Altersweitsichtigkeit

Unter Altersweitsichtigkeit, auch Presbyopie genannt, versteht man die Abnahme der Fähigkeit des Nahsehens mit zunehmendem Alter. Grund dafür ist der Alterungsprozess der Linse.

Altersweitsichtigkeit

Altersweitsichtigkeit

Presbyopie
Potentiell Lebensgefährlich!(Plötzliche) Blindheit

Der Begriff Amaurosis bedeutet aus dem lateinischen übersetzt Blindheit. Die Blindheit kann beide Augen oder auch nur eines betreffen. Der Sehverlust kann als Folge von Erkrankungen entstehen oder auch angeboren sein. Eine Sonderform der Amaurosis ist die Amaurosis fugax. Hierbei kommt es zu einem plötzlich einsetzenden Sehverlust, der nur einige Sekunden bis Minuten anhält.

Amaurosis fugax - Plötzliche Blindheit

Amaurosis

Amaurosis fugax, Amaurosis
Potentiell Lebensgefährlich!Arterienverschluss des Auges

Ein Arterienverschluss des Auges beschreibt die Minderversorgung des Auges mit sauerstoffreichem Blut. Verschiedene Grunderkrankungen können zur Schädigung von arteriellen Gefäßen führen. Im Endstadium kann es zu einem vollständigen Verschluss von Arterien kommen. Aber auch Embolien können ursächlich sein. Die Betroffenen leiden unter einer plötzlichen Blindheit, die in der Regel aber nur ein Auge betrifft. Die Therapie muss sehr rasch erfolgen, da es sonst zu einem dauerhaftem Sehverlust kommt.

Arterienverschluss des Auges

Arterienverschluss

Retinaler Arterienverschluss
Augapfelprellung

Eine Augapfelprellung (stumpfes Bulbustrauma), auch bekannt unter dem Namen Contusio bulbi oder Augenprellung, beschreibt eine stumpfe Gewalteinwirkung auf den Augapfel (lat. Bulbus) bzw. auf die Augenhöhle (lat. Orbita). Hierbei kann es sich um einen Schlag, Sturz oder einen Aufprall handeln. Da eine Contusio bulbi schwerwiegende Komplikationen mit sich ziehen kann, sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden, der gegebenenfalls eine Therapie einleiten kann.

Augapfelprellung

Augapfelprellung

Contusio bulbi
Augenherpes

Über 60% der Bevölkerung haben mindestens einmal in ihrem Leben eine Herpesinfektion. Diese erscheint üblicherweise an den Lippen und heilt innerhalb von einigen Tagen ab. In seltenen Fällen kann das Virus jedoch auch im Bereich des Auges auftreten. In diesem Fall spricht man Augenherpes bzw. Herpes Keratitis.

Augenherpes

Augenherpes

okularer Herpes, Herpes-simplex-Keratitis
Infektionen des Auges

In den meisten Fällen wird eine Augeninfektion durch Viren ausgelöst, aber auch Bakterien und Pilze können zu einer Infektion der Augen führen. In einigen Fällen ist eine Allergie Auslöser für eine Augeninfektion. Die häufigste Augeninfektion ist die Bindehautentzündung.

Augeninfektion

Augeninfektion

Infektion des Auges
Augenlidentzündung

Eine Augenlidentzündung beschreibt die Entzündung einer Drüse, die sich am Augenlid befindet. Hierbei schwillt das Lid an und ist gerötet. Meist tritt diese Schwellung im Bereich des Lidrandes, an den Wimpern, auf. Man kann zwischen einer bakteriellen Entzündung, dem Gerstenkorn und einer der nicht-infektiösen Entzündung, dem Hagelkorn, unterscheiden. Im Falle eines Gerstenkorns und einer Blepharitis kann die Entzündung schmerzhaft verlaufen. Die Therapie unterscheidet sich je nach zugrundeliegender Ursache der Entzündung.

Augenlidentzündung

Augenlidentzündung

Blepharitis
Bindehautentzündung

Die Bindehaut ist eine Schleimhaut, die sich an der Innenseite der Augenlider befindet und diese mit dem Augapfel verbindet. Sie ist sehr empfindlich und kann sich entzünden. Eine Bindehautentzündung (lat. Konjunktivitis) wird am häufigsten durch Erreger oder durch eine allergische Substanz ausgelöst. Sie führt zu einer Rötung und einem Brennen und Jucken des Auges. Die Behandlung erfolgt je nach Auslöser. Die Entzündung der Bindehaut ist ein häufiges Krankheitsbild. Sie kann sowohl im Kindesalter, als auch im Erwachsenenalter auftreten. Meist wird die Bindehautentzündung als besonders unangenehm wahrgenommen, stellt allerdings kein bedrohliches Krankheitsbild dar.

Bindehautentzündung

Bindehautentzündung

Konjunktivitis
Bluterguss im Auge

Ein Bluterguss im Auge sieht in vielen Fällen dramatisch aus, ist aber meist harmlos. In den meisten Fällen ist keine Therapie notwendig. Treten die Blutergüsse häufiger auf, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Bluterguss im Auge

Bluterguss im Auge

Hyposphagma
Schwellung der Bindehaut

Bei der Chemosis (Bindehautschwellung) handelt es sich um eine meist auf Entzündung bedingte, blasenartige Schwellung der Bindehaut. Die Bindehaut hebt sich dabei vom Augapfel ab. Es kommt zur Reizung oder Entzündung der Bindehaut oder dessen benachbarter Strukturen mit Flüssigkeitseintritt in das umliegende Gewebe als Folge.

Schwellung der Bindehaut - Chemosis

Chemosis

Chemosis
Diabetische Retinopathie

Die diabetische Retinopathie bezeichnet eine Augenerkrankung, die durch einen dauerhaft erhöhten Zuckerspiegel im Blut entsteht. Damit ist sie eine typische Folgeerkrankung von Diabetes mellitus Typ 1 sowie Typ 2. Vor allem davon betroffen sind diejenigen Diabetiker, deren hoher Blutzuckerspiegel nicht ausreichend behandelt wurde und diejenigen, die schon sehr lange mit der Zuckerkrankheit leben.

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie
Auswärtsgedrehtes Lid

Ein Ektropium bezeichnet eine Augenfehlstellung, in Form eines nach außen gedrehten Augenlids. Meist tritt es als sog. sensibles Ektropium auf, an dem ältere Menschen erkranken. Das Auge ist dabei gereizt, gerötet und tränt. Größtenteils ist das Unterlid betroffen. Je nach Ursache können bei einer frühzeitigen Operation Komplikationen vermieden werden.

Auswärtsgedrehtes Lid - Ektropium

Ektropium

Ektropium
Einwärtsgedrehtes Lid

Das Entropium bezeichnet eine Innendrehung des Augenlids. Die Fehlstellung kann sowohl beide Augen, als auch nur ein Auge betreffen und dauerhaft oder für einen bestimmten Zeitraum auftreten. Durch die Innendrehung kommt es aufgrund von Reibung der Wimpern am Augapfel zur Rötung, Schmerzen und Tränenbildung. Um weitere Komplikationen zu vermeiden ist eine Behandlung notwendig.

Einwärtsgedrehtes Lid - Entropium

Entropium

Entropium
Farbenblindheit

Die Farbenblindheit, bzw. Farbsehschwäche bezeichnet eine Farbsinnstörung, bei der Patienten aufgrund einer Fehlfunktion der Zapfen im Auge Farbtöne schlechter, bzw. gar nicht wahrnehmen können. Je nach Form der Farbenblindheit können Betroffene gar keine Farben wahrnehmen (Achromatopsie) oder bestimmte Farben (Dichromasie) nicht wahrnehmen.

Farbenblindheit

Farbenblindheit

Achromatopsie, Dichromasie
Gerstenkorn

Beim Gerstenkorn (med. Hordeolum) handelt es sich um eine schmerzhafte, aber meist harmolse bakterielle Infektion einer Augenliddrüse. Diese Entzündung geht mit einer Schwellung, Rötung und Schmerzen einher und ist für den Betroffenen äußerst unangenehm.

Gerstenkorn

Gerstenkorn

Hordeolum
Glaskörperblutung

Bei einer Glaskörperblutung kommt es zu einer Einblutung in den Glaskörper. Für diese Blutung kann es unterschiedliche Ursachen geben. Meist treten durch die Verunreinigung der durchsichtigen Masse mit Blut eine Trübung oder ein Sehverlust ein. Verschiedene Grunderkrankungen oder Umstände können dazu führen, dass Blutgefäße der Netzhaut (Retina), welche hinter dem Glaskörper sitzt, verletzt werden und bluten.

Glaskörperblutung

Glaskörperblutung

Intravitreal hemorrhage
Glaskörpertrübung

Bei einer Glaskörpertrübung (Mouches volantes frz. für fliegende Fliegen) kommt es zu einer Art tanzende Flecken vor dem Auge. Die Glaskörpertrübung ist harmlos, wirkt jedoch störend auf das Sehempfinden. Die Beschwerden lassen nach einer Weile von alleine wieder nach.

Glaskörpertrübung

Glaskörpertrübung

Mouches volantes
Grauer Star

Unter dem grauen Star (med. Katarakt) versteht man eine Trübung der Augenlinse, meist einhergehend mit einer Verschlechterung des Sehvermögens. Anfangs ist die Trübung nicht mit dem bloßen Auge zu sehen, im fortgeschrittenen Stadium jedoch kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen. Dies hat schließlich dazu geführt, dass diese Krankheit im Volksmunde auch als grauer Star bezeichnet wird.

Grauer Star

Grauer Star

Katarakt
Grüner Star

Der grüne Star wird auch als Glaukom bezeichnet und fasst als Oberbegriff jene Krankheiten zusammen, die durch die Schädigung des Nervus opticus zu Sehstörungen und strukturellen Veränderungen führen können. Der Nervus opticus, ist der Nerv, der für das Sehen verantwortlich ist, und somit macht sich jegliche Schädigung in unseren Sehfähigkeiten bemerkbar.

Grüner Star

Grüner Star

Glaukom
Hagelkorn

Das Hagelkorn (med. Chalazion) bezeichnet eine chronische, nicht-bakterielle Entzündung einer Talgdrüse (sog. Meibom-Drüse) am Augenlid. Zur Entzündung kommt es durch eine Verstopfung des Ausführungsganges der Drüse durch körpereigene Abbauprodukte. Dadurch staut sich das Sekret in der Drüse an und löst im umliegenden Gewebe eine Entzündungsreaktion aus.

Hagelkorn

Hagelkorn

Chalazion
Horner Syndrom

Das Horner Syndrom beschreibt eine Symptomkonstellation aus drei Symptomen: Miosis (= Engstellung der Pupille), Ptosis (= Herabhängendes Oberlid) und Enophthalmus (= Zurücksinken des Auges in die Augenhöhle). Verschiedene Erkrankungen führen zu einer Lähmung der Augenmuskeln, die durch den Sympathikusnerv versorgt werden und lösen diese Symptome aus.

Horner Syndrom

Horner Syndrom

Horner-Symptomenkomplex
Hornhautentzündung

Bei einer Hornhautentzündung handelt es sich um eine Entzündung des durchsichtigen, vordersten Teils des Augapfels, auch Hornhaut oder Kornea genannt. Dieser Abschnitt des Auges enthält zum Schutz des Sehorgans besonders viele sensible Nervenfasern, weshalb eine Entzündung dort als sehr schmerzhaft empfunden wird. Außerdem kann es durch die Schmerzen zu einem Lidkrampf, einer Lichtscheue und einem verstärkten Tränenfluss oder Sekretabfluss kommen. Zusätzlich fällt die Hornhautentzündung von außen auch durch ein stark gerötetes Auge auf. Bei einer weiter fortgeschrittenen Entzündung kann es sogar zu verschwommenem Sehen und anderen Sehproblemen kommen, vor allem, wenn sich die Entzündung ausbreitet. Ausgelöst wird die im medizinischen Fachjargon als Keratitis bezeichnete Erkrankung durch infektiöse und nicht-infektiöse Ursachen. Zu den infektiösen gehören Besiedlung der Hornhaut mit Erregern wie Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten. Nicht-infektiöse Ursachen sind beispielsweise Schädigungen durch UV-Licht oder eingedrungene Fremdkörper. Ist die sogenannte Keratitis in leichter Form noch harmlos und geht komplikationslos wieder zurück, so kann es im fortgeschrittenen Stadium zu bleibenden Schäden wie Geschwüren oder Hornhauttrübungen mit bleibenden Seheinschränkungen kommen. Zudem kann sich diese Entzündung auch auf weitere umliegende Strukturen ausbreiten und damit unter anderem die Bindehaut oder auch die Regenbogenhaut befallen. Je nach Ursache lässt sich die Hornhautentzündung verschieden behandeln. Bei einer bakteriellen Infektion werden beispielsweise Antibiotika oder Augentropfen, welche die Pupille weit stellen, verwendet. Außerdem stehen bei anderen Ursachen auch Medikamente wie antivirale Augentropfen oder Kortison zur Verfügung, sowie auch operative Eingriffe bei schweren Verläufen. Die Prognose ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, verläuft allerdings bei einer rechtzeitigen Behandlung und einem komplikationslosen Verlauf meist harmlos und verheilt innerhalb von zwei Wochen ohne Folgeschäden. In seltenen Fällen kann es aber auch zu Narbenbildungen und Trübungen mit bleibenden Sehproblemen kommen. Deswegen ist eine rechtzeitige Behandlung auf jeden Fall zu empfehlen.

Hornhautentzündung

Hornhautentzündung

Keratitis
Hornhautgeschwür

Das Hornhautgeschwür, in der Fachsprache auch Ulcus corneae, beschreibt eine Schädigung der Hornhaut des Auges und ist eine mögliche Komplikation einer Hornhautentzündung. Durch die Schädigung der Hornhaut kann es beispielsweise durch einen Defekt zum Eintritt von Keimen und dadurch zu einer Entzündung und einem Geschwür kommen. Das Hornhautgeschwür ist eine gefährliche Erkrankung, die von starken Schmerzen bis hin zu Einschränkungen beim Sehen führen kann. Daher ist es wichtig schnell zu handeln, um eine Beeinträchtigung des Sehens zu vermeiden, sollte das Geschwür zu lange unbehandelt bleiben oder die Erkrankung zu schnell voranschreiten. Achtung! Bei bestehendem Verdacht auf ein Hornhautgeschwür sollte daher schnellstmöglich ein Augenarzt aufgesucht werden.

Hornhautgeschwür

Hornhautgeschwür

Ulcus corneae
Hornhauttrübung

Die Hornhauttrübung bezeichnet eine Verminderung der Transparenz der sonst durchsichtigen Hornhaut. Man spricht auch von einer milchglas-ähnlichen Veränderung der Hornhaut.

Hornhauttrübung

Hornhauttrübung

Trübung der Cornea
Hornhautverkrümmung

Die Hornhaut, auch Cornea genannt, ist der vorderste Abschnitt des Auges, der vor der Pupille liegt. Sie ist durchsichtig und normalerweise stark gekrümmt und bietet vor allem Schutz für das Auge. In manchen Fällen kann es zu einer ungleichmäßigen Verformung der Hornhaut kommen, welche man als Hornhautverkrümmung bezeichnet. In der Medizin nennt man dieses Phänomen auch Astigmatismus oder wörtlich übersetzt Punktlosigkeit oder Stabsichtigkeit. Normalerweise werden parallel einfallende Lichtstrahlen beim Sehen durch die Hornhaut gebündelt und dadurch ein einziger Punkt auf der Netzhaut abgebildet. Die Netzhaut ist ein Abschnitt im hinteren Bereich des Auges, welche für die Wahrnehmung des Sehens verantwortlich ist. Nur so ist ein scharfes Sehen und ein klares Bild für das Auge möglich. Bei der Hornhautverkrümmung kommt es allerdings durch die ungleichmäßige Wölbung der Hornhaut zu keiner Bündelung der einfallenden Lichtstrahlen. Einige werden stärker gebündelt als andere. Dadurch kann auf der Netzhaut kein einziger Punkt (Brennpunkt), sondern nur eine Linie entstehen. Das Sehen wird unscharf und verschwommen. Dabei können auch Gegenstände verzerrt und Kreise oval erscheinen. Die Hornhautverkrümmung gehört zu den Fehlsichtigkeiten des Auges, die im Gegensatz zur Weitsichtigkeit und Kurzsichtigkeit in allen Distanzen auftreten können. Meistens ist ihre Ursache angeboren, jedoch kann mit Hilfe von speziellen Sehhilfen oder operativen Eingriffen die Fehlsichtigkeit gut ausgeglichen werden.

Hornhautverkrümmung

Hornhautverkrümmung

Astigmatismus/ Stabsichtigkeit
Kurzsichtigkeit

Die Kurzsichtigkeit (Myopie) ist eine Fehlsichtigkeit des Auges, bei der die Brechkraft des Auges im Verhältnis zur Länge des Augapfels (Bulbus) nicht stimmt. Der Bulbus ist zu lang, oder die Brechkraft des Auges ist zu stark. Daraus resultiert, dass das abzubildende Bild deshalb vor der Netzhaut scharf abgebildet. Der Seheindruck ist daher unscharf.

Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit

Myopie
Lederhautentzündung

Unter einer Lederhautentzündung, in der Fachsprache aus Skleritis genannt, versteht man die Entzündung der Augenhaut, die zusammen mit der Hornhaut die vordere Augenhaut bildet. Die Sklera ist der weiße sichtbare Anteil des Auges.

Lederhautentzündung

Lederhautentzündung

Skleritis
Lidtumor

Bei einem Lidtumor handelt es sich um eine Geschwulst des Augenlides. Ein Lidtumor kann sowohl am Oberlid, als auch am Unterlid auftreten und können sowohl gutartig, z.B. in Form von Warzen oder Fetteinlagerung, als auch bösartig sein.

Lidtumor

Lidtumor

Tumor der Augenlider
Linsentrübung

Unter einer Linsentrübung versteht man eine Augenerkrankung, welche die klare Linse betrifft. Im Volksmund wird die Linsentrübung auch als Grauer Star bezeichnet, unter Medizinern wird diese Erkrankung Katarakt genannt. Bei dem Grauen Star legt sich, wie der Name schon sagt, ein sogenannter „grauer Schleier“ über das Sichtfeld. Außerdem verschlechtert sich die Sehkraft und Betroffene werden zunehmend blendempfindlich. Dies liegt an der zunehmenden Trübung der sonst klaren Linse. Ursache ist häufig der typische Alterungsprozess des Auges, aber auch Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder angeborene Augenfehlbildungen können dafür verantwortlich sein. Meist erkranken beide Augen, wenn auch zeitversetzt. Diagnostiziert werden kann die Linsentrübung (Katarakt) unter anderem durch ein Patientengespräch, genauso wie durch diverse Augenuntersuchungen. Ohne Behandlung kann ein Grauer Star sogar zur Erblindung führen. Die einzige Behandlungsmethode ist die Operation. Dabei wird die getrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Der Eingriff hat nicht nur eine ziemlich gute Prognose, sondern kann in vielen Fällen auch Brillenfreiheit erreichen.

Linsentrübung

Linsentrübung

grauer Star/ Katarakt
Makuladegeneration

Makuladegeneration ist eine Bezeichnung für Augenerkrankungen der Netzhaut im Bereich der Macula lutea, dem „Gelben Fleck“. Dadurch wird das scharfe, zentrale Sehen zunehmend beeinträchtigt.  Die häufigste Form der Makuladegeneration ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), insgesamt stellt sie in den Industrienationen den Hauptgrund für Erblindungen bei älteren Menschen dar.  Man unterscheidet zwei Formen. Die trockene und die feuchte Makuladegeneration. Auch wenn sie nicht heilbar ist, wird therapeutisch angestrebt, die Makuladegeneration in ihrer Entwicklung aufzuhalten.

Makuladegeneration

Makuladegeneration

Makulopathie
Nachtblindheit

Die Nachtblindheit bezeichnet eine Erkrankung des Auges, bei der es in der Dämmerung oder im Dunklen zu einer deutlich reduzierten Sehkraft kommt. Die meisten Menschen sind völlig unfähig, in der Dunkelheit sehen zu können. Grund dafür ist eine Störung der Sinneszellen der Netzhaut des Auges. Diese bezeichnet man auch als sogenannte Photorezeptoren. Die Netzhaut enthält als Photorezeptoren: Stäbchen, welche vor allem für das Hell-Dunkel-Sehen in der Dunkelheit zuständig sind, und Zapfen, die für das Farbensehen in der Helligkeit verantwortlich sind. Bei Nachtblindheit kommt es zu einem Schaden der Stäbchen und damit einer Beeinträchtigung des Sehens im Dunkeln. Ursache für eine Schädigung der Stäbchen können genetische Defekte, andere Erkrankungen oder ein Vitamin-A-Mangel sein. Vitamin A ist dabei essentiell für den Sehvorgang auf physiologischer Ebene in der Netzhaut. Die Sinneszellen benötigen Rhodopsin, ein Sehpigment in den Stäbchen, welches bei einem chronischen Mangel an Vitamin A nur unzureichend zur Verfügung steht. Daher haben vor allem Länder, welche von Mangelernährung betroffen sind, häufiger die Erkrankung der Nachtblindheit. Die Erkrankung beginnt schleichend und findet oftmals erst zwischen dem 30. und dem 50. Lebensalter ihren Höhepunkt. Erst wenn eine bestimmte Schwelle erreicht ist, merken die Betroffenen, dass sie im Vergleich zu anderen in der Dämmerung und Dunkelheit schlechter sehen. Bei der angeborenen Form der Nachtblindheit kann es bereits im Säuglings- und Kleinkindalter zu Symptomen kommen.

Nachtblindheit

Nachtblindheit

Hemeralopie
Netzhautablösung

Bei einer Netzhautablösung handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung des Auges, bei der sich die obere Schicht der Netzhaut von der darunterliegenden löst. Die Netzhaut, oder auch Retina genannt, ist der Teil des Auges, welcher den Augapfel hinten von innen auskleidet und welcher für unser Sehen zuständig ist. Durch die Lösung dieser Netzhautschicht von der darunterliegenden Pigment- und Aderhaut kommt es zu Sehstörungen wie Lichtblitzen, schwarzen Punkten oder Schatten im Gesichtsfeld. Achtung! Im schlimmsten Fall kann es bis zur Erblindung kommen. Zu den häufigsten Ursachen der Ablösung gehört ein schrumpfender Glaskörper. Dieser zieht dadurch an der Netzhaut und reist damit Löcher in die sensible Schicht. Auch die Kurzsichtigkeit mit Werten über drei Dioptrien ist ein Risikofaktor, genauso wie langjähriger Diabetes oder stumpfe Schläge aufs Auge. Hinweis! Bei dem plötzlichen Auftreten von Symptomen wie Lichtblitzen sollte man so schnell wie möglich einen Augenarzt aufsuchen. Dieser kann sich den Augenhintergrund genau ansehen und eine Netzhautablösung diagnostizieren. Diese wird im medizinischen Gebrauch auch als Ablatio retinae oder Amotio retinae bezeichnet. Risse und Löcher können mittels Laser- oder Kältetherapie behandelt werden. Eine tatsächliche Ablösung jedoch ist ein augenärztlicher Notfall und sollte schnellstmöglich durch einen spezialisierten Augenchirurgen operativ behandelt werden. Allerdings kommt diese sogenannte Ablatio retinae relativ selten vor.

Netzhautablösung

Netzhautablösung

Ablatio retinae, Amotio retinae
Ptosis

Eine Ptosis ist ein Symptom, bei dem es zum Herabhängen des Oberlides eines oder beider Augen kommt. Mehrere Ursachen können zu einer Ptosis führen. Durch das herabhängende Lid ist das Auge teilweise bis ganz verschlossen und es kommt zu einer eingeschränkten Sicht.

Ptosis

Ptosis

Hängendes Augenlid
Entzündung der Regenbogenhaut

Die Regenbogenhautentzündung, auch Iritis genannt ist eine Entzündung des farbigen Anteils des Auges, welcher die Pupille umgibt. Man unterscheidet entzündliche und nichtentzündliche Iritiden. Die Regenbogenhautentzündung ist eine Unterform der Uveitis (Entzündung der mittleren Augenhaut).

Regenbogenhautentzündung

Regenbogenhautentz.

Iritis, Uveitis
Retinitis pigmentosa

Bei der Retinitis Pigmentosa handelt es sich um eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen es durch genetische Defekte zu einer schrittweisen Zerstörung der Sinneszellen der Netzhaut kommt. Das Absterben der Zellen führt nach und nach zu einem Sehverlust. Die Retinitis pigmentosa ist nicht heilbar und kann zu einer Erblindung führen.

Retinitis pigmentosa

Retinitis pigmentosa

Retinopathia pigmentosa
Retinoblastom

Als Retinoblastom wird ein Tumor der Netzhaut des Auges bezeichnet. Es ist ein maligner, also bösartiger Tumor, der vor allem im Kindesalter auftritt. (Retina = Netzhaut)

Retinoblastom

Retinoblastom

Bösartiger Netzhauttumor
Rot Grün Schwäche

Bei der sog. Rot-Grün-Schwäche als Farbsinnstörung handelt es sich um eine erbliche bedingte Sehschwäche, bei der die Farben Rot und Grün nur sehr schwer auseinander gehalten werden können. Die Rot-Grün-Schwäche sollte nicht mit der Rot-Grün-Blindheit verwechselt werden, bei der die Betroffenen die Farben überhaupt nicht wahrnehmen können.

Rot Grün Schwäche

Rot Grün Schwäche

anomale Trichromasie
Schielen

Das Schielen, fachsprachlich auch Strabismus genannt, bezeichnet eine Fehlstellung eines oder beider Augen. Normalerweise blicken beide Augen in dieselbe Richtung und fixieren so ein Objekt, das scharf gesehen werden soll. Beim Schielen weicht ein Auge von dieser Blickachse ab, der Blick fällt in unterschiedliche Richtungen. Dadurch bildet sich eine typische Augenfehlstellung aus. Unterschieden wird zwischen einem primären Schielen (ohne weitere Erkrankungen) und einem sekundären Schielen (Schielen als Ursache einer anderen Erkrankung).

Schielen

Schielen

Strabismus
Sehnerventzündung

Bei der Sehnerventzündung, auch Optikusneuritis genannt, handelt es sich um eine Entzündung des Nervs, der für das Sehen zuständig ist. Man unterscheidet hierbei die Papillitis (Entzündung im Sehnervenkopf) von der Retrobulbärneuritis (Entzündung liegt hinter dem Auge). Die Sehnerventzündung führt zu einer Verschlechterung des Sehens innerhalb kürzester Zeit und kann durch verschiedene Erkrankungen ausgelöst werden.

Sehnerventzündung

Sehnerventzündung

Optikusneuritis
Sjögren-Syndrom

Beim Sjögren-Syndrom handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der vor allem die Speichel- und Tränendrüsen vom eigenen Immunsystem angegriffen werden. Daraus resultieren ein trockener Mund, sowie trockene Augen, da nicht genügend Flüssigkeit (Tränenflüssigkeit, Speichel) produziert werden können.

Sjögren Syndrom

Sjögren-Syndrom

Sicca-Syndrom, autoimmune Exokrinopathie
Thrombose im Auge

Bei einer Thrombose im Auge kommt es durch den Verschluss eines Blutgefäßes in der Netzhaut durch ein Blutgerinnsel (=Thrombus) zu einer Stauung des Blutes im Auge. Dadurch kommt es zu einer verminderten Versorgung der Netzhaut, was starke Auswirkungen auf das Sehen haben kann.

Augenthrombose

Thrombose im Auge

Augenthrombose
Trachom

Ein Trachom beschreibt eine chronische Entzündung der Bindehaut. Diese wird durch das Bakterium „Chlamydia trachomatis“ hervorgerufen. In Industrieländern ist diese Erkrankung äußert selten, trotzdem ist es die wohl häufigste Augenerkrankung weltweit. Theoretisch kann sich jeder mit einem Trachom anstecken. Es sind vor allem Kinder und Mütter in Entwicklungsländern betroffen, aber auch die Männer stecken sich an. Armut, schlechte hygienische Verhältnisse und trockenheißes Klima ermöglichen dem Erreger die Ausbreitung. In Industriestaaten kommt ein Trachom meist bei Reiserückkehrern aus Endemiegebieten vor, ist alles in allem aber sehr selten.

Trachom

Trachom

Conjunctivitis (granulosa) trachomatosa
Entzündung der Tränendrüse

Bei der Tränendrüsenentzündung (me. Dakryoadenitis genannt) handelt es sich um eine Entzündung der den Tränenfilm produzierenden Drüse, welche sich am äußeren oberen Augenlid befindet. Sie tritt meistens einseitig auf und ist mit Schmerzen verbunden.

Tränendrüsenentzündung

Tränendrüsen- entzündung

Dakryoadenitis
Tränensackentzündung

Die Tränensackentzündung ist eine akute oder chronische Entzündung der ableitenden Tränenwege, besonders des am inneren Augenwinkel liegenden Tränensacks. Sie wird in der medizinischen Fachsprache auch Dakryozystitis genannt.

Tränensackentzündung

Tränensackentzündung

Dakryozystitis
Tränenwegsstenose

Bei der Tränenwegsstenose kommt es durch unterschiedliche Ursachen zu einer Verengung oder einem Verschluss des Tränenkanals. Dadurch ist der Abfluss der Tränenflüssigkeit in den Tränensack gestört oder verhindert. Es kommt dadurch zu einem vermehrten Tränenfluss im Auge.

Tränenwegsstenose

Tränenwegsstenose

Dakryostenose
Weitsichtigkeit

Bei der Weitsichtigkeit, auch Hyperopie genannt, handelt es sich um eine Fehlsichtigkeit, bei der die Brechkraft des Auges zu gering oder der Augapfel zu kurz ist. Dies führt zu einem Missverhältnis zwischen der Länge des Augapfels und der Brechkraft des Auges. Folglich können nahe Objekte nicht scharf gesehen werden.

Weitsichtigkeit

Weitsichtigkeit

Hyperopie, Hypermetropie
Xanthelasmen

Xanthelasmen sind scharf begrenzte, flache, gelbliche Plaques am Ober- oder Unterlid, die im Rahmen einer lokalen Fettstoffwechselstörung häufig bei einer Hyperlipoproteinämie entstehen.

Xanthelasmen

Xanthelasmen

Xanthelasma palpebrarum, Lidxanthelasmen, Lidxanthome, plane Xanthome der Lider,
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