Nicolas Gumpert
FachrichtungenMedizinDr. Nicolas GumpertDr. med. Nicolas GumpertOrthopädie & Unfallchirurgie

Medizin gehört in die Hand eines Arztes/ Ärztin!

Bei allen Fragen rund um das Thema Erkrankungen musst Du Dich daher immer an Deinen Arzt oder Deine Ärztin wenden.

Tobias Kasprak
TrainingstherapieSportwissenschaftTobias KasprakTobias KasprakDiplom-Sportwissenschaftler

Sport kann Dir oft helfen! Wenn Dein Arzt Dir sagt, Übungen sind Teil der Therapie, ist der Trainingstherapeut Dein Ansprechpartner!

Ich zeige Dir, wann und wie Dir Sport hilft, aber auch wann Sport nichts bringt oder gar schädlich ist.

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Bauchschmerzen - Ursachen, Lokalisation & Behandlung

Bauchschmerzen als eines der häufigsten Symptome mit den verschiedensten Ursachen überhaupt.

Bauchschmerzen sind ein sehr weit verbreitetes Symptom und betreffen jeden Menschen öfters im Leben. Die Bauchschmerzen können vielfältige Ursachen haben, von den Organen des Verdauungstraktes, den Harnorganen oder Geschlechtsorganen ausgehen oder sogar psychischer Natur sein. Der genaue Ort des Bauchschmerzes und der Verlauf geben dabei wichtige diagnostische Hinweise. In etwa der Hälfte der Fälle lässt sich gar keine klare Ursache feststellen. Wir helfen Dir dabei, die Ursache für die Bauchschmerzen zu identifizieren.

ArrowDownIst das gefährlich?

Bauchschmerzen sind sehr häufig, haben jedoch glücklicherweise in den allermeisten Fällen keine schwerwiegende Erkrankung als Ursache.

Nicht selten verschwinden sie von selbst wieder, ohne dass es überhaupt zu einer Diagnostik oder Behandlung kommt. Auch eine mögliche Behandlung mit einfachen Hausmitteln ist in vielen Fällen bereits erfolgversprechend.

Allerdings gibt es auch das sogenannte „akute Abdomen“, eine Arbeitsdiagnose bei heftigen, plötzlichen Bauchschmerzen, die rasch zunehmen und oftmals auch mit einem brettharten Bauch (Peritonismus) einhergehen.

Hinter einem akuten Abdomen können sich lebensbedrohliche Erkrankungen verbergen und es besteht ein schneller Handlungsbedarf.

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Wann zum Arzt?

Bauchschmerzen kennt jeder, und nicht immer muss man sofort damit zum Arzt.
Einen Arzt solltest Du jedoch aufsuchen, wenn …

  • die Schmerzen anhalten oder sogar eine Verschlechterungstendenz besteht.
  • Erbrechen oder Durchfall auftritt bzw. anhält.
  • Blut im Stuhl (Teerstuhl) auftritt.
  • Stuhlverhalt, Windverhalt (Unmöglichkeit Stuhlgang abzusetzen oder zu pupsen) auftritt.
  • Dir der Schmerzcharakter der Bauchschmerzen unbekannt/komisch vorkommt.

Anzeichen für einen Notarzt

  • Kreislaufinstabilität, Schock
  • Plötzlich aufgetretene Schmerzen
  • Anhaltende Schmerzen mit plötzlicher, starker Verschlechterungstendenz 
  • Neurologisches Defizite
  • Sehr hohes Fieber
  • Blutiges Erbrechen
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Die häufigsten Ursachen

Hinweis! Im Folgenden beschreiben wir kurz die möglichen Auslöser.

Magenschleimhautentzündung

  • Magenschmerzen
  • Druckgefühl im Magen
  • Völlegefühl
  • Blähbauch, Blähungen
  • Druckempfindlichkeit im Oberbauch
  • Saures Aufstoßen
  • Ggf. Rückenschmerzen
  • Übelkeit mit Erbrechen
  • Aufstoßen
  • Appetitlosigkeit

Zum Thema Magenschleimhautentzündung

Reflux (Sodbrennen)

Der Magensaft fließt bei Sodbrennen zurück in die Speiseröhre.

  • Häufiges saures Aufstoßen
  • Dadurch Brennen in der Speiseröhre/ Hals/ Brustbein
  • Geschmacksstörung, schlechter Geschmack im Mund
  • Schluckbeschwerden
  • Schnelles Sättigungsgefühl
  • Mundgeruch

Zum Thema Reflux

Magen-Darm-Infekt

Ausgelöst durch einen Erreger (meist Virus oder Bakterium)

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Magenschmerzen, Bauchkrämpfe
  • Starkes Krankheitsgefühl mit Abgeschlagenheit
  • Selten Fieber, Kopfschmerzen
  • Oft sind weitere Personen im Umfeld erkrankt.

Zum Thema Magen-Darm-Infekt

Verstopfung (Obstipation)

  • Stuhlgang nur schwer möglich (heftiges Nachpressen)
  • Harter Stuhl, geringe Stuhlmenge
  • Gefühl unvollständiger Darmentleerung
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Bauchschmerzen
  • Aufgeblähter Bauch
  • Blähungen
  • Unwohles Gefühl

Reizdarm (Colon irritable)

  • Häufiger Stuhlgang (nicht nachts)
    • Unvollständige Darmleerung
  • Weicher Stuhl
    • Schleimiger Stuhl
  • Besserung nach Stuhlgang
  • Aufgeblähter Bauch
  • Schleimbeimengungen im Stuhl

Blinddarmentzündung

  • Zunächst Schmerzen im Bereich des Bauchnabels.
  • Die Schmerzen wandern in den rechten Unterbauch.
  • Appetitverlust
  • Übelkeit mit ggf. Erbrechen.
  • Verstopfung
  • Fieber (gelegentlich)
  • Durchfall (eher selten)

Divertikulose/ Divertikulitis

  • Bauchschmerzen
    • Schmerzen im linken Unterbauch
  • Veränderungen des Stuhlgangs (Durchfälle oder Verstopfungen)
  • Blähungen
  • Harter Bauch
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit

Zum Thema Divertikulitis

CED (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

Morbus Chron, Colitis Ulcerosa

  • Schubförmiges Auftreten
  • Bauchschmerzen
    • Krampfartig
  • Durchfall
    • Ggf. Blut im Stuhl
  • Übelkeit
  • Krankheitsgefühl
  • Fieber
  • Ungewollter Gewichtsverlust

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel (jedoch oft nicht unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme):

  • Bauchschmerzen
  • Aufgeblähter Bauch
  • Blähungen
  • Völlegfühl
  • Durchfall
  • Unwohlsein

Gallenblasenentzündung

  • Schmerzen rechter Oberbauch
    • Zunächst kolikartige (wellenförmige) Schmerzen
    • Anschließend Dauerschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Fieber (selten)
  • Herzrasen (selten)

Zum Thema Gallenblasenentzündung

Gallenkolik

  • Schmerzen im rechten Oberbauch
    • Vergleichbar mit Wehen
    • Ausstrahlung der Schmerzen in den Rücken, rechten Rippenbogen oder mittleren Oberbauch möglich
  • Krampfartige Schmerzen

Magengeschwür

Anfangsstadium

  • Übelkeit, Erbrechen
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang
  • Kreislaufbeschwerden

Späteres Stadium

  • Bohrender Schmerz im Oberbauch
  • Nächtliche Verschlimmerung der Symptome
  • Unverträglichkeit scharfer Speisen
  • Erbrechen blutigem Mageninhalts

Zum Thema Magengeschwür

Darmverschluss (Ileus)

Achtung Notfall!

  • Bauchschmerzen
    • Krampfartig
    • Wellenförmig (kolikartig)
  • Trommelbauch (stark aufgetriebener Bauch mit Anspannung und Bauchmuskulatur bei hochgradiger Blähung)
  • Übelkeit und Erbrechen (auch Stuhlerbrechen möglich)
  • Stuhlverhalt und Windverhalt (Kein Stuhlgang, keine Blähungen)
    • Es sind jedoch auch verstärkte Blähung möglich.

Zum Thema Darmverschluss

Bauchspeicheldrüsenentzündung

  • Schmerzen im Oberbauch
    • Dauerschmerz
    • Bohrend
  • Ausstrahlung der Schmerzen in den Rücken
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Blähung
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Kreislaufprobleme
  • Gesichtsrötung
  • Gelbfärbung Augen (bei Gallengangverstopfung)

Zum Thema Bauchspeicheldrüsenentzündung

Magendurchbruch

  • Schmerzen im mittleren Oberbauch
    • Plötzliche Schmerzen
    • Sehr starke Schmerzen
    • Ausstrahlung in Rücken und Schulter möglich
  • Abwehrspannung (Gespannte Bauchdecke)
  • Schweißausbrüche, Herzrasen, Fieber
  • Erbrechen

Zum Thema Magendurchbruch

Nierenkolik

  • Schmerzen in den Flanken (Nierengegend)
    • plötzlich, krampfartig (vergleichbar mit Wehen)
    • Ausstrahlung der Schmerzen in Oberschenkel, Genitalien möglich
  • Starke Übelkeit mit Erbrechen
  • Blut im Urin
  • Fieber, Schweißausbruch

Gynäkologische Ursachen

Adnexitis (Eileiterentzündung, Eierstockentzündung), Eierstockzyste, Eileiterschwangerschaft

  • Schmerzen im Bereich des Unterleibs
  • Oftmals in Zusammenhang mit der Regelblutung

Herzinfarkt

  • Sehr seltene Ursache
  • Schmerzen hinter dem Brustbein
    • Ausstrahlende Schmerzen in den Arm
  • Unspezifische Oberbauchschmerzen, Rückenschmerzen (vor allem bei Frauen)
  • Übelkeit
  • Schwächegefühl
  • Todesangst

Zum Thema Herzinfarkt

Psychosomatische Beschwerden

Bekanntlich kann sich auch eine hohe psychische Belastung auf den Magen auswirken und Bauchschmerzen verursachen. Stress ist dabei der Auslöser.

pfeilLokalisation des Symptoms
Lokalisation Bauchschmerzen
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Der Ort der auftretenden Bauchschmerzen gibt extrem wichtige Hinweise auf die zugrundeliegende Ursache.

Grob kann man den Bauch in vier Quadranten unterteilen:

  • Oben rechts [1]
  • Oben links [2]
  • Unten rechts [3]
  • Unten links [4]

Die horizontale und vertikale Grenze verläuft durch den Bauchnabel.

Typische Lokalisationen mit zugehörigen Organen:

  • Rechts oben – Erkrankungen der Leber [A], Galle [B], Bauchspeicheldrüse [C].
  • Oben mittig (epigastrisch) – meist Erkrankung des Magens [E], aber auch der Bauchspeicheldrüse [C], seltener des Herzens [D].
  • Links oben – Magen [E], Bauchspeicheldrüse [C], ggf. Niere [F, in der Tiefe].
  • Zentral (periumbilikal) – Magen-Darm [H], Dünndarm, Bauchgefäße, Aorta.
  • Rechts unten – Blinddarm [I], rechter Eierstock [J], Dickdarm, Hernien, rechte Niere/Harnleiter
  • Links unten – Divertikulose, linker Eierstock [K], linke Niere [F, in der Tiefe], Dickdarm [G]
  • Mitte unten – Blase, Gebärmutter

Oder die Unterteilung erfolgt in 9 (3x3) Felder, wobei die Felder spezielle Bezeichnungen haben (Mitte oben = Epigastrium, zentrales Feld = periumbilical).

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Verlauf des Symptoms

Der Verlauf von Bauchschmerzen kann folgendermaßen unterteilt werden:

  • Akute Bauchschmerzen – plötzlich einsetzend, schnelle Schmerzspitze
    Wenn die Bauchschmerzen von einem Moment auf den anderen entstehen, spricht man von einem akuten Verlauf. Dieser Verlauf ist typisch bei Infektionen, Unverträglichkeiten oder Entzündungen (z.B. Magen-Darm-Infekt, Blinddarmentzündung, Lebensmittelvergiftung)
  • Subakute Bauchschmerzen – allmähliche Schmerzzunahme
    Der subakute Verlauf ist ebenfalls typisch für Infektionen und Entzündungen. Hierbei werden bspw. schon ein bis wenige Tage lang bereits “Vorläufer”-Symptome bemerkt und im Anschluss kommt es zu einer Verschlimmerung. Dieser Verlauf ist typisch bei Magenschleimhautentzündung, Blasenentzündung oder Harnwegsinfekt.
  • Chronische Bauchschmerzen – Beschwerden bestehen über einen längeren Zeitraum.
    Chronische Bauchschmerzen sprechen für eine Ursache, die sich schon länger entwickelt oder die nicht vom Immunsystem beseitigt werden kann. Mögliche Auslöser könnten Divertikulose, Reizdarm oder Reflux/Sodbrennen sein.
  • Rezidivierende Bauchschmerzen (wiederkehrend)
    Rezidivierende Bauchschmerzen kommen immer wieder, manchmal regelmäßig, manchmal auch in unvorhersehbaren Intervallen. Es kann sich hierbei bei Frauen um zyklische Beschwerden handeln (z.B. Endometriose), um Beschwerden, die von einem konkreten Auslöser getriggert werden (z.B. immer nach Verzehr von Milchprodukten bei Laktoseintoleranz) oder die Erkrankung selbst zeigt klassisch einen schubweisen Verlauf (z.B. chronisch entzündliche Darmerkrankungen).

Bei Bauchschmerzen gibt es darüber hinaus charakteristische Schmerzverläufe, die relativ eindeutig für bestimmte Ursachen sprechen.

  • Wellenförmig – Einen wellenförmigen Schmerzverlauf nennt man auch „Kolik“. Kolikartige Beschwerden sind heftig und krampfartig und stammen meist von einem Hohlorgan, das sich schmerzhaft zusammenzieht. Häufige Ursachen sind Gallensteine, Nieren-/Harnleitersteine oder Magenkrämpfe.
  • Dauerschmerz – Ein langsam zunehmender oder plötzlich einsetzender Dauerschmerz ist typisch für eine Entzündung. Hier können sich eine Blinddarmentzündung, eine Divertikulitis oder Blasenentzündung verbergen. 
  • Zunehmender Schmerz bis zu einem Gipfel und plötzlicher Abfall – Dieser spezielle Verlauf ist typisch für eine Mesenterialischämie, eine akute Durchblutungsstörung des Darms. Nach starken Bauchschmerzen (bis zu 6h) kommt es zu einer plötzlichen Schmerzabnahme, dem sogenannten “faulen Frieden”, der ca. weitere 6 Stunden anhält. In dieser Zeit sind die Nerven unterversorgt und leiten die Schmerzsignale nicht mehr weiter, das darf allerdings unter keinen Umständen als Besserung des Zustands begriffen werden. Im Spätstadium (>12h) kommt es nämlich unweigerlich zu einem Darmverschluss, der mit unerträglichen Schmerzen und einer Not-OP in Verbindung steht.
arrow downBegleitende Symptome

Der Bauchschmerz ist an sich selbst ein Symptom, das jedoch sehr häufig in Kombination mit weiteren Symptomen auftritt.

Übelkeit und/ oder Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen sind Begleitsymptome, die eine Erkrankung der oberen Verdauungsorgane nahelegen.
Primär steht eine Beteiligung des Magens in Verdacht.
Ähnlich wie beim Durchfall können Übelkeit und Erbrechen auch eine Stressreaktion sein. Primär sind diese Begleitsymptome nicht gefährlich, es sei denn, es kommt zu hohem Flüssigkeitsverlust, das Erbrechen dauert (trotz Nahrungskarenz) über mehrere Tage hinweg an oder es handelt sich um blutiges Erbrechen.
Mögliche Differenzialdiagnosen:
MagenschleimhautentzündungMagen-Darm-Infekt, Blinddarmentzündung, Darmverschluss (Ileus)

Durchfall

Treten neben den Bauchschmerzen auch Verdauungsbeschwerden wie Durchfall auf, liegt es erstmals nahe, die Ursache in einem Organ des Verdauungstraktes (z.B. Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse …) zu vermuten. Allerdings kann Durchfall auch als Stressreaktion verstanden werden, z. B. als Reaktion auf starke Schmerzen oder psychischen Stress. Somit können auch andere Organe (z. B. die Gebärmutter bei Endometriose) Durchfall verursachen.
Durchfall wird nur dann als Warnsignal verstanden, wenn er zu hohem Flüssigkeitsverlust führt und unstillbar über mehrere Tage hinweg ist.
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Darminfektionen, Darmentzündung, Lebensmittelvergiftung, Lebensmittelunverträglichkeit, psychische Auslöser (Stress, Angst), Bauchspeicheldrüsenentzündung, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

Verstopfung

Verstopfung (Obstipation) verhält sich oft ähnlich wie der Blähbauch und ist gerade bei der typischen (ballaststoffarmen, fleischreichen) Ernährung unserer Breitengrade keine Seltenheit.
Ebenso wie Blähungen kann Verstopfung Ursache oder Folge von Bauchschmerzen sein. Wird bspw. durch die Schmerzen eine Schon-/Ruhehaltung eingenommen, begünstigt dies eine Verlangsamung der Verdauung. Andersherum kann auch Verstopfung und hoher Pressdruck beim Toilettengang zu erhöhter Anspannung im Bauch führen. Verstopfung, die über 3 Tage lang anhält und gar keinen Stuhlgang zulässt, sollte ärztlich abgeklärt werden.
Mögliche Differenzialdiagnosen – falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Darmverschluss, Divertikulose

Blähungen

(vermehrter Gasabgang, aufgeblähter Bauch oder beides)

Ein Blähbauch ist ein sehr häufiges Phänomen und kann Ursache oder Folge von Bauchschmerzen sein.
Wird bspw. durch die Schmerzen eine Schon-/Ruhehaltung eingenommen, begünstigt dies eine Verlangsamung der Verdauung, was zur vermehrten Gasbildung führt. Andersherum kann auch ein stark geblähter Bauch zu erhöhter Anspannung führen. Blähungen sind zunächst einmal kein gefährliches Symptom. Es ist ratsam, „alles rauszulassen“, da das Einhalten der Gase zu einer Verschlimmerung der Symptome führt.
Mögliche Differenzialdiagnosen:
abhängig von Nahrung und Darmflora; gasfördernde Nahrungsmittel sind Ballaststoffe, Hülsenfrüchte, Zwiebeln; Ernährungsumstellung; Magen-Darm-Infekte, Reizdarm, chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Fieber

Eine Erhöhung der Temperatur ist ein Zeichen für eine Infektion/Entzündung im Körper.
Solche Diagnosen erfordern ärztliches Handeln, daher sollte bei bestehendem Fieber spätestens am zweiten Tag ein Arzt aufgesucht werden.
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Magen-Darm-Infekt, Blinddarmentzündung, Nierenbeckenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchfellentzündung, Gallenblasenentzündung 

Blut im Urin 

Blut im Urin ist ein Anzeichen dafür, dass eine Verletzung/Reizung der Harn-produzierenden oder -leitenden Organe vorliegt (Niere, Harnleiter, Blase, Harnröhre)
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Harnsteine, Harnwegsinfekt, eine Blasen- oder Nierenbeckenentzündung.

Blut im Stuhl oder Teerstuhl

Ist auf dem Stuhlgang Blut aufgelagert oder der Stuhl schwarz verfärbt (Teerstuhl), spricht dies für eine Blutung im Magen-Darm-Trakt.
In Verbindung mit Bauchschmerzen sind diese Symptome - gerade wenn sie neu/erstmalig auftreten - als Alarmsignale zu werten. 
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Magen- oder Darmgeschwür (Ulcus), Hämorrhoiden, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Tumor im Magen-/Darmtrakt, schwere Magen-Darm-Infektionen (z.B. Salmonellen)

Ikterus (Gelbfärbung der Haut)

Ein Ikterus ist ein sehr ernst zu nehmendes Symptom und sollte - mit oder ohne Bauchschmerzen - immer unverzüglich abgeklärt werden. Eine Erkrankung der Leber, Gallenblase und/oder Bauchspeicheldrüse liegt nahe. 
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Hepatitis, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Gallenblasenentzündung oder -gangentzündung, Gallenstau, Tumore der Leber/Galle/Bauchspeicheldrüse.

Entfärbter Stuhl

Entfärbter Stuhlgang ist ein ernst zu nehmendes Symptom und sollte - mit oder ohne Bauchschmerzen - immer abgeklärt werden. Eine Erkrankung der Leber, Gallenblase und/oder Bauchspeicheldrüse liegt nahe. Gehen Sie noch am selben Tag zum Arzt.
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Gallensteine, Gallenblasenerkrankung, Lebererkrankung (Produktion von Gallenflüssigkeit eingeschränkt), Bauchspeicheldrüsenentzündung

Gewichtsverlust

Ein ungewollter Gewichtsverlust von mehr als 10% des ursprünglichen Körpergewichts innerhalb eines halben Jahres gilt als sogenannte “B-Symptomatik”.
B-Symptomatik tritt bei konsumierenden Erkrankungen auf, z.B. Krebserkrankungen, chronisch entzündliche Erkrankungen, schwere Infektionen usw. Ein solcher Gewichtsverlust gepaart mit Bauchschmerzen kann auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen.
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Magengeschwür (Ulcus), Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenerkrankung, Tumor der Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Diabetes mellitus 

Schlechter Allgemeinzustand

Der Allgemeinzustand ist ein subjektiv eingeschätztes Befinden. Ist ein Patient platt, müde, fahl/gräulich, blass, trinkt/isst nicht etc., so ist er in einem schlechten Allgemeinzustand. Eine schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands bei gleichzeitigen Bauchschmerzen erlebt man vor allem bei Infektionen oder akuten Krankheitsbildern.
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Magen-Darm-Infektion, Lebensmittelvergiftung, Magenschleimhautentzündung, Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung …

Blässe (Kaltschweißigkeit)

Blässe und Kaltschweißigkeit sprechen für eine Kreislaufbeteiligung, das heißt, dass die Erkrankung sich auch auf den Kreislauf auswirkt, z.B. in Form von niedrigem Blutdruck. Das kommt in Verbindung mit Bauchschmerzen vor allem bei Flüssigkeitsverlust und Nahrungskarenz (z.B bei Durchfall und Erbrechen), Infektionen und akuten Krankheitsbildern vor. 
Mögliche Differenzialdiagnosen:
Blinddarmentzündung, Divertikulitis, Cholezystitis, Ileus (Darmverschluss), Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Hohlorganperforation (z.B. Magendurchbruch), Mesenterialischämie, Aortendissektion, Aortenruptu

Abwehrspannung

Als Abwehrspannung (Peritonismus) oder "brettharter Bauch" wird eine Reizung des Bauchfells (Peritoneum) bezeichnet, die sich in sehr starkem Druckschmerz der Bauchdecke und einer Abwehrspannung äußert. Liegen diese Symptome vor, kann davon ausgegangen werden, dass im Bauchraum eine ernst zu nehme Erkrankung vorliegt. 

Mögliche Differenzialdiagnosen - sind alle möglichen Ursachen des akuten Abdomens (s.oben). Zum Beispiel: Blinddarmentzündung, Bauchfellentzündung, Divertikulitis, Gallenblasenentzündung, Ileus, Nierenkolik …

Hinweis ArztbesuchBeachte bitte: Es müssen nicht zwangsläufig immer alle diese Bauchschmerzen - Symptome auftreten. Manchmal sind Anzeichen stärker, manchmal schwächer oder treten erst gar nicht auf!
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Diagnose Bauchschmerzen

  • Anamnese – Ärztliches Gespräch zu Schmerzqualität (stechend, drückend, dumpf …), Schmerzintensität, Verlauf, erstmaliges Auftreten, Begleitsymptome etc.
  • Körperliche Untersuchung – Abhören, Beklopfen, Abtasten des Bauchs.

Je nach Verdachtsdiagnose können im Anschluss weitere diagnostische Schritte notwendig sein:

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Behandlung Bauchschmerzen

Die Behandlung von Bauchschmerzen richtet sich sehr stark nach der zugrundeliegenden Ursache.

Daher steht eine ausführliche Diagnostik zunächst im Vordergrund. Oftmals wird für Bauchschmerzen kein körperliches Korrelat gefunden, d.h. keine physische Ursache.

Die meisten Bauchschmerzen vergehen von allein oder mithilfe von Hausmitteln wieder, eine Überdiagnostik und Übertherapie sind nicht ratsam. 

Bei Warnzeichen (siehe: Wann zum Arzt) dagegen ist eine medizinische Behandlung dringend notwendig.

Allgemeine Behandlungsansätze bei Bauchschmerzen

  • Schmerzstillung – mittels Medikation oder Hausmittel.
  • Flüssigkeitshaushalt ausgleichen – Vor allem bei entzündlichen Erkrankungen, Infekten und Fieber wichtig.
  • Ggf. Ernährungsumstellung – Bei Bedarf Nahrungskarenz bzw. Anpassung der Ernährung, z.B. mit Schonkost, mehr Ballaststoffen o. Ä.

Behandlung je nach Diagnose

  • Therapie mittels Medikamenten
    • Reflux/Sodbrennen/Magenschleimhautentzündung – Behandlung mit Säureblockern und Schonkost, ggf. bei Bedarf im Verlauf eine Magenspiegelung erwägen.
    • Harnwegs-/Blasenentzündung – antibiotische Therapie, Schmerztherapie, Flüssigkeitszufuhr erhöhen.
  • Stationäre Behandlung im Krankenhaus (ohne OP) – Bei Bauchspeicheldrüsenentzündung, Gallenblasenentzündung, Divertikulose, Harnverhalt.
  • Operation – Gallenblasenentzündung, Blinddarmentzündung, Ileus, Divertikulitis, innere Blutung, Hohlorganperforation, Gefäßerkrankung (z. B. Aortendissektion), Extrauteringravidität, Eileitertorsion.
  • Multimodale Therapiekonzepte – chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Endometriose, Reizdarm, psychosomatische Bauchschmerzen.
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Medikamente

Die Gabe von Medikamenten richtet sich sehr stark nach der Ursache!

Im Folgenden sind einige Medikamentenklassen mit Beispielen aufgeführt, die bei entsprechender Diagnose eingesetzt werden können.

  • Flüssigkeit – in Form von Infusionen zum Wasser- und Elektrolytausgleich.
  • Schmerzmedikamente – Ibuprofen, Diclofenac, Metamizol oder auch stärkere Schmerzmittel aus der Klasse der Opioide (z. B. Morphin) bei entsprechender Ursache.
  • Säureblocker – Pantoprazol, Omeprazol oder ähnliche Präparate wie Ranitidin
  • Antibiotika – wie Fosfomycin, Pivmecillinam, Nitroxolin, Nitrofurantoin, Cefuroxim, Cotrimoxazol …
  • Spasmolytika – Buscopan®
  • Abführmittel/Stuhlweichmacher – Movicol®, Laxans, Dulcolax®, Laxoberal®, Lactulose
  • Gegen Durchfall – Imodium®, Loperamid, Perenterol®
  • Gegen Übelkeit – Vomex®, Iberogast®, MCP
  • Gegen Blähungen – Lefax®, Iberogast®, Sab simplex®
Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Medikamente solltest Du niemals ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker einnehmen!
arrow downHausmittel Bauchschmerzen

Da Bauchschmerzen sehr weit verbreitet sind, haben sich viele Hausmittel für die Behandlung unkomplizierter Verläufe etabliert.

  • Wärme – Wärmflasche, Kirschkernkissen, Bauchwickel, warmes Bad.
  • Ausreichende Trinkmenge – Stilles Wasser und ungesüßte Tees.
  • Tee – krampflösende oder beruhigende Teesorten sind bspw. Kamille, Fenchel, Kümmel, Anis, Pfefferminz, Ingwer, Melisse, Eisenkraut.
  • Bewegung – Spazieren gehen, Dehnen, Yoga, Schwimmen (natürlich nur je nach Möglichkeit).
  • Schonkost – Zwieback, einfache Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Haferflocken.
  • Verdauungsfördernde Kost – Joghurt, Leinsamen, Trockenfrüchte (immer in Kombination mit ausreichender Trinkmenge!).
  • Alkohol- und Nikotinverzicht!
  • Bauchmassagen
  • Zum Elektrolytausgleich – Vitamintabletten, z. B. Elotrans®.
Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Hausmittel sind oft eine gute Ergänzung, haben jedoch bei einigen Erkrankung ihr Grenzen! Bei Unklarheit wende Dich an Deinen Arzt.
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Prognose

Bei der Vielzahl an möglichen Ursachen für Bauchschmerzen ist es unmöglich, eine verlässliche allgemeine Aussage zur Prognose von Bauchschmerzen zu machen.

Grundsätzlich stecken hinter den meisten Fällen von Bauchschmerzen keine gefährlichen Erkrankungen und es sind sehr häufige Symptome, die von allein wieder verschwinden. 

Unter den oben aufgeführten Ursachen sind allerdings auch schwerwiegende Erkrankungen dabei. Hier ist die Prognose nicht ganz so einfach, es handelt sich teils um Krankheitsbilder, die durchaus wochen- bis monatelang oder sogar chronisch Beschwerden machen können.

Die meisten aufgeführten Krankheitsbilder sind gut zu behandeln, oftmals ambulant, manchmal leider auch in Verbindung mit einem Krankenhausaufenthalt und einer Operation.

Je schwerer die Erkrankung, desto schlechter die Prognose.

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Komplikationen

Die Komplikationen von Bauchschmerzen, die schlimmstenfalls auftreten können, sind abhängig von der jeweiligen auslösenden Erkrankung.

Zu Komplikationen zählen:

  • Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse (das Organ arbeitet nicht mehr richtig) - lebenslange Zuführung von Verdauungsenzymen notwendig, ggf. Entwicklung eines Diabetes mellitus, strenger lebenslanger Alkoholverzicht-
  • Magenblutung, Magendurchbruch, Veränderungen der Schleimhaut der Speiseröhre (Barrett-Ösophagus) als mögliche Krebsvorstufe.
  • Chronische Unterleibsschmerzen, chronisch rezidivierende (wiederkehrende) Infektionen der Harnorgane, Infertilität (Unfruchtbarkeit)
  • Nervenausfälle, ausstrahlende Nervenschmerzen, Taubheit, Lähmungserscheinungen, Sensibilitätsstörungen 
  • Gallenblasenruptur, Abszess, akute Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Veränderungen der Schleimhaut in Magen und/oder Darm als Krebsvorstufen
  • Verlust eines Darmabschnitts bis hin zum Kurzdarm-Syndrom
  • Not-OP
  • Komplikationen von Operationen im Bauchraum - Wundinfektion, Wundheilungsstörung, Nachblutung, Fistelbildung, Briden (Verwachsungen), Narben, undichte Nähte (z.B. am Darm), Blutvergiftung, künstlicher Darmausgang
  • schlimmstenfalls können akute Verläufe von Bauchschmerzen mit schwerwiegender Ursache tödlich verlaufen (z.B. Aortenruptur oder Hohlorganperforation)
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Dauer

Zur Dauer von Bauchscherzen ist keine allgemeingültige Aussage möglich, da es so viele verschiedene Ursachen gibt

In den meisten Fällen sind die Bauchschmerzen nur wenige Stunden bis maximal Tage da

  • Stunden – Blähungen
  • Eher kurze Dauer (tagelang, max.1 Woche) – Magenschleimhautentzündung, Harnsteine/Harnverhalt, Harnwegsinfekt, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Magen-Darm-Infekt, Obstipation (Verstopfung), Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung, Ileus (Darmverschluss)  
  • Eher wochen-/monatelang – Bauchspeicheldrüsenentzündung, Gallenblasenentzündung, Reflux/Sodbrennen, Magengeschwür, psychosomatische Beschwerden
  • Eher chronisch/ lebenslang – Divertikulose, Reizdarm, Endometriose, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Nahrungsmittelunverträglichkeiten 

Kommt es zu einer Operation, so ist die Krankenhausverweildauer (sofern keine Komplikationen vorliegen) meistens unter einer Woche. Nur bei schweren Verläufen oder Komplikationen ist mit einem längeren Krankenhausaufenthalt zu rechnen.

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Vorbeugung

Ein Patentrezept für die Vorbeugung von Bauchschmerzen gibt es leider nicht.

Wie immer gilt es zur Vorbeugung von Erkrankungen einen gesunden Lebensstil zu etablieren. Hierzu zählen:

  • Ausreichend Bewegung
  • Viel frische Luft
  • Genussmittelverzicht
  • Ausgewogene Ernährung
    • Besonders um Erkrankungen der Verdauungsorgane vorzubeugen, empfiehlt es sich, eine ballaststoffreiche, zuckerarme und fleischarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu etablieren. 
  • Ggf. Ernährungsumstellung – Eine Ernährungsumstellung kann anfangs für den Darm und dessen Mikrobiom (die Darmbakterien) etwas überfordernd sein, wenn Sie beispielsweise nicht an hohe Mengen Ballaststoffe oder fermentierte Lebensmittel gewöhnt sind. Dadurch kann es zunächst zu Blähungen oder Durchfall kommen.
    Steigern Sie die Ballaststoffmenge langsam und nehmen Sie typische gasbildende Lebensmittel (Bohnen, Kichererbsen etc.) zu Beginn nur in kleinen Mengen zu sich.
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Bei Kindern

Bauchschmerzen sind ein häufiges Symptom, das Kinder beklagen. Eine schwerwiegende Ursache wie bei Erwachsenen ist in den allermeisten Fällen aber nicht zu vermuten, da viele der oben aufgeführten Erkrankungen im Kindesalter nicht auftreten. 

Viel eher ist an einen Magen-Darm-Infekt zu denken, möglicherweise wird ein Nahrungsmittel schlecht vertragen oder das Kind ist verstopft. 

Da (besonders kleine) Kinder manche Beschwerden nicht konkret lokalisieren können, kann es durchaus sein, dass das Kind eigentlich Hals- oder Kopfschmerzen hat, stattdessen aber Bauchschmerzen angibt. Hier ist eine gute und einfühlsame, spielerische Anamnese wichtig.

Halten die Schmerzen mehrere Tage an, treten Begleitsymptome auf oder „gefällt“ Ihnen ihr Kind nicht, suchen Sie Rat beim Kinderarzt.

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In der Schwangerschaft

Bauchschmerzen sind häufige Symptome in der Schwangerschaft und in aller Regel harmloser Ursache. 

Mögliche Auslöser sind zu Beginn der Schwangerschaft der sogenannte „Einnistungsschmerz“, wenn der Embryo sich in der Gebärmutter festsetzt, im Verlauf der Schwangerschaft dann der wachsende Uterus (Gebärmutter).
Zum einen zieht der Uterus an seiner Befestigung, den Bändern, an denen er aufgehängt ist. Das kann Bauch- und Unterleibsschmerzen verursachen. Ebenso drückt der Uterus auf alle umliegenden Organe und kann dadurch Schmerzen auslösen. 

Sodbrennen und Verstopfung sind ebenfalls häufige Beschwerden während der Schwangerschaft.
Das liegt am Hormon Progesteron, das die Verdauung verlangsamt.

Zuletzt treten in der späten Schwangerschaft oftmals Übungswehen auf und der Babykopf drückt – je tiefer er im Becken sitzt – auf Nerven im Beckenbereich.
Auch das kann Schmerzen im Bauch und Becken auslösen.

pfeil

Zahlen & Fakten

  • Häufigkeit – Bauchschmerzen betreffen jeden Menschen, egal welches Alters oder Geschlechts
  • Bei etwa 50 % der Patienten mit Bauchschmerzen wird kein organisches Korrelat (eindeutige Diagnose) gefunden.
pfeil

Erfahrungsberichte

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