
Wann darfst Du das Medikament nicht anwenden?
Umckaloabo® Tabletten sollen nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Medikamente und Produkte, die Pelargonium sidoides oder die beigefügten Hilfsstoffe besteht.
Bestehende Schäden der Leber können durch die Einnahme von Umckaloabo® verschlimmert werden. Liegt eine solcher oder eine Einschränkung der Leberfunktion vor, sollte das Medikament vorbeugend nicht eingenommen werden.
Umckaloabo® soll nicht eingenommen werden, findet die zeitgleiche Behandlung mit blutverdünnenden Medikamenten, vor allem sogenannten Cumarinen (z.B. Phenprocoumon/ Marcumar®), statt.
Pelargonium sidoides enthält selbst Cumarine, die eine unerwünscht erhöhte Wirkung der Blutverdünnung bedingen können und zu einer Blutungsneigung führen.
Auch andere Blutverdünner können in ihrer mittelbaren Wirkung verstärkt werden. Auf die meisten erblichen Blutungsneigungen hat die Einnahme von Umckaloabo® keinen schwerwiegenden Einfluss.
Bei bestimmten Störungen des Zuckerstoffwechsels (Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption) soll Umckaloabo® ebenfalls nicht verwendet werden, da ihm Hilfsstoffe zugesetzt sind, die Zucker enthalten.
Es sind keine direkten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt.
Da es sich bei Umckaloabo® um eine schon lange eingesetzte Wirkstoffkombination handelt, sind gefährliche, unentdeckte Wechselwirkungen sehr unwahrscheinlich.