Muskeldystrophien, als Sammelbezeichnung für degenerative Muskelerkrankungen, bei denen es zu einem stetig voranschreitenden Verlust der Muskelkraft kommt (Muskelschwund).


Die Muskeldystrophien sind eine Gruppe von Muskelerkrankungen, welche vererbt werden, also durch genetische Mutation ausgelöst werden und meist zu Fehlern oder einem Mangel von bestimmten wichtigen Eiweißen in der Muskulatur führen. Dadurch entsteht eine Muskelschwäche und ein Muskelschwund.
Besonders die Muskeldystrophie Typ Duchenne verkürzt die Lebenserwartung erheblich.
Somit sind Muskeldystrophien grundsätzlich gefährlich, vor allem, weil sie nicht heilbar sind und stetig voranschreiten.
Muskeldystrophien werden häufig bereits im Kindes- und Jugendalter auffällig, somit werden die Kinder in der Regel zuerst dem Kinder- und Jugendarzt vorgestellt.
Zeigt Dein Kind typische Symptome einer Muskelschwäche, solltest Du dringend einen Kinderarzt aufsuchen, da die Erkrankung so schnell wie möglich diagnostiziert werden sollte.
Hinweis! Im Vergleich zur Muskelatrophie (Muskelabbau aufgrund Minderversorgung) handelt es sich bei der Muskeldystrophie um eine erbliche Erkrankung.
Bei einer Muskeldystrophie besteht lediglich die Möglichkeit die Symptome zu behandeln, eine Kausaltherapie existiert nicht (keine Heilung möglich).
Bei der Muskeldystrophie handelt es sich um eine stetig fortschreitende Erkrankung. Es ist leider keine Heilung möglich.
Da es sich bei der Muskeldystrophie um eine genetische Erkrankung handelt, ist leider keine Vorbeugung möglich.
Die Lebenserwartung ist bei einer Muskeldystrophie eingeschränkt.
Die Muskeldystrophie wird meistens im Kindesalter diagnostiziert.