Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), wenn es zu einer Entzündung der Schleimhäute der Nebenhöhlen kommt.


Die Nasennebenhöhlen bestehen aus mehreren Hohlräumen im Schädelknochen und sind mit der Nase verbunden. Kommt es bei einer Erkältung oder Grippe zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen, spricht man von einer Nasennebenhöhlenentzündung.
Eine Nasennebenhöhlenentzündung tritt häufig im Zusammenhang mit einer Erkältung auf und verläuft meist harmlos und heilt ohne Behandlung vollständig aus.
In seltenen Fällen kann sich die Nasennebenhöhlenentzündung jedoch auf umliegendes Gewebe wie Augen, Gehirn oder Hirnhäute ausbreiten und schwere Komplikationen verursachen.
Bei einer „harmlosen“ Nasennebenhöhlenentzündung kommt es normalerweise zur komplikationslosen Ausheilung.
Treten jedoch zunehmende druckempfindliche Schmerzen im Oberkiefer, Fieber, starke Kopfschmerzen oder Lichtempfindlichkeit auf, bzw. übersteigen die Anzeichen eine „herkömmliche“ Erkältung, solltest Du umgehend einen HNO-Arzt aufsuchen.
Auch wenn die Anzeichen über mehrere Wochen anhalten, solltest Du zur Abklärung einen Arzt aufsuchen.
Die Nasennebenhöhlen sind mit der Nase verbundene Hohlräume im Schädelknochen. Zu den Nasennebenhöhlen zählen 2 Stirnhöhlen, 2 Kieferhöhlen und 2 Keilbeinhöhlen sowie die 10 Siebbeinzellen.
Die genaue Funktion der Nasennebenhöhlen ist bis heute nicht erklärt. Man vermutet Gewichtsersparnis des Schädelknochens.
Zunächst kann man zwischen einer akuten und einer chronischen Form der Nasennebenhöhlenentzündung unterscheiden.
Nach Lokalisierung unterscheidet man diese 5 Formen der Nasennebenhöhlenentzündung:
Seltene Komplikationen einer Nasennebenhöhlenentzündung ist die Ausbreitung der Infektion in umliegendes Gewebe. Dabei kann zu Entzündungen im Gehirn oder der Hirnhäute kommen.
Die akute Nasennebenhöhlenentzündung heilt meist innerhalb weniger Tage bis 2 Wochen komplett aus. Komplikationen entstehen nur in seltenen Fällen.