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pfeilWas ist das?

Bei einer Stinknase werden in der Nasenhöhle Borken, also Krusten, mit üblem Geruch gebildet. Der Geruch ähnelt Aas, wird jedoch von Betroffenen selbst nicht wahrgenommen.

Zusammenfassung Stinknase

  • Es wird zwischen einer primären und sekundären Stinknase unterschieden.
  • Bei einer Stinknase kommt es zur Rückbildung der Nasenschleimhaut.
  • Ein Bakterium verursacht den süßlich-fauligen Geruch.
  • Eine besondere Nasenpflege wird notwendig.
  • Eine vollständige Heilung der Stinknase ist nicht möglich.
Epidemiologische FaktenHäufigkeitk. A.
Alters FaktenAlterab Pubertät
Geschlecht FaktenGeschlechtw < m
pfeilIst das gefährlich?

Bei einer fortschreitenden Stinknase kann es zu einem Rückgang der knöchernen Strukturen der Nase kommen.
Aufgrund der Rückbildung der Schleimhaut in der Nase können Bakterien einfach eindringen und sich vermehren.

pfeilWann zum Arzt?

Auch wenn es vielen Betroffenen unangenehm erscheint, bei Anzeichen einer übel riechenden Nase solltest Du nicht zögern und einen HNO-Arzt kontaktieren.
Ihr Arzt/ Ärztin wird eine entsprechende Therapie einleiten, um die Symptome in den Griff zu bekommen.

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Einteilung & Formen

Es wird zwischen einer primären und sekundären Stinknase unterschieden.

  • Primäre Stinknase: Rückbildung der Schleimhaut inkl. Blutgefäßen und Knochenstrukturen
  • Sekundäre Stinknase: Meist als Folge einer Nasenoperation oder anderen Krankheit, Missbrauch von Nasensprays oder Nasenverletzungen oder eines Tumors.
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Ursachen Stinknase

  • Die Nasenschleimhaut bildet sich zurück.
  • Ein bestimmtes Bakterium zersetzt das Nasensekret, was den Geruch verursacht
  • Meist ist keine genaue Ursache bekannt
  • Genetische Veranlagung ist wahrscheinlich
  • Manchmal Folge von Nasenverletzung oder Nasenoperationen
  • Kokainkonsum
  • Starke Rauch- und Staubbelastung
  • Jahrelanger Missbrauch von abschwellenden Nasensprays
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Symptome Stinknase

  • Süßlicher – fauliger Geruch, der aus der Nase strömt, wird von Mitmenschen, nicht von den Betroffenen selber wahrgenommen
  • sehr trockene Nasenschleimhaut
  • Krusten- bzw. Borkenbildung
  • Geschmackssinn und Geruchssinn immer weiter eingeschränkt im Laufe der Zeit
  • Nasenbluten
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Diagnose Stinknase

  • Anamnese und körperliche Untersuchung durch den HNO-Arzt
  • Untersuchung und Rhinoskopie (Nasenspiegelung) durch den HNO-Arzt – Untersuchung der Nasenhöhle und Feststellung typischer Veränderungen
  • Ggf. Abstrich der Nase
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Differenzialdiagnose

  • Eitrige Nasennebenhöhlenentzündung
  • Entzündung der Zahnwurzel
  • Nasenpilzbefall
  • Nasentumor
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Behandlung Stinknase

  • Nasenpflege ist sehr wichtig
  • Nasenschleimhaut feucht halten, besonders im Winter, viel trinken (mind. 2 Liter)
  • Nasensalben
  • Nasenspülungen mit Salzlösungen führen zum Aufweichen der Krusten, der Arzt kann den Eiter absaugen
  • Häufigkeit der Behandlung hängt von der Stärke der Krustenbildung ab
  • Antibiotikum gegen eine mögliche bakterielle Infektion
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Medikamente

  • Menschen mit einer Stinknase sollten auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin A und E achten.
    Um die Schleimhäute feucht zu halten, ist das Inhalieren mit Mineralsalzlösungen empfehlenswert.
  • Kommt es zu bakteriellen Infekten, ist eine Behandlung mit Antibiotika angesagt.
Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Medikamente solltest Du niemals ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker einnehmen!
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Prognose

  • Eine vollständige Heilung der Stinknase ist meist nicht möglich, jedoch kann durch eine gute Behandlung die Symptome reduziert werden.
  • Das Ausmaß der Stinknase kann durch intensive Nasenpflege und professionelle Nasenreinigung in den Griff bekommen werden.
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Dauer

Eine Stinknase ist oftmals nicht heilbar und verbleibt ein Leben lang. Durch adäquate Nasenpflege können die Symptome jedoch gut in den Griff bekommen werden.

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Vorbeugung

  • Prävention ist schwierig (da auch genetische Ursache)
  • Risikofaktoren können vermieden werden
    • Vermeiden von Rauch und Staubbelastung
    • Nasensprays nicht dauerhaft anwenden
    • Kein Kokainkonsum
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Ansteckung & Übertragung

Eine Stinknase ist nicht ansteckend.

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Bei Kindern

Riecht es bei Deinem Kind übel aus der Nase, ist meist nicht eine Stinknase die Ursache, sondern eine Entzündung aufgrund eines Fremdkörpers. Du solltest jedoch auf jeden Fall einen Kinderarzt oder HNO-Arzt zur Aufklärung der Ursache aufsuchen.

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Zahlen & Statistiken

  • Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
aktualisiert: 02.12.2024
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