Stirnhöhlenentzündung (Sinusitis frontalis), wenn sich die Stirnhöhle als Teil der Nasennebenhöhle entzündet.

Bei einer Stirnhöhlenentzündung entzünden sich die Schleimhäute, welche die Stirnhöhle auskleiden. Dabei kommt es, mit einem Schnupfen angefangen, zu stechenden Schmerzen hinter der Stirn, welche sich beim Vornüberbeugen verschlimmern. Eine Stirnhöhlenentzündung entsteht meist im Rahmen einer Erkältung.
In den meisten Fällen ist eine Stirnhöhlenentzündung ungefährlich.
Es kann jedoch in seltenen Fällen dazu kommen, dass sich die Entzündung auf umliegendes Gewebe wie Augen oder Gehirn ausbreitet. In diesen Fällen handelt es sich um ernste Komplikationen.
Normalerweise bessern sich die Anzeichen einer Stirnhöhlenentzündung nach wenigen Tagen. Kommt es jedoch zu keiner Verbesserung oder gar einer Verschlechterung der typischen Anzeichen, solltest Du einen HNO-Arzt aufsuchen.
Die Stirnhöhlen (Sinus frontalis) sind Teil der Nasennebenhöhlen. Sie befinden sich im Stirnbein und sind mit dem mittleren Nasengang verbunden. Die Funktion ist nicht abschließend geklärt. Man vermutet eine Gewichtsreduktion des Schädels.
Die Stirnhöhlenentzündung ist eine Form der Nasennebenhöhlenentzündung. Insg. existieren 5 Formen:
Eine Stirnhöhlenentzündung heilt in der Regel nach spätestens 2 Wochen aus. Die Symptome verbessern sich meist nach wenigen Tagen.
Bleibt die Entzündung über 12 Wochen bestehen, spricht man von einer chronischen Stirnhöhlenentzündung.
Handelt es sich bei der Ursache der Stirnhöhlenentzündung um Viren oder Bakterien, so ist diese ansteckend.
Die Übertragung erfolgt meist per Tröpfcheninfektion beim Husten, niesen und sprechen. Selten, aber möglich, ist eine Übertragung per Schmierinfektion.