Tourette-Syndrom, wenn es zu wiederkehrenden körperlichen, oder verbalen Tics kommt.

Erfahrungs Berichte
Beim Tourette-Syndrom handelt es sich um eine neuropsychiatrische Erkrankung, die mit Störungen der Motorik und der Impulskontrolle einhergeht, besser bekannt als “Tics”. Die Krankheit beginnt meist im Kindesalter, zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr. Mit der Pubertät nehmen die Symptome meist zu und bleiben oftmals bestehen. Eine Vererbung ist möglich und Männer sind häufiger betroffen als Frauen
Nein, ein Tourette-Syndrom ist nicht gefährlich, es kann jedoch sozial als schwierig empfunden werden.
Manche Kinder zeigen ein selbstverletzendes Verhalten, was teils gefährlich werden kann und einer Therapie bedarf.
Bei anhaltenden Symptomen nach spätestens 3 Monaten sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Einteilung der Tics:
Einfache Tics sind meist sehr kurze Bewegungen, meist ohne soziale Bedeutung. Komplexe Tics hingegen halten meist länger an und können eine Kombination von einfachen Tics sein. Teils können Tics als beabsichtigt angesehen werden und somit soziale Bedeutung erlangen.
Komorbiditäten (oftmals zusätzlich auftretende Erkrankungen):
Bei einem Tourette-Syndrom kann es ab der Pubertät zu rückgängiger Symptombelastung kommen.
Ein vollständiges Verschwinden der Tics konnte jedoch nur in Einzelfällen beschrieben werden.
Einem Tourette-Syndrom kann man nicht vorbeugen.
Meist manifestiert sich ein Tourette-Syndrom in der frühen Kindheit.
Eine Schwangerschaft ist auch mit dem Tourette-Syndrom problemlos möglich.
Studien haben gezeigt, dass besonders Rauchen, Alkoholkonsum, Drogenmissbrauch, aber auch Medikamente und starker Stress die Entwicklung von Tic-Störungen zur Folge haben kann.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
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