Stress, wenn es zur einer übermäßigen, unspezifischen psychischen oder körperlichen Reaktion des Organismus auf äußere Anforderungen (Stressoren) kommt.

Erfahrungs Berichte
Stress beschreibt die starke Beanspruchung eines Organismus durch innere oder äußere Reize, es handelt sich aber nicht um eine Krankheit. Stress kann dabei aber durchaus krank machen. Die Reize bezeichnet man als Stressoren. Sie stören das Gleichgewicht des Körpers und erfordern eine Anpassungsreaktion.
Ja und nein.
Nicht jede Art von Stress ist gefährlich.
Positiver Stress erlaubt es den sogar Menschen, ihre Ziele zu erreichen und über sich hinauszuwachsen, während negativer Stress gravierende gesundheitliche Folgen haben kann.
So kann sich besonders anhaltender Stress auf das Herz-Kreislauf-System, die Psyche und den Magen-Darm-Trakt negativ auswirken.
Man sollte spätestens dann zum Arzt, wenn die Beschwerden, die man durch Stress verspürt, so stark werden, dass sie den Alltag beeinflussen oder gar einschränken.
Letztendlich muss man selber einen Umgang mit Stress finden, aber ärztliches Personal kann einem zeitweise Medikamente verschreiben und eine Überweisung/ Empfehlung für eine Psychotherapie aussprechen.
Außerdem gilt es mögliche Differentialdiagnosen abzuklären.
Man sollte vorstellig werden, wenn es (immer wieder) zu Herzrasen, schneller Atmung, einer großen Unzufriedenheit, depressiver Verstimmung, starker Angst oder auch sozialem Rückzug und Reizbarkeit kommt.
Man kann Stress einteilen in:
Außerdem kann man ihn anhand der Dauer in akuten und chronischen Stress einteilen.
Es gibt ganz verschiedene Gründe für Stress.
Jeder Mensch reagiert zudem anders auf mögliche Stressoren und die Stresstoleranz ist individuell unterschiedlich.
Die Ursachen lassen sich unter anderem in körperlichen, mentalen und sozialen Stress einteilen.
Es gibt viele verschiedene Symptome, die durch Stress ausgelöst werden können.
Sie betreffen verschiedene Organsysteme und wirken sich aber letztendlich auf den gesamten Körper aus.
Außerdem gibt es körperliche Symptome, anhand derer man die Stressreaktion direkt merkt. Dazu gehören:
Letztendlich ist Stress keine richtige Diagnose.

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In einigen Fällen sieht man es Betroffenen an, wenn sie gestresst sind, aber eben nicht immer.
Sie atmen schneller, wirken vielleicht nervös, schwitzen und fühlen sich unwohl.
Teils beklagen sie Übelkeit oder einfach ein ungutes Gefühl.
Manche Zittern und wirken weggetreten bzw. sehr in Gedanken.
Einige erschrecken sich, wenn man sie anspricht und wirken schnell gereizt.
Es gibt jedoch nicht die eine Reaktion auf Stress, jeder reagiert anders.
Es gibt einige Dinge, die man zu Hause machen kann, um Stress entgegenzuwirken.
Bewegung, Sport, Zeit in der Natur verbringen, aber auch Yoga, Meditation oder Entspannungsübungen helfen sehr gut, das Nervensystem zu regulieren und das Stresslevel zu senken.
Zudem ist es wichtig Stressoren zu identifizieren und zu lernen wann sie einen warum “triggern” um dann adäquat damit umzugehen.
Außerdem sollte man sich regelmäßig Pausen gönnen, egal in welcher Form (ob Urlaub, einfach mal einen Abend für sich oder Therapiesitzungen).
Auch das reduziert das Stresslevel.
Da Stress keine Krankheit ist, kann man auch keine Prognose formulieren.
Der Umgang ist individuell, genauso wie die Folgen.
Jeder kann den Umgang mit Stress erlernen und so die möglichen Symptome so lindern.
Auch der Verlauf und die Dauer von Stress sind individuell sehr unterschiedlich.
Stress kann nur zeitweise (akut) auftreten oder aber chronisch andauern und Betroffene dann auch langfristig einschränken, besonders wenn sie nichts dagegen unternehmen.
Es ist wichtig zu wissen, dass man jederzeit an seinem Stressmanagement arbeiten und es verbessern kann.
Es hat immer positive Auswirkungen auf den Körper, wenn man das Stresslevel senkt.
Stress vorzubeugen ist manchmal gar nicht so einfach.
Es gibt jedoch unzählige Strategien, die einem helfen können, das Stresslevel nicht zu hoch werden zu lassen.
Hierzu zählen z.B.:
Es ist wichtig, auf sich selbst zu achten und regelmäßig Dinge zu tun, die nur für einen selber sind und gut tun.
Auch Kinder können an Stress leiden.
Das kann sich hier ebenfalls ganz unterschiedlich zeigen, oftmals äußern sich sämtliche Beschwerden bei Kindern mit Bauchschmerzen, da sie es einfach noch nicht besser einordnen können (je nach Alter).
Wichtig ist es auch hier nach Stressoren zu suchen und die Kinder schon früh aufzuklären bzw. ihnen Strategien mit an die Hand zu geben, wie sie am besten mit “Stress” oder den Symptomen und Gefühlen, die dadurch entstehen sollten, umgehen müssen.
Natürlich können auch Schwangere mit Stress konfrontiert sein.
Hier kann jedoch besonders starker Stress auch gravierende Folgen, auch für das Kind haben.
Teilweise ist sogar eine Frühgeburt möglich, weil der Körper der Frau und dann auch des Kindes “so gestresst” sind, dass das Kind die Geburt “einleitet”.
Besonders in der Schwangerschaft sollte ein gutes Stressmanagement vorhanden sein und auch für ein möglichst stressfreies Umfeld gesorgt werden.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
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