Scheidenentzündung, als Sammelbezeichnung für Entzündungen im Vaginalbereich.

Bei einer Scheidenentzündung (lateinisch Vaginitis oder Kolpitis) kommt es zu einer Entzündung der Schleimhaut der Vagina. Häufig sind die Schamlippen (Vulva) auch entzündet, sodass man von einer Vulvovaginitis spricht.
Eine Scheidenentzündung ist nicht gefährlich.
Die Entzündung ist jedoch lästig und unangenehm, aber harmlos.
Je nach Auslöser kann eine Scheidenentzündung allerdings ansteckend sein, sodass eine Partnerbehandlung durchaus sinnvoll sein kann.
Oftmals quält ein starker Juckreiz die Betroffenen, sodass betroffene Frauen selbstständig Ärzte aufsuchen.
Bei eher unspezifischen Symptomen wie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder immer wieder auftretenden brennenden Schmerzen beim Wasserlassen in Kombination mit einer geröteten Vulva oder Vaginalschleimhuat sollte man einmal ärztlich vorstellig werden, um dies abzuklären.
Da eine Vaginitis öfter auftreten kann, wissen Betroffene nach dem ersten Mal Bescheid, wie sich diese anfühlt und was dagegen hilft.
Es gibt verschiedene Ursachen für die Entstehung einer Scheidenentzündung.

Hast Du ein passenden Bild für uns?
Oftmals tritt eine Scheidenentzündung zusammen mit einer Entzündung der Schamlippen auf, sodass die gesamte Vulva gerötet ist und leicht geschwollen wirkt.
Manchmal findet sich auch ein weißlich- bröckeliger Ausfluss, der unangenehm riechen kann.
Die Behandlung einer Scheidenentzündung richtet sich nach der Ursache.
Die Prognose einer Scheidenentzündung ist sehr gut.
Die Entzündungen heilen in den meisten Fällen immer vollständig aus, können aber öfter als einmal auftreten.
Das Risiko für eine Scheidenentzündung steigt, wenn man schon mal eine hatte.
Das kann sehr unangenehm und quälend sein.
Der Verlauf einer Scheidenentzündung stellt sich meist unkompliziert dar.
Mithilfe der Antibiotika oder Antipilzmittel in Form von vaginalen Zäpfchen lässt sich die Entzündung gut behandeln.
Die Entzündung kann allerdings mehrfach auftreten und sehr lästig sein.
Bei postmenopausalen Frauen (Frauen, die die Wechseljahre schon hinter sich haben) kommt es oft zur Scheidentrockenheit aufgrund der hormonellen Umstellungen, was einerseits eine durch Reibung/Reize ausgelöst Entzündung fördert und andererseits als Folge einer Entzündung entstehen kann.
Es dauert in der Regel eine Woche, bis die Infektion vollständig bekämpft ist.
Allerdings lassen meist die Symptome schon nach der ersten Einnahme des Medikaments nach.
Eine Scheidenentzündung kann ansteckend sein, wenn bestimmte Erreger, die auch Geschlechtskrankheiten auslösen, dahinter stecken.
Dazu zählen:
Auch in der Schwangerschaft kann es zu einer Scheidenentzündung kommen.
Das bakterielle Milieu in der Scheide ändert sich während der Schwangerschaft, sodass Entzündungen teils leichter auftreten können.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.