Waschmittelallergie, wenn es zu einer allergischen Reaktion auf Inhaltsstoffe eines Waschmittels kommt.

Die Waschmittelallergie gehört zur Gruppe der Kontaktallergien. Darunter versteht man allergische Reaktionen des Körpers, die durch bestimmte vermeintlich harmlose Stoffe ausgelöst werden, mit denen der Körper durch Berührung der Haut in Kontakt kommt. Wenn eine Waschmittelallergie vorliegt, reagiert der Körper in den meisten Fällen mit Hautausschlägen und Juckreiz am gesamten Körper auf bestimmte Inhaltsstoffe, die im Waschmittel enthalten sind.
In den meisten Fällen sind die Anzeichen einer Waschmittelallergie lokal begrenzt. Die Symptome sind für Betroffene lästig, es wird aber von keiner Gefahr ausgegangen.
Wenn es nach dem Wechsel zu einem allergikerfreundlichen Waschmittel dennoch zu keiner Verbesserung der Symptome kommt, solltest Du die Waschmittelallergie ärztlich abklären lassen.
Die Waschmittelallergie zählt zum TYP IV Allergie. Es handelt sich dabei um eine Kontaktallergie.
Die typischen Symptome der Waschmittelallergie äußern sich dabei zeitverzögert um bis zu 2- 3 Tage.
Bei einer Waschmittelallergie erkennt das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise bestimmte Stoffe im Waschmittel als Angreifer, sogenannte Allergene.
Als Reaktion darauf werden Antikörper gegen das Allergen gebildet sowie der Botenstoff Histamin vermehrt ausgeschüttet.
Dieser erhöhte Histamin Ausstoß ist verantwortlich für die allergische Erscheinung am Körper.
Zu den Risikofaktoren einer Waschmittelallergie gehört vor allem die erhöhte Neigung zu Allergien.
Eine sensible Haut sowie Neurodermitis stellen weitere Risikofaktoren dar.
Zu den typischen Symptomen einer Waschmittelallergie gehören Rötungen und Ausschläge, die meist am gesamten Körper verteilt sind.
Außerdem kommt es in der Regel zu einem starken Juckreiz.
Nur in seltenen Fällen bzw. bei einer stärkeren Reaktion des Körpers kann es auch zu folgenden Symptomen kommen.
Bei Verdacht auf einer Waschmittelallergie kann ein Epikutantest durchgeführt werden.
Dies ist ein Provokationstest, bei dem verschiedene Stoffe, die die Allergie auslösen könnten, auf den Körper aufgetragen werden.
Mittels Pflaster werden die aufgetragenen Stoffe abgedeckt.
Nach etwa zwei Tagen wird das Pflaster entfernt und untersucht, ob es bei bestimmten Stoffen zu einer Rötung gekommen ist.
Einen Tag später wird eine weitere Kontrolle auf Ausschläge durchgeführt.
Wie viele Menschen in Deutschland an einer Waschmittelallergie, ist schwer zu sagen.
Etwa 35 % der deutschen Bevölkerung leiden an einer Allergie.
Es handelt sich also hierbei um eine relativ häufige, jedoch in den meisten Fällen harmlose Reaktion des Körpers.
Besonders Personen, die häufiger zu Allergien neigen, können leichter von einer Waschmittelallergie betroffen sein.
Auch Personen mit sensibler Haut oder anderen Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte entwickeln leichter eine Allergie auf Inhaltsstoffe im Waschmittel.
Liegt bei Ihnen der Verdacht auf eine Waschmittelallergie vor, sollten Sie sich beim Hautarzt bzw. in der Allergologen/ Dermatologen vorstellen.
Dort kann mittels eines Provokationstest (Epikutantest) untersucht werden, auf welchen Stoff Ihr Körper allergisch reagiert.
An der Stelle des Kontaktes mit dem Waschmittel kommt es zur Rötung und Juckreiz. Die Haut kann an dieser Stelle zudem trocken wirken und leicht anschwellen. Eine Bläschenbildung ist eher selten.
Das Wichtigste bei der Behandlung einer Waschmittelallergie ist es, den allergieauslösenden Stoff im Waschmittel zu vermeiden.
Du solltest daher unter Umständen auf spezielle Waschmittel zurückgreifen oder zunächst einen Versuch mit der Nutzung von weniger Waschmittel starten.
Ist Ihr Hautausschlag und der Juckreiz besonders stark ausgeprägt, können Antihistaminika eingesetzt werden, um den Histamin – Ausstoß zu reduzieren.
Bei Bedarf können auch cortisonhaltige Salben eingesetzt werden.
Gegen den Juckreiz helfen zudem abkühlende Maßnahmen, wie z. B. Lotionen.
Mittlerweile gibt es auf dem Markt viele Waschmittel, die als „besonders hautfreundlich“ bezeichnet werden.
Achten Sie beim Kauf eines Waschmittels, ob ein Qualitätssiegel der Stiftung ECARF (European Centre For Allergy Research Foundation) gekennzeichnet ist.
Diese Stiftung testet auf allergiefreundliche Produkte und eignet sich daher für Allergiker.
Außerdem eignen sich für Allergiker vor allem natürliche Waschmittel ohne Enzyme und potenzielle allergieauslösende Substanzen.
Die Waschmittelallergie ist eine Kontaktallergie, also eine allergische Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe im Waschmittel.
Diese allergische Reaktion wird vor allem durch einen erhöhten Histamin Ausstoß ausgelöst.
Wenn Du die allergieauslösenden Stoff im Waschmittel vermeidest und auf ein neues, geeignetes Waschmittel zugreifst, hast Du keine Beeinträchtigung.
Es kann jedoch immer sein, dass Du im Verlauf auch auf das neue Waschmittel eine Allergie entwickelst.
Die Waschmittelallergie zählt zum Typ Kontaktallergie.
Bei diesem Allergietyp treten die Symptome erst nach mehreren Stunden bis zu Tagen nach dem Kontakt mit dem Allergen auf. Es kann daher vorkommen, dass die ersten Anzeichen erst 72 Stunden nach dem Kontakt mit dem Waschmittel auftreten. Oftmals macht diese Zeitverzögerung die Diagnose schwieriger.
Falls Sie ohnehin leicht zu Allergien neigen, sollten Sie zur möglichen Vorbeugung einer Waschmittelallergie weniger Waschmittel nutzen oder auf ein Waschmittel mit weniger Duftstoffen zugreifen.
In erster Linie entsteht der Hautausschlag an der Stelle, an dem der Körper Kontakt mit der Kleidung (Waschmittel) hat.
Aber auch ein großflächiger Ausschlag ist möglich.
Liegt bei Ihrem Baby der Verdacht auf eine Waschmittelallergie vor, sollten Sie vor allem:
ausschließen können.
Dies sind seltene, jedoch gefährlichere Symptome einer allergischen Reaktion.
Außerdem sollten Sie Ihr Kind beim Kinderarzt/ Hautarzt vorstellen. Dort kann dann ermittelt werden, auf welchen Stoff Ihr Kind allergisch reagiert hat.
Im weiteren Verlauf ist es wichtig, auf hautfreundliche Waschmittel oder natürliche Waschmittel zurückzugreifen.

Eine Waschmittelallergie ist eine sog. Kontaktallergie, bei der es nach dem Hautkontakt mit dem auslösenden Allergen zu einer Reaktion im Körper kommt.
Bei einer Waschmittelallergie im Intimbereich kommt es zu Rötung und Juckreiz, sowie Hautausschlag nach dem Kontakt mit der gewaschenen Wäsche.
Auch ein unangenehmes Brennen und nässende Haut können bei einer Waschmittelallergie im Intimbereich auftreten.
Grundsätzlich können alle Hautstellen von der allergischen Reaktion betroffen sein.
In der Unterwäsche kommt es jedoch zu einem sehr engen und reibenden Kontakt, was die Anzeichen verschlimmern kann.
Mit einem Ausschlag und Juckreiz im Intimbereich solltest Du Dich immer an Deinen Arzt/ Ärztin wenden. Entweder Dein Hausarzt oder ein Dermatologe ist der erste Ansprechpartner.
Wenn die Waschmittelallergie im Intimbereich ärztlich bestätigt wurde, kannst Du zunächst versuchen weniger Waschmittel zu verwenden.
Kommt es auch dadurch nicht zu einer Besserung der Beschwerden, solltest Du das Waschmittel wechseln.
Achten Sie hierbei darauf, dass der allergieauslösende Stoff im neuen Waschmittel nicht enthalten ist.
Es sollte ein Waschmittel verwendet werden, welches frei von Parfum und Konservierungsstoffen ist. Auf den allergikerfreundlichen Waschmittel findest Du das DAAB-Logo.
Die ECARF (Europäischen Stiftung für Allergieforschung) bietet eine Liste mit allergikerfreundlichen Produkten.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anatomie | Haut, Augen, selten Atemwege |
| Differentialdiagnose | Kontaktdermatitis, Nickelallergie, Duftstoffallergie, Neurodermitis, irritative Dermatitis, Pilzinfektionen |
| Medikamente | topische Glukokortikoide, Antihistaminika, rückfettende Hautpflege, selten systemische Steroide |
| Epidemiologie | häufig, besonders bei empfindlicher Haut oder atopischer Veranlagung |
| Prognose | gut bei Allergenvermeidung, chronisch bei wiederholter Exposition |
| Verlauf | schubartig, abhängig vom Kontakt mit Waschmittelresten in Kleidung und Textilien |
| Pathophysiologie | Kontaktallergie (Typ IV) oder irritative Reizung durch Tenside Duftstoffe Konservierungsstoffe und Farbstoffe |
| Komplikation | chronisches Ekzem, offene Hautstellen, starke Reizreaktionen, Superinfektionen |
| Behandlung | Wechsel zu allergenarmen Waschmitteln, extra Spülgänge, Hautschutz, Medikamente bei akuten Schüben |
| Primärvorbeugung | duftstofffreie und hypoallergene Waschmittel verwenden, gründliches Ausspülen von Kleidung |
| Sekundärvorbeugung | konsequente Vermeidung allergenauslösender Produkte, Hautschutzmaßnahmen, Baumwollkleidung bevorzugen |
| Risikofaktoren | empfindliche Haut, Neurodermitis, häufiges Waschen, Duftstoffallergie, Verwendung stark parfümierter Produkte |
| Anzeichen | Rötung, Juckreiz, Brennen, trockene Haut, Ekzem, Schuppung, Bläschen, Reizung der Augen |
| Stadien | akute Reizung, subakutes Ekzem, chronisches Ekzem |
| Diagnostik | Epikutantest, Anamnese, Ausschluss anderer Kontaktallergien |