Schwarz-Bartter-Syndrom, wenn eine verstärkte Ausschüttung von ADH (ähnlichen) Stoffen zu einer Anreicherung von Wasser im Körper führt.
Dem Schwarz-Bartter-Syndrom liegt eine Überproduktion des Hormons ADH (antidiuretisches Hormon, Vasopressin) zugrunde. Das ADH wird im Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) produziert, im Hinterlappen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gespeichert und von dort ins Blut abgegeben. ADH wirkt primär auf die Nieren und greift in den Wasser- und Elektrolythaushalt ein, indem es die Wasserausscheidung verringert und so den Harn konzentriert.
Das Schwartz-Bartter-Syndrom ist gefährlich. Vor allem, wenn es im Zusammenhang mit einem kleinzelligen Bronchialkarzinom auftritt.
Sind Medikamente die Auslöser, kommt es meist nach dem Absetzen zu einer Besserung der Symptomatik
Anhaltende Übelkeit und Erbrechen sowie dauerhafte Kopfschmerzen solltest Du unabhängig der Ursache immer ärztlich abklären lassen.
In aller Regel führt das Schwartz-Bartter-Syndrom zu unspezifischen Beschwerden, wie zum Beispiel:
Eine Heilung kann alleine durch die Behandlung des zugrunde liegenden Leidens erzielt werden.
Zu den Therapieoptionen, die eine Kontrolle der Symptome als Ziel haben, gehören:
Maßnahmen, um dem Schwarz-Bartter-Syndrom vorzubeugen, zielen primär auf eine Prophylaxe der möglichen grundlegenden Erkrankungen ab.
Im Falle des kleinzelligen Lungenkarzinoms wären folgende Maßnahmen denkbar: