Kopfschmerzen als ein Symptom, wenn ein neurologisches Schmerzphänomen im Kopf entsteht.
Erfahrungs Berichte
Kopfschmerzen sind eine äußerst lästige Angelegenheit, aber in den meisten Fällen zum Glück harmlos. Oftmals lässt sich eine Verbesserung durch schmerzlindernde Medikamente erreichen. Neben Erwachsenen, sind oft auch Kinder von Kopfschmerzen betroffen. Liegt keine Ursache zugrunde, spricht man von einem primären Kopfschmerz. In seltenen Fällen können Kopfschmerzen als Anzeichen einer ernsten Erkrankung (sekundärer Kopfschmerz) auftreten.

Bei folgenden weiteren Anzeichen "red Flags" solltes Du sofort einen Notarzt verständigen!
Bewusstseinsstörungen, neurologische Ausfälle, Sehstörungen, Sprachstörungen, Erbrechen
Gewöhnliche Kopfschmerzen kennt fast jeder. Sie sind meist harmlos und verschwinden in den meisten Fällen von alleine.
In seltenen Fällen sind Kopfschmerzen jedoch Anzeichen einer ernstzunehmenden Erkrankung. Vor allem, wenn Kopfschmerzen in einer ungewohnten, neuen Form mit Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Bewusstseinsstörungen auftreten, solltest Du die Kopfschmerzen dringend ärztlich abklären lassen.
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch Flüssigkeitsmangel (Dehydration):
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch Alkoholkonsum:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch Schlafmangel:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch einen Sonnenstich:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch Wetterwechsel:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen verspannten Nacken:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch Stress:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch Augenprobleme:
Begleitende Symptome bei Migränekopfschmerz:
Begleitende Symptome bei Clusterkopfschmerz:
Im Unterschied zur Migräne wirken Betroffene bei Clusterkopfschmerzen oft unruhig und wollen sich bewegen und umherlaufen
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch Bluthochdruck:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch eine Gehirnerschütterung:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch eine Infektion:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch eine Hirnblutung:
Begleitende Symptome bei Kopfschmerzen durch einen Gehirntumor:
Betroffene beschreiben den Kopfschmerz oft als ein ganz anderen, als den bereits bekannten Kopfschmerz
Es gibt noch eine Reihe weiterer Ursachen, zu diesen zählen:
Falls bei Dir eine der folgenden Aussagen zutrifft, solltest Du umgehend einen Arzt kontaktieren.
Kopfschmerzen können unterteilt werden in:
Die Behandlung von Kopfschmerzen richtet sich selbstverständlich nach dessen Art, Ursache und Intensität. Unterschieden wird dabei zwischen einer Behandlung mit Medikamenten und einer nicht-medikamentösen Behandlung.
Es existieren eine Reihe von Medikamenten gegen die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen. Keines der Wirkstoffe sollte jedoch über einen Zeitraum von 3 Tagen hinaus eingenommen werden.
Wichtig ist immer, die Dosierung vorher mit Deinem Arzt oder Apotheker zu besprechen.
Folgende Medikamente können gegen Verspannungskopfschmerzen und Migräne eingesetzt werden:
Bei schwerer Migräne und Clusterkopfschmerz werden häufig Triptane eingesetzt.
Bei Clusterkopfschmerz führt eine Inhalation mit reinem Sauerstoff zu einer Verbesserung der Symptome.
Bei Migräne hilft oft auch eine Injektion mit Botox.
Ein besserer und gesünderer Weg, die Kopfschmerzen loszuwerden, ist sicherlich eine nicht-medikamentöse Behandlung.
Kopfschmerzen am Hinterkopf sind ein sehr häufiges Phänomen.
Es gibt viele Ursachen für Kopfschmerzen am Hinterkopf, wobei die meisten gar nichts mit dem Kopf selbst zu tun haben, sondern eher von darunterliegenden Strukturen stammen.
In den meisten Fällen sind die Kopfschmerzen am Hinterkopf von harmloser Ursache und können in Eigenregie behandelt werden.
Kopfschmerzen am Hinterkopf sind nur in den seltensten Fällen gefährlich. In der überwiegenden Mehrheit handelt es sich um harmlose Beschwerden, die eher aus dem Rücken, Nacken oder den Schultern stammen oder aber Stress-assoziiert sind.
Bei Kopfschmerzen am Hinterkopf in aushaltbarer Intensität ist in der Regel kein Notarzt notwendig. Die meisten Ursachen sind nicht notfallmedizinisch. Treten allerdings Begleitsymptome wie Lähmung oder Bewusstseinsveränderungen auf oder liegt ein Vernichtungsschmerz vor, sollte die 112 gewählt werden.
Ob die Schmerzen am Hinterkopf ein- oder beidseitig auftreten, kann ein guter Hinweis auf die Ursache sein.
Die Behandlung von Kopfschmerzen im Hinterkopf erfolgt je nach Ursache der Kopfschmerzen. Zur Anwendung kommen:
Kopfschmerzen am Hinterkopf haben grundsätzlich eine gute Prognose. Da die Ursachen fast ausschließlich harmlos sind, ist damit zu rechnen, dass die Kopfschmerzen innerhalb von Stunden bis maximal Tagen wieder verschwinden.
Gleichzeitig sollte eine Prävention eingeleitet werden, um das ständige Wiederauftreten der Kopfschmerzen zu vermeiden.
Bleiben Kopfschmerzen lange unbehandelt oder wird keine Ursache gefunden, kann das für Patienten sehr zermürbend sein. Mögliche Komplikationen:
Der Verlauf ist abhängig von der Ursache. Häufig beginnen die Schmerzen am Hinterkopf und strahlen dann im Verlauf entweder über den Kopf nach vorn oder in den Nacken- und Schulterbereich. Meist ist die Intensität gleichbleibend, kann aber auch zunehmen, gerade wenn keine Entlastung stattfindet (z.B. keine Unterbrechung der Tätigkeit, keine Flüssigkeitsaufnahme, keine frische Luft…).
Auch die Dauer ist abhängig von der Kopfschmerzursache. In den meisten Fällen bleiben die Schmerzen nur einige Stunden, ggf. mal 1-2 Tage. Sollte der Schmerz ohne Unterbrechung länger anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Die meisten Ursachen für Kopfschmerzen am Hinterkopf sind mit einem gesunden Lebensstil zu vermeiden. Präventive Maßnahmen können sein:
Kopfschmerzen treten auch bei Kindern immer häufiger auf. Oft sind die Ursachen aber nicht körperlich, sondern eher Stress, Ängste oder Sorgen. Weitere Ursachen könnten eine Sehschwäche oder zu viel Bildschirmzeit sein. Sollten die Kopfschmerzen über längere Zeit andauern, sollte der Kinderarzt aufgesucht werden.
Häufig leiden Frauen während der Schwangerschaft öfter an Kopfschmerzen als sonst. Ursachen sind Hormonumstellungen, der veränderte Flüssigkeitshaushalt, Muskelverspannungen usw. Gefährlichere Ursachen sind eine Seltenheit. Sollte die Schwangere das Bedürfnis nach einer Schmerzmedikation verspüren, sollte dies vorher unbedingt mit dem Frauenarzt abgesprochen werden. Viele Medikamente sind während der Schwangerschaft nicht zugelassen.
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