Tränende Augen, wenn es zu einer übermäßigen Produktion von Tränenflüssigkeit oder einer Störung beim Tränenabfluss kommt.


Das Auge ist mit einem Tränenfilm überzogen, der sich als eine dünne Schicht über das Auge legt und für dessen Schutz und Versorgung mit Nährstoffen sorgt.
In den meisten Fällen sind tränende Augen nicht gefährlich und lassen sich leicht behandeln.
z.B. gegen Pollen oder Gräser
Wenn tränende Augen auffällig stark und häufig auftreten oder mit starken Schmerzen, Schwellungen, Sehstörungen, Rötung, Lichtempfindlichkeit oder anderen schweren Symptomen einhergehen, sollte eine ärztliche Abklärung (Augenarzt) erfolgen.
Ein Notarzt sollte in der Regel nicht kontaktiert werden müssen, es sei denn, es treten Begleiterscheinungen wie starke Schmerzen, Sehverlust oder andere akute Symptome auf.
In der Mehrzahl der Fälle treten tränende Augen nur vorübergehend auf und haben eine harmlose Ursache.
Zusätzlich zu tränenden Augen können andere Symptome wie Rötungen (gerötete Augen), Juckreiz (juckende Augen), Brennen, erhöhte Lichtempfindlichkeit, Fremdkörpergefühl im Auge, Augenschwellung oder verschwommenes Sehen auftreten.
Die Behandlung von tränenden Augen richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache und kann Augentropfen, Salben, Antihistaminika (bei allergischer Ursache) oder Antibiotika (bei bakterieller Ursache) umfassen.
Je nach Ursache kommen unterschiedliche Medikamente bei tränenden Augen zum Einsatz.
Die Prognose bei tränenden Augen ist in der Regel gut, insbesondere wenn sie durch eine vorübergehende Reizung oder Allergie verursacht werden.
Mögliche Komplikationen durch tränende Augen sind nicht bekannt.
Es können lediglich Augeninfektionen, Hornhautschäden oder langfristige Probleme durch unbehandelte zugrunde liegende Erkrankungen entstehen.
Wie lange mit tränenden Augen zu rechnen ist, lässt sich pauschal nicht sagen, da die Ursache entscheidend ist.
In den allermeisten Fällen ist die Ursache jedoch harmlos und die tränenden Augen somit nur vorübergehend.
Das Meiden von Reizstoffen (Auslösern) kann einem reaktiven Tränenfluss vorbeugen.
Während der Schwangerschaft kann sich hormonell bedingt die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit ändern, sodass es zu trockenen, tränenden oder brennenden Augen kommen kann.