Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis), wenn sich die Schleimhaut der Speiseröhre entzündet.
Ist die Speiseröhre dem Einfluss von saurem Magensaft länger ausgesetzt, oder wird anderweitig beschädigt, kann sie sich entzünden. Betroffene empfinden eine Speiseröhrenentzündung als eine Art Klos im Hals.
Kommt es zur rechtzeitigen Diagnose und Behandlung, ist eine Speiseröhrenentzündung ungefährlich.
Bei einem chronischen Verlauf drohen langfristige Komplikationen wie z. B. Blutungen und Geschwüre.
Besteht bei Dir der Verdacht einer Speiseröhrenentzündung, solltest Du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.
Leidest Du unter Schmerzen beim Schlucken und einem Fremdkörpergefühl oder häufiges saures Aufstoßen, solltest Du ebenfalls Deinen Hausarzt zu Abklärung aufsuchen.
Die Speiseröhre (Ösophagus) ist ein etwa 25 cm langer, muskulöser Schlauch und zählt zum oberen Teil des Verdauungstraktes.
Die Aufgabe der Speiseröhre besteht darin, aufgenommene Nahrung in den Magen zu befördern.
Die Beschwerden bei einer Speiseröhrenentzündung verschlimmern sich im Liegen.
Achtung!
Schmerzen hinter dem Brustbein könnten auch Anzeichen eines Herzinfarktes sein.
Kommt es bei Dir zudem zu Atemnot, Schweißausbrüchen und Kreislaufproblemen, musst Du einen Notarzt verständigen.
Zur medikamentösen Behandlung einer Speiseröhrenentzündung zählen:
Die Hausmittel bei einer Speiseröhrenentzündung zielen darauf, die Magensäure zu neutralisieren.
Wie lange eine Speiseröhrenentzündung anhält, ist abhängig von der Schwere der Entzündung und dem Zeitpunkt der Therapie.
Je stärker die Entzündung, desto länger dauert die Heilung.
In einigen Fällen besteht die Gefahr eines chronischen Verlaufs.
Die Refluxösophagus kann in 4 Stadien eingeteilt werden: