Knochenmarködem (Bone bruise), wenn sich Flüssigkeit im Knochenmark ansammelt. Auch als Knochenmarkläsion bezeichnet.

Erfahrungs Berichte
Unter einem Knochenmarködem, auch als „bone bruise“ bezeichnet, versteht man eine Flüssigkeitsansammlung innerhalb des Knochens. Das Knochenmarködem beschreibt einen Befund, den man so nur in der Bildgebung nachvollziehen kann. Prinzipiell kann jeder Mnesch von einem Knochenmrködem betroffen sein. Es ist ein häufiges Krankheitsbild. Man beobachtet vor allem bei (jungen) Sportlern das „Knochenmarködem-Syndrom“.
Ein „einfaches“ Knochenmarködem (bone bruise) ist nicht gefährlich.
Wichtig ist die Unterscheidung, ob ein zusätzlicher Untergang des Knochengewebes (Nekrose) vorliegt.
Dies kann den Knochen oder auch Gelenke nachhaltig schädigen und zu Bewegungseinschränkungen und weiteren Komplikationen führen.
Bei immer wieder auftretenden oder nicht heilenden Knochenschmerzen sollte man ärztliches Personal aufsuchen.
Besonders wenn diese nach einem Unfall auftreten oder aber mit anderen Symptomen, wie Gewichtsverlust, Fieber und starkem Schwitzen oder allgemeinem Unwohlsein einhergehen, sollte man auf jeden Fall einen Arzt (Hausarzt / Orthopäde) aufsuchen.
Es gibt eigentlich nur ein wichtiges Unterscheidungskriterium für die Einteilung von Knochenmarködemen und das ist die Frage nach dem Auftreten einer Osteonekrose.
Hierbei schaut man, ob der Knochen abstirbt, zum Beispiel aufgrund einer Durchblutungsstörung, oder ob es sich „nur“ um das „Ödem“ handelt.
Die Unterteilung ist wichtig, dproga es prognostische Auswirkungen hat, wenn der Knochen oder vielleicht sogar das Gelenk geschädigt wird.
Außerdem ist das wichtig zu wissen für die Behandlung.
Wenn ein Knochenmarködem lange bestehen bleibt, kann ein als initial eingestuftes Ödem ohne „Knochensterben“ (Nekrose) auch in eine solche übergehen.
Wenn die Diagnose gestellt wurde, kann sich noch weitere Diagnostik anschließen, um die mögliche Ursache zu klären.
In Frage kommen zum Beispiel:

Hast Du ein passenden Bild für uns?
Von außen sieht man bei einem Knochenmarködem in der Regel nichts (wobei das auch von der Ursache abhängt – eine Verletzung zum Beispiel kann man, je nachdem, schon sehen)
Die Prognose bei einem Knochenödem ist abhängig vom Ausmaß des Ödems und dem Auftreten von möglichen Durchblutungsstörungen.
Treten diese nicht auf, ist die Prognose gut und das Ödem heilt nach einiger Zeit von alleine ab.
Der Verlauf hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Möglich sind 3 Verläufe:
Je nach Grunderkrankung können weitere Komplikationen auftreten.
So kann sich zum Beispiel eine Infektion ausbreiten oder eine Verletzung kann zu Muskeln- und Nervenschäden führen.
Wenn die Knochendichte abnimmt, kann es zu Brüchen ohne Unfälle kommen und ein Tumor kann unter Umständen sogar nicht geheilt werden.
Es dauert ca. 3 bis 12 Monate, bis das Knochenmarködem vollständig ausgeheilt ist.
Am häufigsten kommt das Knochenmarködem in den Knochen der unteren Extremität oder in der Wirbelsäule vor.
Prinzipiell kann aber jeder Knochen von einem Knochenmarködem betroffen sein.