Osteonekrose, wenn es zu einem Absterben in bestimmten Teilen des Knochens kommt.


Erfahrungs Berichte
Bei einer Osteonekrose handelt es sich um das Absterben einer bestimmten knöchernen Region. Vor allem gelenknahe Osteonekrosen können Probleme bereiten. Knochen, die häufig betroffen sind, sind der Hüftkopf, das Knie, aber auch die Knochen von Fuß und Hand.
Osteonekrosen sind in dem Sinne keine lebensbedrohlichen Erkrankungen, jedoch kann es bei Nichtbehandlung zur kompletten Zerstörung des angrenzenden Gelenks kommen.
Dies schränkt die Lebensqualität der Betroffenen stark ein.
Bei ungewöhnlichen Schmerzen im Knochen oder an Gelenken, vor allem bei jungen Patienten, sollte bei anhaltenden Beschwerden immer ein Arzt aufgesucht werden.
Wenn Risikofaktoren für das Entstehen einer Osteonekrose vorhanden sind, sollte ein Arzt ggf. schon früher aufgesucht werden.
Generelle ist ein Besuch beim Arzt empfehlenswert, wenn …
Eine Osteonekrose kann eingeteilt werden in:
Hinweis! In vielen Fällen bleibt der Auslöser der Osteonekrose unklar.
Hinweis! Die Diagnose Osteonekrose wird häufig erst in späteren Stadien gestellt, da in früheren Stadien oftmals keine Symptome auftreten.
Hinweis! Ziel der Behandlung ist der Erhalt der Gelenkfunktion und den möglichen Einsatz eines künstlichen Gelenks solange wie möglich herauszuzögern.
Die Prognose ist abhängig von Lage und Größe der betroffenen Knochenregion und dem Alter sowie körperlicher Verfassung des Patienten.
Größere Gebiete und Läsionen, die nah am Gelenk sind, haben eine schlechtere Prognose, wohingegen kleinere, gelenkferne Läsionen oftmals spontan ausheilen.
Hinweis! Von Spontanheilung bis zur kompletten Gelenkzerstörung ist also jeder Verlauf denkbar.
Die Heilungsdauer der Osteonekrose ist abhängig von Lokalisation und dem Krankheitsstadium.
Verläufe sind von einigen Wochen bis mehreren Monaten möglich.
In vielen Fällen sind das Kniegelenk und das Hüftgelenk (Hüftkopf) von einer Osteonekrose betroffen.
Die Stadieneinteilung der Osteonekrose erfolgt nach ARCO:
Die Schwangerschaft stellt einen Risikofaktor für die Osteonekrose des Hüftkopfes dar.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
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