Nicolas Gumpert
FachrichtungenMedizinDr. Nicolas GumpertDr. med. Nicolas GumpertOrthopädie & Unfallchirurgie

Medizin gehört in die Hand eines Arztes/ Ärztin!

Bei allen Fragen rund um das Thema Erkrankungen musst Du Dich daher immer an Deinen Arzt oder Deine Ärztin wenden.

Tobias Kasprak
TrainingstherapieSportwissenschaftTobias KasprakTobias KasprakDiplom-Sportwissenschaftler

Sport kann Dir oft helfen! Wenn Dein Arzt Dir sagt, Übungen sind Teil der Therapie, ist der Trainingstherapeut Dein Ansprechpartner!

Ich zeige Dir, wann und wie Dir Sport hilft, aber auch wann Sport nichts bringt oder gar schädlich ist.

Diagnostik

Etwas ausführlicher ...

Eine Magnetresonanztomografie (MRT) zählt zu den bildgebenden Verfahren und hilft beim Aufspürungen von krankhaften Veränderungen im Körper, wie z. B. Entzündungen, Verletzungen von Strukturen oder Tumore. Das Körperinnere wird, durch Einsatz von Magnetfeldern, Schicht für Schicht sichtbar gemacht. Weiches Gewebe (Gehirn, Brüste etc.) lassen sich durch ein MRT gut darstellen. Der Körper wird bei einer Magnetresonanztomografie keiner Strahlenbelastung ausgesetzt.

Kurz & knapp

  • Die Magnetresonanztomografie zählt zu den bildgebenden Verfahren.
  • Es kommt zu keiner Strahlenbelastung.
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Arzt (Fachrichtung)

Eine Magnetresonanztomografie wird von einem Radiologen (Facharzt für Radiologie) durchgeführt. Grundsätzlich kann jeder Arzt ein MRT veranlassen.

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Einteilung & Formen

  • Diffusionsgewichtete MRT – um minderversorgtes Gewebe des Gehirns (z. B. nach Schlaganfall) zu erkennen
    • Signalintensität steht in Verbindung mit Diffusion von Wassermolekülen
  • Echoplanare Bildgebung – zur superschnellen Darstellung des Herzens und des Gehirns, 
    • Besondere technische Voraussetzungen nötig, anfälliger für Fehler
  • Funktionale MRT – Beurteilung der Hirnaktivität an einem bestimmten Ort
  • Gradienten-Echo-Bildgebung – schnelle Abbildung von sich bewegendem Blut oder Liquor
  • Magnetresonanz-Spektroskopie (MRS) – biochemische Anomalien können dargestellt werden (z. B. von Tumoren)
  • Perfusions-MRT – Beurteilung des relativen zerebralen Blutflusses (Blutfluss durch das Gehirn)
  • PET-MRT – Sog. PET wird mit MRT kombiniert.
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Indikation (wann)

Eine Magnetresonanztomografie wird bei folgender Indikation angewandt:

  • Verletzung – von Gelenken, Knorpel, Bänder, Sehnen (z. B. Bandscheibenvorfall, Meniskusriss, Kreuzbandriss)
  • Erkrankungen – von Gehirn, Rückenmark oder Nerven. Auch Diagnostik vor Hirnoperationen.
  • Knochenerkrankungen
  • Entzündungen der Organe
  • Abszesse – Eiteransammlungen in einer nicht vorher bestehenden Körperhöhle.
  • Fisteln – unnormale Verbindungen zwischen Organen.
  • Tumorerkrankungen – zur Krebsdiagnostik oder Verlaufsdiagnostik bei bekannten Krebserkrankungen.
  • Gefäßerkrankungen – Aussackungen oder Einrisse in den Gefäßen.
  • Als Alternative - zur CT-Untersuchung, bei Schwangeren oder Iod-Allergie.
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Kontrandikation (wann nicht)

Eine Magnetresonanztomografie sollte nicht durchgeführt werden bei:

  • Herzschrittmacher
  • Herzklappen – die schon vor längerer Zeit eingesetzt wurden.
  • Gefäßclips – an Gefäßen des Gehirns
  • Röntgendichte Metallsplitter
  • Implantate – die magnetisch sind
  • Schwangerschaft – im erstem Schwangerschaftstrimenon
  • Cochlea-Implantat
  • Insulinpumpen
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Vor der Untersuchung

  • Der Arzt wird den Ablauf im Vorfeld besprechen.
  • Abgabe aller metallischen Gegenstände vor der Untersuchung (Uhren, Hörgeräte, Kreditkarten etc.)
  • Angabe von metallhaltigen Teilen wie Stents, künstliche Herzklappen etc.
  • Legen eines venösen Zugangs vor der Untersuchung
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Ablauf

  • Aufklärungsgespräch – in einem Gespräch erklärt der Radiologe den Ablauf des MRT.
  • Beginn – wenn geklärt ist, dass Patient frei von störendem Metall ist.
  • Ggf. Zugang legen – Legen eines intravenösen Zugangs durch eine medizinische Fachangestellte.
  • Gehörschutz – Aufsetzen eines Gehörschutzes, da die Röhre laut ist.
  • Bequeme Position – da die Untersuchung lange dauert, muss eine bequeme Position gewährleistet sein.
  • Hineinfahren – Patient wird auf einer Liege in die MRT-Röhre hineingefahren.
  • Ruhig liegenbleiben – während der Untersuchung soll der Patient komplett still liegen.
  • Gabe von Kontrastmittel – manchmal wird während der Untersuchung ein Kontrastmittel über die Vene gespritzt.
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Dauer

Eine Magnetresonanztomografie dauert in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten.

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Nach der Untersuchung

Im Anschluss an eine Magnetresonanztomografie muss man nichts weiter beachten.

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Risiken & Nebenwirkungen

Bei der Magnetresonanztomografie handelt es sich um ein risikoarmes Diagnoseverfahren. Es kommt zu keiner Strahlenbelastung wie beim CT oder Röntgen.

  • Verwendetes Kontrastmittel kann Nebenwirkungen haben
    • Allergien
    • Unverträglichkeiten können zu Kopfschmerzen oder Übelkeit führen
  • Metallsplitter im Körper können bewegt werden.
  • Enger Raum kann zu Platzangst führen.

Schmerzen

Die Magnetresonanztomografie ist eine schmerzlose Untersuchung. Lediglich das eventuelle Einspritzen des Kontrastmittels kann ein Kältegefühl verursachen.

Hinweis ArztbesuchBeachte bitte: Treten bei Dir nach einer Untersuchung ungewöhnliche Schmerzen auf, verständige bitte Deinen Arzt!
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Kosten

  • Je nach Art der Magnetresonanztomografie betragen die Kosten zwischen 150 und 600 Euro.
  • Bei medizinischer Indikation bzw. Überweisung erfolgt eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen.
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Ergebnisse

  • Die Aufnahmen des MRT werden auf einem Monitor dargestellt, somit kann die Auswertung direkt erfolgen.
  • Entzündungsprozesse, Tumore, Weichteilverletzungen oder minder durchblutetes Gewebe kann somit erkannt werden.
  • Falls Handlungsbedarf besteht, teilt der Arzt dies im Anschluss der Magnetresonanztomografie direkt mit.
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Bei Kindern

 

Auch bei Kindern ist die Durchführung eines MRT’s möglich. Die Lautstärke ist für Kinder jedoch oftmals unangenehm, häufig wird daher eine Sedierung oder Narkose notwendig.

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In der Schwangerschaft

  • Eine Schwangerschaft schließt ein MRT nicht grundsätzlich aus.
  • Die Indikation für das MRT sollte jedoch streng und nach Abwägung gestellt werden.
  • Während der Schwangerschaft soll auf Gabe von Kontrastmittel verzichtet werden.

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