Blinddarmdurchbruch (Blinddarmperforation), wenn aufgrund einer Blinddarmentzündung der Wurmfortsatz des Blinddarms (Appendix) bricht. Eiter, Wundflüssigkeit, Bakterien gelangen in die Bauchhöhle.


Ein Blinddarmdurchbruch auch als „geplatzter Blinddarm“ bezeichnet, ist eine gefürchtete Komplikation einer nicht rechtzeitig behandelten Blinddarmentzündung. Das Gefährliche dabei ist, dass Eiter und Stuhl aus dem geplatzten Blinddarm in den Bauchraum austreten, was zu einer Entzündung des Bauchfells führt. Ein Blinddarmdurchbruch ist eine lebensbedrohliche Situation und muss sofort ärztlich behandelt werden.
Ein Blinddarmdurchbruch kann zu sehr gefährlichen Komplikationen führen!
Bei einem Blinddarmdurchbruch kommt es zum „aufplatzen“ des Blinddarms, wodurch Stuhl und Eiter in den Bauchraum gelangt. Dadurch kann es zu einer Bauchfellentzündung kommen.
In diesem Fall handelt es sich um eine absolute Notsituation, die notfallmedizinisch behandelt werden muss.
Ein Blinddarmdurchbruch ist eine potenziell lebensbedrohliche Situation, die sofort notfallmedizinisch betreut werden muss. Patienten mit einem Blinddarmdurchbruch müssen umgehen ins Krankenhaus. Bei Verdacht sofort den Notart (112) rufen.
Bei einem Blinddarmdurchbruch sollte man auf jeden in eine chirurgische Notfallambulanz. Durch eine Entzündung des Bauchfelles (lat. Peritonitis) stellt dieses Krankheitsbild einen absoluten Notfall dar und muss chirurgisch versorgt werden.
Falls man an rechten Unterbauchschmerzen leidet, die über einen längeren Zeitraum bestehen, sollte man lange warten, sondern einen Arzt aufsuchen. Durch eine schnelle Diagnose können Komplikationen vermieden werden.
Der Blinddarm (caecum) befindet sich im rechten Mittelbauch und ist der Anfangsteil des Dickdarmes. Im Blinddarm befinden sich unzählige Bakterien, welche Bestandteile aus der Nahrung zersetzen.
Ein Blinddarmdurchbruch ist die Folge einer Blinddarmentzündung (lat. Appendizitis). Eine Blinddarmentzündung tritt meist durch eine Entleerungsstörung des Blinddarms auf.
Mögliche Ursachen hierfür sind Kotsteine, Abknickungen und Narbenstränge.
Aber auch andere Infektionen im Bauchraum können die Entzündung des Blinddarms hervorrufen.
Die Risikofaktoren eines Blinddarmdurchbruches sind ein zu langes Abwarten.
Falls man starke Bauchschmerzen hat, die sich kontinuerlich verschlechtern, ist dies ein Warnsignal.
Falls die Bauchschmerzen nur den rechten Unterbauch betreffen, spricht dies sehr stark für eine Blinddarmentzündung und ein Arzt sollte schnellstmöglich hinzugezogen werden. Denn je länger die Entzündung anhält, desto wahrscheinlicher wird ein Riss in der Wand des Blinddarms.
Darüber hinaus hat man festgestellt, dass Kinder und ältere Patienten von einem Blinddarmdurchbruch häufiger betroffen sind. Allerdings ist die Ursache bislang unklar.
Ein Blinddarmdurchbruch ist die Folge einer Blinddarmentzündung.
Dieser macht sich zunächst durch unspezifische Bauchschmerzen bemerkbar.
Anschließend wandert dieser Schmerz in den rechten Unterbauch.
Das Ganze kann durch Fieber, Übelkeit und Erbrechen begleitet werden. Häufig klagen die Patienten auch über einen Stuhlverhalt (Unfähigkeit des Stuhlgangs).
Falls der Blinddarm durchbricht, nehmen die Schmerzen vorübergehend ab. Nach einer bestimmten Zeit äußern sich diese Schmerzen aber wieder und treten im gesamten Bauchbereich auf, da es zu einer Entzündung des Bauchfelles (lat. Peritonitis) kommt. Es handelt sich dabei um eine lebensgefährliche Situation.
Eine Blinddarmentzündung kann durch verschiedene diagnostische Mittel festgestellt werden. Die wichtigsten diagnostischen Verfahren werden im folgenden kurz erläutert:
Durch einen Riss in der Darmwand gelangt der Darminhalt in den Bauchraum.
Dieser enthält allerdings sehr viele Bakterien und kann zu einer Infektion des Bauchfelles (lat. Peritonitis) führen.
Hierbei handelt es sich um ein lebensbedrohliches Krankheitsbild. Es kann bis zu einer Schocksymptomatik führen und sollte umgehend therapiert werden.
Des Weiteren kann ein perityphlitischen Abszess entstehen. Dieser besteht aus einer abgekapselten Eiteransammlung und kann ebenfalls zu einer Infektion des Bauchfelles führen.
Der lebensbedrohliche Blinddarmdurchbruch ist meist eine Komplikation der Blinddarmentzündung oder Blinddarmreizung.
Ca. 48 Stunden nach einer Blinddarmentzündung kann es zur Komplikation eines Blinddarmdurchbruchs kommen.
Daher sollte bei Beschwerden am Blinddarm sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Die Dauer der Heilung eines Blinddarmdurchbruches ist individuell unterschiedlich. Zum einen hängt sie vom Zeitpunkt der Diagnosestellung und der Operation ab, zum anderen ist das Alter und der Allgemeinzustand des Patienten maßgeblich.
In der Regel beträgt die Heilung aber ein paar Tage.
Der Blinddarmdurchbruch (Blinddarm) ist im rechten Unterbauch lokalisiert.
Ein Blinddarmdurchbruch sollte schnellstmöglich chirurgisch versorgt werden, da es sich um ein lebensgefährliches Krankheitsbild handelt.
Die Sterblichkeit liegt bei einem Blinddarmdurchbruch bei etwa 10 % und sollte aus diesem Grund nicht unterschätzt werden.