Bone bruise (Knochenmarködem), wenn es aufgrund einer Überbelastung oder Trauma zu einer Flüssigkeitseinlagerung im Knochen kommt.

Wörtlich übersetzt bedeutet „bone bruise“ so viel wie „Knochenprellung“. In der Radiologie wird mit dem Begriff ein Knochenmarködem, also eine Flüssigkeitsansammlung im Knochen, beschrieben.
Ein "bone bruise" Knochenprellung ist nicht gefährlich.
Manchmal entsteht ein bone bruise aufgrund eines Vitamin-D-Mangels, der bei weiterem Fortschreiten zu einem Knochenbruch führen kann.
Es ist daher ratsam, einen möglichen Vitamin-D-Mangel auszuschließen.
Da oftmals "nur" der Schmerz als Anzeichen eines bone bruise auftritt, sollte man bei anhaltenden Schmerzen immer zum Arzt gehen.
Eine Knochenprellung kann jeden Knochen betreffen und somit überall Schmerzen auslösen.
Wenn zusätzlich eine B-Symptomatik, also Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust besteht oder eine schmerzlose Schwellung über Gelenken oder Knochen, sollte zeitnah ein Arzt aufgesucht werden.
In diesem Fall gilt es, einen Knochentumor auszuschließen.

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Oft sieht man von außen gar nichts.
Nach einem Trauma kann die betroffene Stelle hingegen dick und blau werden, aber nur, wenn auch das umgebende Weichgewebe mit verletzt ist.
Die Behandlung eines bone bruise ist recht simpel.
Die Prognose bei einem bone bruise ist in der Regel gut, da die Prellung in der Regel folgenlos ausheilt.
Der Verlauf ist oft komplikationslos und zieht sich nicht über die Heilung hinaus.
Je nach Ursache kann es jedoch passieren, dass die Prellungen öfter als nur einmal auftreten.
Vor allem, wenn ein Vitamin-D-Mangel der Prellung zu Grunde liegt, kann es zu Komplikationen, wie Knochendichteminderung (Osteopenie) und Knochenschwund (Osteoporose) oder gar Knochenbrüchen „ohne Unfall“ kommen
Man sollte daher Vitamin D bei einem Mangel substituieren, um so die Folgen zu verhindern.
Ein bone bruise (Knochenprellung) braucht zwischen wenigen Wochen bis hin zu 6 Monaten, um zu heilen.
Von einer Knochenprellung kann im Grunde jeder Knochen betroffen sein.
Oftmals sind Knochen, die einer hohen Belastung ausgesetzt sind, betroffen.
Bei Marathonläufern, beispielsweise vor allem die Knochen des Fußes.