Zwerchfellhochstand, wenn es zu einem abnormalen Hochstehen des Zwerchfells kommt. Die Ursachen sind vielfältig.

Erfahrungs Berichte
Unser Zwerchfell trennt die Brust- von der Bauchhöhle. Wenn jetzt aber eine Seite höher steht und in den Brustkorb „hineinragt", spricht man von einem Zwerchfellhochstand. Physiologisch ist das rechte Zwerchfell etwas höher, da die Leber von unten „drückt“.
Ein Zwerchfellhochstand, besonders ein einseitiger, kann Ausdruck einer ernst zu nehmenden Erkrankung sein.
Je nach Ursache kann diese gefährlich sein.
Ein Zwerchfellhochstand verursacht nicht immer Anzeichen.
Besonders wenn es aber zu unerklärlicher Luftnot (Atemnot) kommt, sollte man immer unabhängig der zugrundeliegenden Ursache einen Arzt aufsuchen.
Ein Zwerchfellhochstand kann eingeteilt werden in:
Zu einem Zwerchfellhochstand kommt es entweder, wenn etwas das Zwerchfell von unten hochdrückt, oder wenn etwas im Brustkorb das Zwerchfell nach oben zieht.
Je nachdem kann er dann ein- oder beidseitig auftreten.
Die Therapie eines Zwerchfellhochstandes ist immer abhängig von der Ursache. Oftmals hilft eine Straffung des Zwerchfells, sodass die Lunge anschließend wieder ausreichend Platz zu Entfaltung bei der Atmung hat.
Letztendlich muss auch immer die Grunderkrankung behandelt werden, damit sich der Zwerchfellhochstand zurückbildet:
Teilweise kann man einen Zwerchfellhochstand aber auch nicht therapieren, zum Beispiel bei einer Lähmung des Zwerchfells.
Die Prognose eines Zwerchfellhochstandes richtet sich nach der Ursache.
Es lassen sich keine pauschalen Aussagen treffen.
In der Regel ist aber nicht der Zwerchfellhochstand prognostisch entscheidend, sondern das Ausmaß der Grunderkrankung.
Je nach zugrundeliegender Ursache des Zwerchfellhochstandes kann es zu unterschiedlichen Komplikationen kommen.
Die Dauer eines Zwerchfellhochstandes richtet sich nach der Ursache.
Eine Lähmung zum Beispiel bleibt bestehen, während der Hochstand, wenn er durch einen Abszess verursacht wird, sich zurückbildet, sobald der Abszess behandelt ist.
Während einer Schwangerschaft kommt es aufgrund des heranwachsenden Kindes zu einem beidseitigen Zwerchfellhochstand.
Das ist aber ganz normal und bildet sich nach der Geburt wieder zurück.
Dies ist auch einer der Gründe, warum Schwangere, besonders am Ende der Schwangerschaft schnell außer Atmen sind – die Lunge hat nicht genug Platz, sich richtig zu entfalten.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
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