Gürtelrose, wenn der Erreger der bereits Windpocken verursachte, erneut im Körper aufflammt. Betroffen müssen den Kontakt zu Schwangeren vermeiden.

Erfahrungs Berichte
Gürtelrose (Zoster) ist eine Erkrankung, die durch die Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus (VZV), also des Erregers der Windpocken, ausgelöst wird. Die Gürtelrose geht mit einem oft sehr schmerzhaften Ausschlag einher. Für das ungeborene Baby ist eine Infektion der Mutter mit Gürtelrose unbedenklich. Gürtelrose ist in der Schwangerschaft eher selten.
Gürtelrose (also die Reaktivierung des Varicella-Zoster-Virus kurz: VZV) ist während der Schwangerschaft für die Schwangere und das Ungeborene nicht gefährlich.
Aber! Eine Erstinfektion mit VZV, nämlich Ansteckung mit Windpocken, dagegen kann unter Umständen gefährlich sein und schlimmstenfalls zum Schwangerschaftsabbruch (Abort) führen!
Bei Symptomen wie Ausschlägen und/ oder Schmerzen sollte gerade in der Schwangerschaft immer ärztlicher Rat gesucht werden. Unabhängig der zugrundeliegenden Ursache.
Hinweis! Wenn keine Windpocken-Infektion oder -Impfung in der Vergangenheit stattgefunden hat, kann es sich NICHT um Gürtelrose handeln!
Die Symptome in der Schwangerschaft unterscheiden sich nicht von nicht-Schwangeren.
Die Einnahme von Medikamenten musst Du während einer Schwangerschaft immer mit Deiner behandelnden Frauenärztin besprechen.
Bereits bei Kinderwunsch solltest Du an Windpocken bzw. Gürtelrose denken.
Frage: Wurde (in der Kindheit) eine Windpocken-Infektion durchgemacht?
Deine Erfahrung zählt!
Du kannst Anderen helfen, indem Du Deine Erfahrung zum Thema Gürtelrose in der Schwangerschaft mit anderen Menschen teilst.
Völlig anonym.
Du bist Mediziner und möchtest Dein Wissen zum Thema Gürtelrose in der Schwangerschaft teilen?
Hilf uns, unsere Qualität stetig zu verbessern.