Porphyrien, als Gruppe von Stoffwechselerkrankungen mit gestörter Bildung des roten Blutfarbstoffes.
Erfahrungs Berichte
Porphyrien sind eine Gruppe von seltenen Störungen, bei denen es zu einem Mangel von Stoffen kommt, die an der Herstellung von Häm beteiligt sind. Häm ist eine Verbindung, die Eisen enthält und dem Blut seine rote Farbe gibt. Kolikartige Bauchschmerzen sind typische Anzeichen.
Eine Porphyrie ist nicht ungefährlich. In vielen Fällen können Betroffene zwar ein normales Leben führen.
Es können unter Umständen jedoch auch lebensgefährliche Komplikationen entstehen.
Es existieren sieben verschiedene Formen der Porphyrie.
Drei Formen kommen in relevanter Zahl im Erwachsenenalter vor.
Es existieren vier akute Formen:
Es existieren drei nicht akute Formen:
Symptome bei einer akuten intermittierenden Porphyrie
Sympotme bei Porphyria cutanea tarda (PCT)
Sympotme bei erythropoetischer Protoporphyrie (EPP)
Die Diagnose einer Porphyrien gestaltet sich oft aufgrund der komplexen Symptome als schwierig
Die Behandlung der Porphyrie richtet sich nach den unterschiedlichen Porphyrieformen.
Bestimmte Medikamente können bei Porphyrie einen Schub auslösen.
Du solltest daher eine Medikamenteneinnahme immer mit einem Arzt oder Apotheker besprechen.
Wirkstoff, die unter anderen einen Schub auslösen können:
Der Krankheitsverlauf hängt bei der Porphyrie vom Schweregrad der Erkrankung ab.
In vielen Fällen ist jedoch ein völlig normales Leben möglich.
Bei der akuten intermittierenden Porphyrie besteht ein erhöhtes Risiko für Komplikationen:
Betroffene Erkrankte sollten auslösende Faktoren meiden, jedoch ist die Erkrankung erblich und somit eine Vorbeugung per se nicht möglich.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, einen Schub zu vermeiden, indem die Auslöser gemieden werden.
Die Lebenserwartung ist bei Betroffenen mit Porphyrie in der Regel nicht eingeschränkt.
Es sollten jedoch einige Dinge beachtet werden.
Dies gilt natürlich für jeden, besonders jedoch für Menschen mit einer Porphyrie.
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