Bluthochdruck (Hypertonie), wenn der Druck in den Gefäßen dauerhaft erhöht ist.


Von Bluthochdruck - fachsprachlich arterielle Hypertonie genannt - wird gesprochen, wenn der systolische Wert (die erste Zahl) über 140 und der diastolische Wert (zweite Zahl) über 90 liegt. Es geht hierbei um den Druck mit dem das Blut durch unsere Arterien fließt. Ausgeschrieben sieht das dann wie folgt aus: 140/90 mmHg. Die Einheit, in der der Blutdruck gemessen wird, ist die Quecksilbersäule. Der optimale Blutdruck liegt unter 120 systolisch und 80 diastolisch. Bis zu 140/90 sind es dann hoch-normale Werte, die zwar noch in Ordnung sind, aber nicht mehr gut. Ab 140/90 teilt sich die Hypertonie in drei Grade ein und kann, wenn sie zu hoch ist zu einer hypertensiven Krise führen, die lebensgefährlich ist.
Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ist gefährlich.
Bei langfristigem, selbst nur leichtem Bluthochdruck, entstehen Schäden an den Gefäßen und Organen.
Als Folge kann eine Herzschwäche, Herzinfarkt oder ein Schlaganfall entstehen.
Eine Einstellung des Blutdrucks ist daher dringend empfehlenswert.
Wenn Du die klassischen Anzeichen von Bluthochdruck (Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen) bei Dir bemerkst, solltest Du zur Abklärung ein Termin bei dem Hausarzt vereinbaren.
Sind Deine Blutdruckwerte akut im Bereich von 180/100mmHg, mit Symptomen wie Atemnot, Schmerzen im Brustkorb oder Probleme beim Sehen musst Du einen Notarzt verständigen!
Unter dem Blutdruck versteht man den Druck, der in den Arterien auf die Gefäßwände ausgeübt wird.
Geregelt wird der Blutdruck durch die Nieren.
Man kann Bluthochdruck in primären und sekundären Bluthochdruck einteilen.
Primärer Bluthochdruck
Von einer primären Hypertonie sind ca. 90 % betroffen.
Als Ursache und Risikofaktoren können Stress, falsche Ernährung, Rauchen, Bewegungsmangel und zunehmendes Alter genannt werden.
Sekundärer Bluthochdruck
Von einer sekundären Hypertonie sind etwa nur 10 % betroffen.
Hierbei geht es um Bluthochdruck, der aufgrund einer anderen Krankheit entsteht.
Zu diesen Ursachen zählen unter anderem das Schlafapnoe-Syndrom, die renale Hypertonie (Ursache ist eine Nierendysfunktion) oder auch die endokrine Hypertonie (die Ursache ist hierbei hormonell).
Ja, Stress kann eine Ursache für Bluthochdruck sein.
Hierbei ist nicht einmaliger Stress gemeint, sondern Stress, der konstant besteht und sich über Wochen und Monate zieht.
Der Körper und das Gehirn kommen nie zur Ruhe und das resultiert auch in einem erhöhten Blutdruck.
Wichtig ist es hier eine Methode zu finden, mit der man den Stress reduzieren kann, oder stressende Faktoren aus der Umwelt zu minimieren.
Zunächst verursacht Bluthochdruck keinerlei spürbare Beschwerden.
Erst bei längeren Bestehen kommt es zu Auftreten der typischen Symptome von Bluthochdruck.
Typischerweise fängt es mit kleinen Beschwerden an, wie z. B. einem frühmorgendlichen Kopfschmerz am Hinterkopf.
Nimmt der Bluthochdruck weiter zu, so macht es sich durch Anzeichen der Unruhe bemerkbar, wie beispielsweise Schwindel, Schlafstörungen, Ohrensausen, Herzklopfen oder Nervosität.
Meistens wird eine arterielle Hypertonie erst bemerkt, wenn sie durch Komplikationen klinisch auffällig wird und der Betroffene daraufhin einen Arzt aufsucht.
Zur Diagnose eines Bluthochdruckes wird der Blutdruck dreimal an zwei unterschiedlichen Tagen gemessen.
Ist der Wert jedes Mal erhöht, wird je nach Höhe des Wertes, die Diagnose eines Bluthochdruckes gestellt und der Bluthochdruck in einen Grad eingeteilt.
Die mehrmalige Messung ist deshalb wichtig, da der Blutdruck bei Aufregung, Anstrengung oder auch im Tagesverlauf mal höher oder auch tiefer sein kann als er normalerweise ist.
Man versucht so einen guten, repräsentativen Durchschnittswert für die Diagnose zu erheben.
Es wird von Bluthochdruck gesprochen, wenn der erste Wert (systolische Wert) über 140 und der zweite Wert (diastolische Wert) über 90 liegt.
Ausgeschrieben wird es 140/90 mmHg.
Der richtige Ansprechpartner bei Bluthochdruck ist der Facharzt für Innere Medizin.
Zur ersten Diagnose kann auch der Hausarzt/Ärztin als Ansprechpartner herangezogen werden.
Da der Bluthochdruck häufig lange unbemerkt bleibt, gibt es keine wirklichen Krankheiten, die differenzialdiagnostisch infrage kommen.
Fällt er erst einmal durch Beschwerden auf, können vor der Diagnose psychische Unruhen oder Herzrhythmusstörungen als mögliche andere Krankheitsbilder infrage kommen.
Am wichtigsten in der Behandlung des Bluthochdruckes ist es, den Lebensstil anzupassen, um so das Risiko für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen zu mindern.
Durch eine salzarme und mediterrane Diät, ausreichend Bewegung und einer Gewichtsnormalisierung bei Bedarf können das Risiko für eine Herzinsuffizienz um 50 %, das Risiko für einen Schlaganfall um 40 % und das Risiko für einen Herzinfarkt um 25 % gesenkt werden.
Und auch kann der Blutdruck meist so weit unter Kontrolle durch diese Maßnahmen sein, dass Medikamente gar nicht mehr diesbezüglich benötigt werden.
Betroffenen haben also vieles selbst in der Hand.
Wenn dies nicht zu einer ausreichenden Senkung des Blutdruckes führt oder der Patient seine Ernährungs- und Sportverhalten nicht ändern möchte, gibt es verschiedene Medikamente, die in unterschiedlichen Kombinationen verschreiben werden können.
Den Blutdruck kann an auf natürliche Weise senken, indem man versucht alltäglichen Stress zu minimieren, da Stress den Blutdruck dauerhaft erhöhen kann.
Auch sollte, wenn dies noch nicht der Fall ist, das Gewicht in den Normbereich gebracht werden.
Wichtig ist auch regelmäßige Bewegung, denn diese wirkt sich auch nachweislich positiv auf den Blutdruck aus.
Bei Bluthochdruck sollte man sich versuchen, gesund zu ernähren.
Das bedeutet am besten eine salzarme und mediterrane Diät.
Mit mediterraner Diät sind der Verzehr von beispielsweise Olivenöl, Gemüse und Obst oder auch eher Fisch statt Fleisch gemeint.
Im Kern geht es darum, nicht zu viel Zucker und Fette zu sich zu nehmen.
Es gibt verschiedene Medikamente, die bei Bluthochdruck zum Einsatz kommen.
Die fünf Medikamente der ersten Wahl sind:
Es wird immer zuerst mit einer Zweifachkombination gestartet, die bei Bedarf in ihrer Dosis angepasst wird.
Auch können im Verlauf die Präparate geändert oder ein weiteres dazugenommen werden.
Wirkliche Hausmittel, um den Blutdruck zu senken, gibt es nicht.
Der Blutdruck kann durch die Ernährung gesteuert werden, daher sollte auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung geachtete werden.
Auch ausreichende Bewegung und Gewichtsabnahme, falls nötig, können den Blutdruck signifikant senken.
Des Weiteren sollten Betroffene auch aufhören zu rauchen.
Die Prognose von Bluthochdruck ist gut, wenn er richtig behandelt wird.
Ergreifen Betroffene Eigeninitiative, um den Blutdruck zu senken, ohne direkt auf Medikamente zurückzugreifen, ist die Prognose besonders gut.
Durch die richtige Ernährung und Bewegung wird die körperliche Fitness verbessert, und dies schützt und bekämpft den Bluthochdruck.
Wird der Blutdruck nicht behandelt, kann dies drastische Folgen haben, da sich die Wahrscheinlichkeit für kardiovaskuläre Ereignisse wie einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall stark erhöhen.
Auch kann es zu sogenannten hypertensiven Krisen kommen, bei denen der Blutdruck so stark ansteigt, dass es tödlich enden kann.
Zu hoher Blutdruck ist eines der größten kardiovaskulären Risikofaktoren.
Wird der Blutdruck nicht behandelt, kann dies unterschiedliche schwerwiegende Folgen haben:
Da Bluthochdruck in den meisten Fällen Übergewicht, Bewegungsmangel, also einen ungesunden Lebensstil als Ursache hat, ist eine Vorbeugung vor Bluthochdruck sehr gut möglich.
Es gilt dabei, die auslösenden Risikofaktoren zu minimieren.
Es kann sein, dass während der Schwangerschaft ein Bluthochdruck auftritt.
Dieser ist in den meisten Fällen auf die Schwangerschaft begrenzt und bildet sich im Nachhinein wieder zurück.
Nichtsdestotrotz muss er behandelt werden.
Hierbei ist es wichtig, die Therapie immer mit dem behandelnden Gynäkologen zu besprechen, da es Besonderheiten in der Schwangerschaft gibt, beispielsweise dürfen Schwangere nicht bedenkenlos jedes Medikament einnehmen.
Das Mittel der Wahl ist in der Schwangerschaft das Alpha-Methyldopa, auch können Betablocker zum Einsatz kommen.
Sie sind aber eher die zweite Wahl.
Natürlich gilt auch in der Schwangerschaft die Devise, dass ein gesunder Lebensstil eingehalten werden sollte, dies ist aber unabhängig vom Bluthochdruck schon für das Wohl des Babys nötig.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
Der Bluthochdruck ist die häufigste internistische Erkrankung.
Bei den Erwachsenen sind etwa 30 % von einer Hypertonie betroffen, wobei die Häufigkeit mit steigendem Alter zunimmt.
In Industriestaaten sind mehr Menschen an Bluthochdruck betroffen.
Hierbei sind es meistens Männer, die an Hypertonie leiden, jedoch nimmt die Rate von Frauen zunehmend zu, besonders bei Frauen nach der Menopause.