Durchblutungsstörungen, wenn der Blutfluss in den Gefäßen aufgrund einer Störung nicht mehr ausreichend gewährleistet ist.

Erfahrungs Berichte
Bei einer Durchblutungsstörung können die Blutgefäße nicht mehr ausreichend Blut befördern, um das umliegende Gewebe mit Sauerstoff zu versorgen. Meistens kommt es zu einer Verengung oder Verstopfung eines Gefäßes wodurch der Blutfluss behindert ist.

Bei folgenden weiteren Anzeichen "red Flags" solltes Du sofort einen Notarzt verständigen!
akuter Gefäßverschlusses mit plötzlichen, starken Schmerzen, Taubheit, Lähmung
Einen Arzt (Hausarzt) sollten Sie bei folgenden Anzeichen aufsuchen:
Je nach Verlauf lassen sich Durchblutungsstörungen einteilen in:
Die Blutgefäße sind für den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen im gesamten Körper verantwortlich.
Das Gefäßsystem besteht aus Arterien, Venen und Kapillaren, die jeweils unterschiedliche Aufgaben erfüllen.
Durchblutungsstörungen betreffen in den meisten Fällen die Arterien und entstehen häufig durch die Arteriosklerose.
Dabei lagern sich Fette, Kalk und andere Substanzen in der Gefäßwand ab, wodurch sogenannte Plaques entstehen. Diese führen zu einer Verengung und Versteifung der Gefäße, was den Blutfluss einschränkt.
In fortgeschrittenen Stadien kann es sogar zu einem vollständigen Gefäßverschluss kommen. Besonders häufig sind die Arterien der Beine betroffen, was sich in der periphere arterielle Verschlusskrankheit äußert.
Die Auswahl der Medikamente hängt stark von der Ursache der Durchblutungsstörung ab (z. B. Arteriosklerose vs. Thrombose).
Beachte! Der Lebensstil (Rauchstopp, Bewegung) ist genauso wichtig wie Medikamente.
Die Prognose von Durchblutungsstörungen hängt stark von der Ursache, dem Schweregrad und dem Zeitpunkt der Behandlung ab.
Bei frühzeitig erkannter und konsequent behandelter periphere arterielle Verschlusskrankheit ist die Prognose oftmals günstig:
Durch Lebensstiländerungen, Medikamente und regelmäßiges Training kann das Fortschreiten deutlich verlangsamt und die Lebensqualität verbessert werden. Viele Betroffene erreichen eine stabile Situation, in der Beschwerden gut kontrollierbar sind.
Ohne Behandlung schreitet die zugrunde liegende Arteriosklerose jedoch meist fort.
Entscheidend für die Prognose sind daher eine frühzeitige Diagnose, die konsequente Behandlung von Risikofaktoren (wie Rauchen, Bluthochdruck und Diabetes) sowie eine aktive Mitarbeit der Betroffenen.
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