Gangstörung, wenn es zu einem unrundem, asymmetrischen Gangbild kommt

Erfahrungs Berichte
Unter einer Gangstörung versteht man eine Bewegungsstörung, bei der das Gehen betroffen ist. Sie vermindert die Mobilität und führt gerade bei älteren Patienten zu einem erhöhten Sturzrisiko.
Eine Gangstörung kann zu einer erhöhten Sturzgefahr führen, was wiederum gesundheitliche Folgen nach sich zieht.
An sich ist eine Gangstörung an sich aber nicht gefährlich.
Der Ursache sollte aber jedenfalls nachgegangen werden.
Prinzipiell sollte jede Gangstörung ärztlich untersucht werden.
Bei plötzlich eingetretener Symptomatik sollte möglichst schnell ein Arzt aufgesucht werden, vor allem im Zusammenhang mit Lähmungserscheinungen oder Sensibilitätsausfällen (Kribbeln, dumpfe Empfindungen,..).
Auch eine langsam fortschreitende Gangstörung muss abgeklärt werden.
Spezielle Formen der Gangstörung:
Die Behandlung einer Gangstörung richtet sich nach der Ursache und je nach Ursache lässt sie sich besser oder schlechter Behandlung:
Die Prognose einer Gangstörung ist abhängig von der Ursache der Gangstörung und außerdem davon, wie lange die Störung schon besteht.
Eine generelle Prognose ist oft schwierig abzugeben.
Am besten lassen sich Gangstörungen mit orthopädischen Ursachen behandeln.
Auch bei psychischen Ursachen ist die Störung meist reversibel, vorausgesetzt, ein Auslöser kann ausfindig gemacht werden.
Bei Gangstörungen neurologischer Genese ist eine Prognosestellung am schwierigsten.
Oftmals sind die Ursachen nicht oder nur teilweise reversibel beziehungsweise sogar fortschreitend.
Bei einigen Erkrankungen z.B. bei Schlaganfällen im entsprechenden Hirnareal ist anfangs nicht abschätzbar, wie sehr der Gang beeinträchtigt sein wird, sodass eine frühe Therapie und letztendlich wiederholte Einschätzung erforderlich sind.
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