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Hirnblutung - was ist das?

Hirnblutung, wenn ein Gefäß im Gehirn platzt, reißt oder verletzt wird und es zu einer Einblutung ins Gewebe kommt.

Etwas ausführlicher ...

Unter einer Hirnblutung versteht man Blutungen im Gewebe des Hirns (intrazerebrale Blutung), bedingt durch ein geplatztes, bzw. gerissenes Blutgefäß. Durch den entstehenden Bluterguss können lebensgefährliche Folgen wie z. B. ein Schlaganfall entstehen.

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Kurz & knapp

  • Es kommt zu einem Einreißen, bzw. Platzen eines geschwächten Gefäßes im Gehirn.
  • Zu hoher Blutdruck ist ein Risikofaktor.
  • Die Symptome variieren und hängen von Größe, Lokalisation, ab.
  • Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Erbrechen, Krampfanfälle sowie Sprach- und Sehstörungen können auftreten.
  • Betroffene müssen sofort auf die Intensivstation.
  • Die Prognose ist von mehreren Faktoren abhängig und schwer abzuschätzen.
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Ist das gefährlich?

Gefahrenhinweis Hirnblutung
Achtung!

Bei dieser Erkrankung kann es unter Umständen zu einem sehr gefährlichen Verlauf kommen. Bei folgenden Anzeichen solltes Du einen Notarzt verständigen!

Immer ein Notfall!
Es kommt zu Kopfschmerzen, Bewusstseinstrübungen, Sprachstörungen, Sehstörungen, Lähmungserscheinungen.

potentiell Lebensgefährliche Erkrankung

Eine Hirnblutung ist gefährlich und immer ein absoluter Notfall.
Je mehr Blut im Gehirn gestaut wird, desto größer wird der Druck im Gehirn. Das Gehirn kann sich nicht ausdehnen und wird regelrecht gequetscht, wodurch die Gefäße im Gehirn abgedrückt werden.

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Hast Du oder ein Angehöriger Anzeichen (siehe unten) einer Hirnblutung, musst Du sofort ins Krankenhaus! Durch den Bluterguss im Gehirn drohen irreparable Schäden.

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Zahlen & Fakten

  • In Deutschland haben ca. 10 von 100.000 Menschen jährlich eine Hirnblutung.
  • Bei einer intrazerebralen Blutung (innerhalb des Gehirns) versterben durchschnittlich 22 % der Patienten.
  • Das Durchschnittsalter einer intrazerebralen Blutung liegt in etwa bei 65 Jahren.
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Ursachen Hirnblutung

  • Bei einer Hirnblutung kommt es zum Einreißen bzw. Platzen der geschwächten Gefäße im Gehirn

Zu den Risikofaktoren einer Hirnblutung zählen:

  • Hoher Blutdruck
  • Therapie mit Blutverdünnern
  • Drogenkonsum (Kokain, Amphetamine)
  • Gefäßfehlbildungen
  • Aber auch Unfälle und Stürze können eine Hirnblutung begünstigen
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Symptome Hirnblutung

  • Die Symptome bei einer Hirnblutung treten meist sehr plötzlich auf und hängen vor allem von der Lokalisation und der Größe der Blutung ab.
  • Dazu zählen:
    • Lähmungen
    • Kopfschmerzen
    • Erbrechen
    • Krampfanfälle
    • Bewusstseinsstörungen
    • Sehstörungen
    • Sprachstörungen und
    • Schwindel
Hinweis ArztbesuchBeachte bitte: Es müssen nicht zwangsläufig immer alle diese Hirnblutung - Symptome auftreten. Manchmal sind Anzeichen stärker, manchmal schwächer oder treten erst gar nicht auf!
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Diagnose Hirnblutung

  • Im CT oder MRT muss zunächst unterschieden werden, ob es sich bei der Symptomatik um eine Blutung handelt oder ein verstopftes Blutgefäß durch ein Koagel.
  • Gefäßröntgen (Angiografie) des Schädels mit einem Kontrastmittel.
  • Messung der Durchblutung des Gehirns
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Therapie Hirnblutung

  • Die Hirnblutung ist ein Notfall und muss auf der Intensivstation behandelt werden.
  • Meistens können sie konservativ behandelt werden, d. h. die Blutungen lösen sich selber auf.
  • Manchmal muss die Blutung entfernt werden. Das erfolgt entweder als Operation mit Schädelöffnung (Bohrlochtrepanation, Kraniotomie), als minimal-invasiver Eingriff (Knopflochchirurgie) oder das Blut wird über einen Katheter abgesaugt.
  • Es wird nach der Therapie immer nach der Ursache der Blutung gesucht und diese ggf. behoben.
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Prognose Hirnblutung

Die Heilungschancen bei einer Hirnblutung hängen von Ort und Ausmaß der Blutung ab. Eine frühzeitige Behandlung ist für die Überlebenschance extrem wichtig.

  • Bei intrazerebralen Blutungen versterben 50-60% der Patienten.
  • Bei Subarachnoidalblutungen (z.B nach Riss eines Aneurysmas) versterben 35-50% der Patienten.
  • Beim Subduralhämatom versterben 30-50% der Patienten.
  • Beim Epiduralhämatom versterben ca. 20% der Patienten.
  • Rezidivwahrscheinlichkeit (Wahrscheinlichkeit für das Wiederauftreten) von ca. 10-30%
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Vorbeugung Hirnblutung

  • Vielen Risikofaktoren (wie z. B. angeborene Gefäßmissbildungen) lässt sich nicht vorbeugen.
  • Ein gut behandelter Blutdruck senkt das Risiko für eine intrazerebrale Blutung.
  • Regelmäßige Bewegung und ein normales Körpergewicht sind ebenfalls Schutzfaktoren.
  • Rauchstopp, denn Rauchen erhöht generell das Risiko für Schlaganfälle.
  • Alkoholverzicht.
  • Das Tragen von Schutzhelmen beim Radfahren, Reiten, Skifahren etc. senkt das Risiko nach Stürzen eine Hirnblutung zu bekommen.
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Gesund leben, gesund werden

Bei der Erkrankung Hirnblutung tragen Deine Lebensgewohnheiten einen maßgeblichen Anteil zur Behandlung und Vorbeugung bei.

  • Körpergewicht – dein BMI sollte im Normalbereich liegen.
  • Ernährung - deine Ernährung sollte ausgewogen, abwechslungsreich und gesund sein.
  • Sport - du solltest Dich regelmäßig bewegen, vor allem Ausdauersport hilft.
  • Genussmittel - du solltest eine vernünftige Einstellung zu Genussmitteln haben.

Deine Lebensgewohnheiten helfen Dir.
Es zählt nur Deine Einstellung!

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ICD CodesICD-10I60, I61, I62, S06
ICD-10-Code Hirnblutung
International statistical classifikation of diseases

Der ICD code ist ein weltweit anerkanntes, einheitliches System zur Klassifikation von Diagnosen.
GefahrenhinweisPotentiell
Lebensgefährlich!
Lebensgefahr Hirnblutung
Bei der Erkrankung Hirnblutung handelt es sich um eine
potentiell lebensbedrohliche Erkrankung
Bei Unsicherheit verständige den Notruf
112
Autor
Bilge Kirkgöze
Assistenzärztin
Autor

Bilge arbeitete bereits zu ihrer Studienzeit an der Universität Frankfurt als Rezensentin für das medizinische Informationsportal Dr-Gumpert.de. Dadurch konnte Bilge bereits zu Beginn ihrer medizinischen Laufband viele medizinische Fragen qualitativ und fachmännisch beantworten.

- Kurzfassung -
Hirnblutung
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