Hüftarthrose (Coxarthrose), wenn es zu einer stetigen Abnutzung des Knorpels der Hüftgelenkknochen kommt.

Die Hüftarthrose, medizinisch auch Coxarthrose genannt, ist ein Verschleiß des Knorpels im Hüftgelenk (bestehend aus Hüftgelenkspfanne und Hüftkopf des Oberschenkelknochens). Die Hüftarthrose betrifft vor allem ältere Menschen.
Die Hüftarthrose ist in aller Regel nicht gefährlich, kann jedoch je nach Beschwerdebild die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken.
Sehr viele höher betagte Menschen sind von einer Hüftarthrose betroffen.
Bestehen Hüftschmerzen über einen längeren Zeitraum, solltest Du einen Arzt (Orthopäden) aufsuchen, der sich Dein Hüftgelenk mal genauer anschaut.
Das Hüftgelenk wird aus 2 Teilen gebildet.
Zwischen den beiden Knochen befindet sich der Gelenkknorpel [2][7], der wie eine Art schützendes Polster den Knochen umgibt.
Kommt es zu einer fortschreitenden Zerstörung dieses Gelenkknorpels erhöht sich der Druck auf den Knochen und man spricht man von einer Arthrose.
Oftmals ist die exakte Ursache der Hüftarthrose nicht eindeutig zu identifizieren. In vielen Fällen ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren.
Hinweis! Bei einer Hüftarthrose kommt es zu einem langsam und stetig fortschreitenden Verschleiß des Knorpels in den Knochen des Hüftgelenks.
Hinweis! Die Anzeichen bei einer Hüftarthrose beginnen oftmals schleichend über mehrere Monate oder gar Jahre.
Eine Hüftarthrose erkennt man in erster Line anhand einer Bildgebung.
Das Standardverfahren ist das Röntgenbild.
Je nach Diagnose können weiter diagnostische Maßnahmen erfolgen.
In erster Linie zählt aber die klinische Symptomatik des Patienten. Die Behandlung richtet sich somit nach dem Beschwerdebild der Patienten.
Man behandelt keine Röntgenbilder!
Die Maßnahmen bei einer Hüftarthrose entsprechen weitestgehend der allgemeinen Therapie bei einer Arthrose.
Bei einer fortgeschrittenen Arthrose im Hüftgelenk lässt sich oftmals keine Besserung mit den o.g. konservativen (nicht operativen) Maßnahmen erzielen.
In diesem Fall muss man sich mit dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks befassen.
Bei der Hüftprothese können Hüftkopf, Hüftpfanne oder beides mittels Prothese künstlich ersetzt werden.
Die Prognose bei dieser Operation ist sehr gut und es ist mit einer Beschwerdefreiheit und Wiedererlangung der Beweglichkeit zu rechnen.
Hinweis! Welche Prothese im Einzelfall infrage kommt, entscheidet der behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten.
Neben dem Einsatz eines künstlichen Gelenks besteht die Möglichkeit einer Operation, bei dem das Hüftgelenk erhalten bleibt.
Mittels Osteometie werden in einem arthroskopischen Verfahren Fehlstellung der Knochen korrigiert, um somit den weiteren Verlauf günstig zu beeinflussen.
Die Prognose bei einer Hüftarthrose ist abhängig vom Grad der Arthrose, dem Alter und der körperlichen Verfassung des Patienten, sowie der Therapie.
Der Verlauf einer Hüftarthrose ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Die Hüftarthrose ist, wie jede andere Arthrose auch, eine langsame, stetig fortschreitende Erkrankung. Der Verschleiß am Knorpel kann nicht rückgängig gemacht werden, allerdings kann der weitere Verlauf der Hüftarthrose günstig beeinflusst werden.
Da die Hüftarthrose nicht heilbar ist, kann man die Dauer einer Coxarthrose nicht beschränken.
Die Entstehung einer Hüftarthrose ist oftmals die Folge einer Verletzung der Knochen im Hüftgelenk.
Eine Vorbeugung ist in diesem Fall nur bedingt möglich.
Es gibt jedoch einige Faktoren, die eine Entstehung der Hüftarthrose positiv entgegenwirken.
Die Hüftarthrose ist im Hüftgelenk zwischen Oberschenkelknochen (Hüftgelenkkopf) und Becken (Hüftgelenkpfanne) lokalisiert.
Die Stadien und Grade sind für die Hüftarthrose gleich wie für alle anderen bei Arthrosen auch.
Die Klassifikation nach Kellgren and Lawrence gliedert Arthrosen anhand eines Röntgenbilds in 5 Stadien:
Die Hüftarthrose ist wie alle anderen Arthrosen nicht heilbar.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Verlauf einer Hüftarthrose günstig zu beeinflussen, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen und die Beweglichkeit zu erhalten.
Ab einem gewissen Grad der Knorpelzerstörung ist jedoch nur noch ein Ersatz des Hüftgelenks mittels Hüftprothese möglich.
Das künstliche Hüftgelenk führt zu einer erheblichen Verbesserung der Beschwerden und ermöglicht wieder eine Beweglichkeit der Hüfte.