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pfeilWas ist das?

Unter einer diabetischen Neuropathie versteht man eine Komplikation des Diabetes mellitus, bei der es zu einer Erkrankung der peripheren Nerven kommt. Es ist eine der häufigsten Komplikationen des Diabetes und betrifft je nach Literatur zwischen 10 bis 100 % der an Diabetes erkrankten Personen.

pfeilIst das gefährlich?

Naja, man kann nicht direkt sagen, dass die Neuropathie gefährlich ist.

Eher ist ein Diabetes bzw. ein schlecht eingestellter Diabetes eine ernst zu nehmende Erkrankung, die zu schwerwiegenden, teils lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann, also schon gefährlich ist.

Durch die Nervenschäden werden irgendwann vor allem keine Schmerzen in den Zehen und Füßen wahrgenommen, was dann bei Verletzungen gefährlich wird.
Betroffene merken dies nicht und gehen in der Regel viel zu spät zum Arzt.
Das Problem ist, dass nicht nur die Nerven geschädigt sind, sondern auch die Blutgefäße.
Dadurch kommt es zu einer Minderdurchblutung und letztendlich zu einem Absterben der Zehen oder gar des Fußes.

Es kommt dann zu teils aufwendigen OPs oder gar Amputationen, bei denen die Wunden auch oftmals nicht so gut heilen, da Diabetes auch die Wundheilung negativ beeinflusst (Wundheilungsstörung).

Es ist also mehr eine Abwärtsschleife bei den Komplikationen des Diabetes, die die Erkrankung gefährlich machen.

pfeilWann zum Arzt?

Man sollte sich beim Arzt vorstellen, wenn es immer wieder zu Missempfindungen in den Füßen oder Beinen, wie zum Beispiel dem Gefühl von Ameisenlaufen oder aber auch Schmerzen kommt.

Zudem sollte man eine Gangunsicherheit oder Gleichgewichtsstörungen abklären lassen.

Das sollte man sowohl bei einem bekannten Diabetes, als auch wenn kein Diabetes bekannt ist tun.
Hier gilt es dann vielleicht einen Diabetes oder eben andere Erkrankungen zu diagnostizieren.

Je weiter die Neuropathie fortgeschritten ist, desto eher werden Betroffene vorstellig aufgrund von schlecht heilenden Wunden.

Ein weiteres Merkmal ist nämlich, dass Betroffene irgendwann eben keine Schmerzen mehr spüren und so gar nicht merken, wenn sie sich stoßen.
Dabei reichen schon kleinste Verletzungen, die dann bei einer schlechten Durchblutung (eine weitere Komplikation eines Diabetes) schlecht heilen.

Zudem können, wenn die peripheren Nerven betroffen sind, auch schon andere Organe betroffen sein.
Hier sollten dann ebenfalls die Augen (diabetische Retinopathie) und Nieren (Nephropathie) genauer betrachtet werden.

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Einteilung & Formen

Man kann diabetische Neuropathien anhand ihrer „Auftretensform“ einteilen in 

  • symmetrische Neuropathien
  • fokale Neuropathien (eine Stelle betroffen)
  • multifokale Neuropathien (mehrere Stellen betroffen

Weiterhin kann man die diabetische Neuropathien anhand der „Menge“ der betroffenen Nerven einteilen in:

  • diabetische Mononeuropathie (ein einzelner peripherer Nerv ist geschädigt
  • diabetische Polyneuropathie (mehrere periphere Nerven sind betroffen)
  • diabetische autonome Neuropathie (vegetative Nerven, also die Nerven, die die Abläufe in unserem Körper regeln, sind betroffen
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Ursachen Diabetische Neuropathie

  • Diabetes mellitus (Diabetes Typ1 / Diabetes Typ2) – Einer diabetischen Neuropathie liegt, wie der Name schon sagt, Diabetes zugrunde.
    Die Erkrankung wird durch einen zu hohen Blutzucker (Insulinstörung) ausgelöst.
    • Vorgang im Körper – Die Folgen sind sehr verschieden, aber prinzipiell muss man es sich so vorstellen, dass an sich alles im Gleichgewicht ist.
      Wenn jetzt aber vereinfacht gesagt ständig zu viel Zucker in unserem Blut ist, muss dieser „Zucker“ irgendwo hin.
      Im Blut sind dann die Proteine die „Leidtragenden“, die in chemischen Reaktionen „glykiert“ werden, also an die ein Zuckerrest „drangehangen“ wird.
      Das mag per se nicht so schlimm klingen, verändert aber die Eigenschaften der Proteine und sorgt auch dafür, dass sie sich leichter ablagern können.
      Das kann auch zum Beispiel zu Veränderungen im Blutgefäß führen. So auch in den kleinen Blutgefäßen, die die Nerven versorgen.
      Nicht nur die „Glykierung“ an sich ist schädlich, bei dem Vorgang entstehen auch noch freie Radikale, die zu sogenannten „oxidativem Stress“ führen, der ebenfalls die Nerven schädigt.
    • Wasserungleichgewicht – Weiterhin kommt es zu einer Verschiebung des „Wassergleichgewichts“, weil die Glukose, die zu viel ist, in eine andere Zuckerart, nämlich Sorbitol, umgewandelt wird.
      Diese Zuckerart hat andere Eigenschaften als Glukose und bringt das Gleichgewicht so aus der Bahn und es entstehen „osmotische Schäden“.
      Nervengewebe ist eines der empfindlichsten Gewebearten unseres Körpers und reagiert besonders auf solche Wasserverschiebungen.
    • Nervenschäden – Letztendlich kommt es zu Schäden an den Nerven, sodass der Transport von Signalen an den Nerven gestört ist und die „Schutzschicht“ um die Nerven angegriffen wird.
      Es kommt zu einer „Demyelinisierung“, also einem Auflösen/Verlust des Myelins, was auch noch zu einer Verlangsamung der Nervenleitgeschwindigkeit führt. Außerdem kommt es durch die oben genannten Ursachen zu einer entzündlichen Reaktion um und an den Nerven, was oft eine chronische Entzündungskaskade nach sich zieht. 
    • Störung der Durchblutung – Zu den direkten Prozessen an den Nerven und dem nervenumgebenden Gewebe kommt es zu einer Störung der Durchblutung, was nicht nur das Gewebe des Fußes an sich schädigt und zum Beispiel zu chronischen Wunden führt, sondern eben auch die Blutversorgung der Nerven beeinträchtigt. 

Alles in allem sind es sehr komplexe Vorgänge, die zu den ganzen Komplikationen eines Diabetes führen, was die Erkrankung ebenfalls so gefährlich macht.

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Symptome Diabetische Neuropathie

  • Sensibilitätsstörungen
    • Kribbeln oder Brennen 
    • Taubheitsgefühle (Taubheitsgefühl im Fuß, Taubheitsgefühle in den Zehen)
    • Unfähigkeit Kälte oder Wärme zu empfinden an der bzw. den betroffenen Zehen/ Extremitäten.
    • (nächtliche) Schmerzen
    • herabgesetztes Empfinden von Wärme und Schmerzen → Verletzungsgefahr.
    • Koordinationsstörungen → Betroffene spüren nicht mehr, wo sie sich „im Raum“ befinden und merken dann auch die Füße irgendwann nicht mehr → müssen immer hingucken, wo sie auftreten und lang laufen.
    • Muskelkrämpfe
    • selten Muskelschwund

Wenn eine autonome Neuropathie vorliegt, also die Nerven betroffen sind, die sämtliche Abläufe innerhalb unseres Körpers regulieren, kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Erektile Dysfunktion
  • Gestörte Thermoregulation
  • Durchfälle
  • Gastroparese („Lähmung“ des Magens
  • Niedriger Blutdruck

Wann kommt es zu den Symptomen einer diabetischen Neuropathie?

Eine diabetische Neuropathie ist eine Spätfolge des Diabetes mellitus, die in der Regel frühestens nach 5 bis 10 Jahren auftritt.

Es gilt, je schlechter der Blutzucker eingestellt ist, desto früher treten sämtliche Komplikationen auf.

Das zeitliche Auftreten ist zudem abhängig vom Alter bei der Diagnosestellung.
Generell gilt aber, je später Diabetes im Leben diagnostiziert wird (und damit ist nicht eine zu späte Diagnosestellung gemeint, weil Betroffene nicht zum Arzt gehen oder Symptome ignorieren) und je besser der Blutzucker eingestellt ist, desto später treten die Spätfolgen, so auch die diabetische Neuropathie auf.

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Diagnose Diabetische Neuropathie

  • Anamnese (Arzt-Patienten-Gespräch
    • Welche Symptome bestehen? Seit wann?
    • Diabetes bekannt?
    • Verletzungen an den Füßen?
    • Alter
    • Medikamente 
    • Vorerkrankungen
  • Körperliche Untersuchung
    • Füße begutachten → Auffälligkeiten? (Wunden?) Nägel auch! → Eintrittspforten für Bakterien und somit Infektionsrisiko 
    • Füße auch abtasten → merkt Patient das? Seitenunterschiede? 
  • Neurologische Untersuchung
    • Reflexe überprüfen 
    • Nervenleitgeschwindigkeit messen 
    • Vibrationsempfinden sowie Temperaturempfinden testen → Sensibilitätsprüfung 
  • Blutuntersuchung (eher zur Diagnosesicherung und Beurteilung der Einstellung des Blutzuckers)
    • Glucosespiegel (nüchtern!)
    • HbA1c → Langzeitzucker 
    • Vitamine untersuchen (vor allem zur Differentialdiagnose)
    • Nieren- und Leberwerte
    • Blutgerinnung und Blutbild  
  • kann:Augen untersuchen (um mögliche weitere Spätfolgen festzustellen)
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Differenzialdiagnose

Zu den Erkrankungen, die ähnliche Symptome verursachen, zählen:

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Behandlung Diabetische Neuropathie

  • Blutzucker optimal einstellen – Das wichtigste auch bei der Behandlung einer diabetischen Neuropathie, die ja eigentlich schon eine Komplikation ist, ist die richtige Einstellung des Blutzuckers (z. B. via Lifestyle-Modifikationen, Metformin oder Insulin).
  • Behandlung weiterer Erkrankungen – Zudem sollten weitere andere Erkrankungen, die wahrscheinlich bestehen (wie z.B: Bluthochdruck) behandelt und ebenfalls optimal eingestellt werden. 
  • Symptomtherapie – Weiterhin gilt es, die Schmerzen symptomatisch zu behandeln.
    Hierzu kommen verschiedene Substanzklassen, wie Antidepressiva (Amitriptylin, Duloxetin), Antikonvulsiva (Pregabalin, Gabapentin) und lokal anwendbare Medikamente (Lidocain-Pflaster - Lokalanästhetikum) zum Einsatz. Herkömmliche Schmerzmittel, wie Ibuprofen oder Paracetamol helfen in der Regel nicht, da sich nicht gut gegen Nervenschmerzen helfen.
    • Opioide – Wenn oben genannte nicht ausreichen, können Opioide eingenommen werden.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen – Zudem sollten regelmäßige Kontrollen des Blutzuckers und anderen Blutwerten, aber auch der Füße durchgeführt werden, um mögliche Folgen eines Diabetes frühzeitig zu erkennen.
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Prognose

Die Prognose bei einer diabetischen Neuropathie ist abhängig von individuellen Faktoren und der Diabeteseinstellung.

Diabetes ist zwar nicht heilbar, jedoch ist auch die diabetische Neuropathie eine Spätfolge, die sich behandeln lässt, wie auch Diabetes generell.

Wichtig ist die gute Blutzuckereinstellung - dann können auch Komplikationen verhindert und Spätfolgen hinausgezögert werden.

Regelmäßige Kontrollen und Fußpflege sind unerlässlich.

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Verlauf

Der Verlauf und auch die Dauer sind abhängig von mehreren Faktoren, unter anderem von der Art des Diabetes (Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2), von individuellen Faktoren (wie der Therapiecompliance), dem Vorliegen von weiteren Risikofaktoren (z.B. zusätzlicher Bluthochdruck), dem Zeitpunkt der Diagnosestellung und der genauen Art der Neuropathie.

Oftmals kommt es zu schleichenden Symptomen, die sich besonders bei schlechter Blutzuckereinstellung immer weiter verschlechtern.

Wenn behandelt wird, kommt es in der Regel zu einer Stabilisierung der Symptome oder gar zu einer Verbesserung.
Bei strikter Einhaltung des Therapiekonzepts und früher Diagnosestellung können sich mögliche Schaden teilweise zurückbilden. Wichtig ist aber zu wissen, dass Diabetes eine chronische Erkrankung ist, die Betroffene ihr Leben lang begleiten wird.  

Es dauert so ca. 5-10 Jahre bei einem Diabetes Typ 1 bis die ersten Schäden entstehen, bei einem Diabetes Typ 2 ist das eher früher der Fall.
Dann schließt sich eine (meist jahrzehntelang andauernde) stumme Phase an, bei der die Schäden bestehen, aber noch keine Symptome.

Anschließend kommt es zum Auftreten von Symptomen, die zunehmend schlechter werden und mittels Therapie aber behandelt werden können.

Falls es zu einer Rückbildung der Symptome kommen kann, dauert das meist Monate bis Jahre und ist auch wirklich nur bei guter Therapiekontrolle und frühzeitiger Diagnose möglich. 

Ohne Behandlung kommt es definitiv zu Komplikationen. Mit einer Therapie können diese verhindert oder zumindest hinausgezögert werden.

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Komplikationen

  • Verletzungen (die nicht bemerkt werden
  • Chronischer Schmerz
  • Sturzgefahr → besonders bei älteren Frauen gefährlich (Risiko für Osteoporose ist höher
  • Psychische Belastung 
  • Sonstige Folgen eines DiabetesDurchblutungsstörungen, Wundheilungsstörungen, Herz- oder Hirninfarkte, Erblindung, Nierenfunktionseinschränkung, etc.
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Vorbeugung

Einem Diabetes Typ 2 kann man oftmals vorbeugen, jedoch nicht immer, da eben nicht nur die Ernährung eine Rolle spielt.

  • Gesunder Lebensstil – Wichtig ist es trotzdem, auf einen gesunden Lebensstil zu achten, mit gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung sowie einem Rauchverzicht.
  • Blutzucker gut einstellen – Zusätzlich gilt es bei einem diagnostizierten Diabetes auf eine gute Einstellung des Zuckers zu achten und sich an das Therapiekonzept zu halten, um Spätfolgen so lange wie möglich hinauszögern oder gar zu verhindern.
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Lokalisation

Von einer diabetischen Neuropathie sind vor allem die Nerven an den Füßen und Beinen betroffen.

Oftmals beidseitig, es kann aber auch nur eine Seite betroffen sein.

Weiterhin können die Nerven, die für sämtliche Körperfunktionen wichtig sind, betroffen sein (sogenannte vegetative Nerven).

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Bei Kindern

Bei Kindern kommt es nicht zu einer diabetischen Neuropathie, da es sich um eine Spätfolge handelt, die in der Regel nach frühestens 5 bis 10 Jahren entsteht.

Auch bei Kindern mit einem Diabetes Typ 1 (Diabetes im Kindesalter) ist es eher unwahrscheinlich, dass sie schon im Kindesalter an einer diabetischen Neuropathie leiden, außer der Blutzucker ist wirklich über Jahre unzureichend eingestellt.

aktualisiert: 07.11.2025
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