
„repetitive-strain-injury“ = chronischer Schaden durch Überlastung (z. B. Computer- oder Fließbandarbeit, Gartenarbeit …)
Eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) ist eine schmerzhafte Entzündung der schützenden Hülle einer Sehne, meist verursacht durch Überlastung oder wiederholte Bewegungen.
Arthrose im Handgelenk, betont am seitlichen Gelenk („Verschleiß“)
Knochenbruch, besonders ein Bruch oder gar Abriss des „Processus styloideus ulnae“, einem Knochenfortsatz an der Ulna (Elle) oder aber der Bruch der Speiche (Radius).
Ein Ganglion im Handgelenk ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste im Weichgewebe → ungefährlich!
Eine rheumatische Erkrankung (z. B. rheumatoide Arthritis) ist ein Sammelbegriff für entzündliche oder degenerative Beschwerden des Bewegungsapparates, bei denen Gelenke, Sehnen oder Bindegewebe chronisch betroffen sind.
Schmerzen am Handgelenk außen werden meist durch Unfälle oder eine Überbelastung ausgelöst. Oftmals sind die Beschwerden reversibel und bilden sich nach einer Zeit wieder zurück. Die Beschwerden können aber je nach Ursache immer wieder auftreten und den Alltag einschränken.
Meist sind die Schmerzen am äußeren Handgelenk nicht gefährlich im Sinne von nicht lebensbedrohlich.
Sie können sehr stark und einschränkend sein, lassen sich jedoch häufig behandeln.
Besonders wenn die Schmerzen nach einem Unfall auftreten, sollte man zum Arzt, um einen Knochenbruch (gebrochenes Handgelenk) auszuschließen.
Treten dann noch weitere Symptome wie Bewegungseinschränkung, Fehlstellung, „blauer Fleck“ (Hämatom) oder abnorme Beweglichkeit auf, sollte man auf jeden Fall zum Arzt.
Auch wenn die Schmerzen lange anhalten oder immer wieder auftreten, lohnt sich die ärztliche Abklärung.
Wenn es zu einer akuten Rötung, Schwellung und einem Funktionsverlust sowie starken Schmerzen kommt, besonders wenn es erstmals auftritt, sollte man sich ärztlich vorstellen.
Hier kann sich eine Entzündung des Gelenks hinter den Symptomen verstecken und somit auch Anziehen für eine rheumatische Erkrankung sein, die behandelt werden sollte.
Da es für Schmerzen im äußeren Handgelenk verschiedene Ursachen gibt, lässt sich auch über Verlauf und Dauer keine pauschale Aussage treffen.
Die Behandlung bei Schmerzen an der Außenseite des Handgelenks richtet sich nach der Ursache.
Grob kann man zwischen konservativen und operativen Methoden unterscheiden.
Je nach Auslöser können ggf. Medikamente gegen die Schmerzen auf der Außenseite des Handgelenks angewandt werden.
Die Prognose bei Schmerzen im äußeren Handgelenk ist abhängig von der Grunderkrankung bzw. auslösenden Ursache sowie von individuellen Faktoren.
Oftmals haben aber Schmerzen im äußeren Handgelenk eine ganz gute Prognose.
Nicht jeder Ursache für Schmerzen im äußeren Handgelenk lässt sich vorbeugen.
Besonders, aber wenn Überlastung die Ursache ist, kann man dies durch gezielte Sportpause oder einen ergonomischen Arbeitsplatz beeinflussen.
Außerdem sollten monotone Bewegungsabläufe vermieden werden.
Wer Beschwerden hat, sollte auch rechtzeitig aufhören und die Hand schonen, damit es nicht zu einer chronischen Überlastung kommt.
Weiterhin können bei schon bestehenden Beschwerden bestimmte Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Schiene oder Bandage, dafür sorgen, dass die Beschwerden nicht schlimmer werden. Hier gilt aber auch – Ruhigstellung funktioniert immer noch am besten, um den gereizten Strukturen Zeit zum Heilen zu geben.
Das gezielte Training der Muskulatur im Anschluss hilft auch, diese zu stärken.