Bouchard-Arthrose, wenn es zu einer Arthrose im Finger zwischen dem Endglied und dem Mittelglied kommt.


Unter einer Bouchard-Arthrose versteht man eine Arthrose, also eine degenerative Veränderung des Knorpels im Bereich der Fingergelenke, und zwar den Fingergelenken zwischen Anfangs- und Mittelglied.
Eine Bouchard-Arthrose ist nicht gefährlich.
Sie betrifft sehr viele Menschen und kann zwar mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen, ist aber ungefährlich.
Dass im Alter degenerative Veränderungen auftreten, ist normal und diese betreffen jeden von uns.
Wenn Schmerzen in den Händen und Finger über einen längeren Zeitraum bestehen, sollten diese unabhängig der Ursache immer ärztlich abgeklärt werden.
Da die Lokalisation und oft auch das Alter typisch sind, lässt sich die Diagnose einer Bouchard Arthrose meist einfach, schnell und komplikationslos stellen.
Bei Schmerzen in den Gelenken ist ein Arztbesuch allgemein zu empfehlen, wenn …
Von der Bouchard-Arthrose ist die sog. Heberden-Arthrose abzugrenzen, auch eine Arthrose der Fingergelenke, allerdings der Gelenke zwischen Mittel- und Endglied.

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Eine Bouchard-Arthrose kann durch knotige Schwellungen an den Fingergelenken imponieren.
Das Gelenk wirkt verdickt und eher steif.
Die Gelenke können druckschmerzhaft sein.
Wenn das Gelenk akut entzündet ist, wird es rot, warm und dick.
Die Veränderungen an den Knochen und dem Gelenkspalt lassen sich im Röntgenbild darstellen.
Zur Behandlung der Bouchard-Arthrose stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Eine Arthrose ist eine prinzipiell fortschreitende Erkrankung, die im Alter so gut wie jeden betrifft.
Sie ist nicht rückgängig zu machen, je nach Ursache kann aber das schnelle Fortschreiten verlangsamt werden.
Auch dank der Operationsmöglichkeit (bei fortgeschrittenen Stadien) lässt sich damit in der Regel ganz gut leben.
Die Bouchard Arthrose ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, die je älter man wird, stärker ausgeprägt ist.
Wenn man nichts dagegen unternimmt, wird die Gelenkabnutzung stetig voranschreiten und früher oder später zu Symptomen führen.
Beachte! Gleichzeitig besteht teilweise keine Korrelation zwischen der radiologischen Ausprägung der Arthrose und den subjektiven Beschwerden.
Manche Betroffene haben eher weniger Auffälligkeiten im Röntgenbild, leiden trotzdem unter erheblichen Symptomen.
Auch Ärzte und Therapeuten dürfen diesen Zusammenhang nicht vergessen.
Aufgrund der Gelenkdestruktion (Gelenkzerstörung) kann es zu dauerhaften Schmerzen und einem Funktionsverlust der Finger kommen.
Die Schmerzen können den Alltag erheblich einschränken und einen hohen Leidensdruck erzeugen.
Eine Arthrose begleitet einen ein Leben lang.
Da es erst im höheren Alter einsetzt, dauert es bis zum Lebensende an. Die Symptome sind aber unterschiedlich und individuell verschieden ausgeprägt. Mit der Behandlung lassen sich die Beschwerden eingrenzen.
Die Bouchard-Arthrose betrifft die Fingergelenke zwischen dem 1. und 2. Fingerglied [A] von unten nach oben betrachtet.
Das Gelenk wird auch als „proximales Interphalangealgelenk“ oder kurz „PIP“ bezeichnet.
In der Mehrzahl der Fälle sind entweder Zeigefinger oder Ringfinger betroffen.
Bei einer Arthrose lassen sich röntgenologisch verschiedene Stadien einteilen.
Dies erfolgt u. a. anhand der Kellgren-Lawrence-Skala: