Gicht, wenn sich aufgrund einer Stoffwechselerkrankung die Gelenke entzünden.
Gicht zählt zu den Stoffwechselkrankheiten und ist eine Erkrankung, bei der sich die Gelenke stark entzünden können. Es entsteht zu viel Harnsäure, welche sich dann wiederum an unterschiedlichen Stellen im Körper ablagert. Oftmals sind Männer betroffen.
Unbehandelt ist Gicht gefährlich.
Es kann zu Deformierungen der Gelenke kommen. Zudem besteht aufgrund der erhöhten Harnsäurespiegel die Gefahr der Arterienverkalkung und somit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Des Weiteren kann Gicht zu Schäden an den Nieren führen.
Bei plötzlichen, anfallsartigen Schmerzen in den Gelenken solltest Du zur Abklärung einen Arzt aufsuchen.
Es könnte Gicht als Ursache vorliegen.
Überschreitet der Harnsäurespiegel einen bestimmten Wert, droht ein Gichtanfall. Ausgelöst wird ein Gichtanfall oftmals durch bestimmte Faktoren:
Gicht kann in primäre und sekundäre Form eingeteilt werden.
Hinweis! Eine Checkliste der Symptome von Gicht findest Du auf gicht-lotse.de
Zur Behandlung der Gicht stehen zwei Gruppen von Medikamenten zur Verfügung:
Die Einnahme von Harnsäure-senkenden Präparaten wird in folgenden Fällen empfohlen:
Es existieren einige Hausmittel, die bei der Behandlung von Gicht zum Einsatz kommen. Dazu zählen:
Kommt es aufgrund der Gicht zu einer starken Schädigung der Gelenke, kann über den Einsatz eines künstlichen Gelenkersatzes nachgedacht werden.
Auch Gichttophi (knötchenartigen Verdickungen der Haut) lassen sich operativ entfernen. In den meisten Fällen aus kosmetischen Gründen.
Gicht verläuft in den meisten Fällen schubartig.
Vor allem nachts oder in den frühen Morgenstunden kommt es zu anfallsartigen Schmerzen in den Gelenken. Die Beschwerden halten dann meist für ca. 2 Wochen an und bessern sich allmählich. Eine Behandlung verkürzt die Dauer der Beschwerden.
Zwischen den Gichtanfällen (interkritische Phase) können mehrere Monate bis Jahre vergehen.
Bei der seltenen chronischen Form der Gicht bleiben die Beschwerden dauerhaft bestehen. Nach etwa 12 Jahren besteht die Gefahr der Chronifizierung.
Gicht kann in vier Stadien eingeteilt werden.
Gicht ist in den meisten Fällen angeboren und nicht heilbar.
Es besteht jedoch die Möglichkeit durch entsprechende Therapie den Harnsäurespiegel auf Dauer zu senken.
Überschreitet der Harnsäurespiegel einen bestimmten Wert, droht ein Gichtanfall. Ausgelöst wird ein Gichtanfall oftmals durch bestimmte Faktoren: