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pfeilWas ist das?

Unter einer Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie) versteht man eine pathologische Erhöhung oder Erniedrigung der Blutfettwerte (Cholesterin, LDL, Triglyceride). Dies kann erbliche Gründe haben, aber auch durch den Lebensstil bedingt sein. Ganz allgemein handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine Stoffwechselstörung.

pfeilIst das gefährlich?

Ja und nein.

Nein, im Sinne von, dass es nicht akut zu einer plötzlichen Lebensbedrohung kommt, und ja, weil eben eine chronische Erhöhung der „negativen“ Blutfette (Cholesterin, LDL, Triglyceride), besonders in Kombination mit Erniedrigung der „guten“ (HDL), zu Ablagerungen in den Gefäßen führt.

Herzinfarkte oder Schlaganfälle sowie verschiedene andere Erkrankungen können die Folge sein.

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pfeilWann zum Arzt?

Es ist schwierig einzuschätzen, wann der richtige Zeitpunkt ist, ärztliches Personal bei Verdacht auf eine Fettstoffwechselstörung aufzusuchen.
Die Störung macht nämlich lange Zeit (teilweise Jahrzehnte) überhaupt keine Symptome.

Auf jeden Fall sollte man sich ärztlich kontrollieren lassen, wenn eine familiäre Vorbelastung besteht.

Spätestens dann, wenn Ablagerungen an den Augen oder Gelenken unter der Haut sichtbar werden, die „knubbelig“ und weißlich-gelb erscheinen, und man vorher noch nicht seine Blutwerte kontrollieren lassen hat.

Dank der Vorsorgen gelingt es aber heutzutage, die erhöhten Fettwerte frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Es empfiehlt sich tatsächlich, für jeden seine Blutfette einmal in „jungen Jahren“, also ca. mit 30 Jahren bestimmen zu lassen (ohne familiäre Vorbelastung), um einen „Ausgangswert“ zu haben.
Anhand dessen kann man dann im Alter eine Dynamik leichter einschätzen und schon bei erhöhten Werten in jungen Jahren rechtzeitig therapieren.

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Einteilung & Formen

Man kann die Fettstoffwechselstörungen in primäre und sekundäre Störungen einteilen.

  • primäre Form - die primären Fettstoffwechselstörungen haben eine erbliche (hereditäre) Komponente.
  • sekundäre Form - die sekundären entstehen aufgrund von Lebensstil und Essgewohnheiten, treten aber auch bei manchen Grunderkrankungen auf.
    Zudem gibt es auch Mischformen.

Außerdem kann man die Fettstoffwechselstörungen noch nach erhöhtem Blutfett genauer einteilen.
Hierbei unterscheidet man:

  • Hypercholesterinämien
  • Hypertriglyceridämien
  • kombinierte Hyperlipidämien
  • Hyperlipoproteinämien
  • Dyslipidämien

Eine Sonderform stellen die Hypolipidämien, also zu niedrigen Werte dar.
Hierbei geht es um das “gute” HDL.

Wenn hierbei vom “guten” Blutfett die Sprache ist, dann bedeutet das, dass das HDL protektiv im Vergleich zu den anderen Blutfetten wirkt und nicht für Schäden verantwortlich ist.

Hinweis: LDL (Low-Density-Lipoprotein) und HDL (High-Density-Lipoprotein) sind Blutfette, die Cholesterin transportieren.
LDL (böses Cholesterin) lagert Cholesterin in Adern ab, was das Arteriosklerose-Risiko erhöht, während HDL (gutes Cholesterin) es zurück zur Leber transportiert.
Ein hoher LDL-Wert ist schädlich, ein ausgewogenes Verhältnis (niedriger LDL, moderates bis hohes HDL) ist gesundheitsfördernd. 

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Ursachen Fettstoffwechselstörung

Bei den Ursachen für eine Fettstoffwechselstörung kann man zwischen angeborenen und erworbenen Ursachen unterscheiden:

  • angeborene Ursachen einer Fettstoffwechselstörung
    • genetische Veranlagung 
    • angeborene Störungen im Fettstoffwechsel → Enzym- oder Rezeptordefekte 
  • erworbene, lebensstilbedingt Fettstoffwechselstörung
    • Bewegungsmangel
    • ungesunde Ernährung 
    • Rauchen
    • Übergewicht (Adipositas)
    • übermäßiger Alkoholkonsum 
    • Medikamenteneinnahme (Cortisol, Hormone etc.)
    • hormonell bedingt (z. B. in der Schwangerschaft → physiologisch!)

Zudem gibt es einige Erkrankungen, die mit einem erhöhten Risiko für eine gleichzeitige Fettstoffwechselstörung einhergehen. Hierzu zählen: 

Es kommt aufgrund oben genannter Ursachen entweder zu einer „Verwertungsstörung“ der Blutfette (durch Enzym- oder Rezeptorfunktionsstörungen) oder aber zu einem »Überangebot der Fette« bei der Sättigung der Rezeptoren.

So verbleibt mehr „Fett“ als normal im Blut.
Das führt über einen langen Zeitraum zu Veränderungen des Endothels – der innersten Schicht der Wand der Blutgefäße.

Durch Ablagerungen in der Gefäßwand entsteht eine chronische Entzündungsreaktion, die dann zu den Gefäßverengungen führt.
Diese Verengung bleibt sehr lange Zeit asymptomatisch (ohne Anzeichen), da der Körper aufgrund des „Restlumens“ noch genügend Blut durch die Gefäße pumpen kann.

Wird jedoch ein „kritischer“ Wert überschritten, kommt es zu Durchblutungsstörungen, die sich im Rahmen von Herzinfarkten, Schlaganfällen oder einer pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit) manifestieren.

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Symptome Fettstoffwechselstörung

Das Problem an Fettstoffwechselstörungen ist, dass sie lange keine Symptome verursachen.
Wenn es zu Anzeichen kommt, sind die Veränderungen, die durch die zu hohen Blutfette entstanden sind, in der Regel nicht mehr reversibel (rückgängig zu machen).
Das Risiko für Folgeerscheinungen lässt sich jedoch senken.

Folgende Symptome bzw. Folgen sind möglich:

  • sichtbare gelbliche Fettablagerungen z. B. an den Augen oder der Haut (Xanthome und Xanthelasmen)
  • getrübter, gelblich-weißer Ring um die Iris (farbiger Teil) des Auges (Arcus senilis
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Gefäßverkalkungen
    • Schlaganfälle
    • Herzinfarkt
    • pAVK (Gefäßerkrankung der peripheren Gefäße, meist in den Beinen):
      • Schmerzen beim Gehen, Betroffene müssen stehen bleiben
      • Ruheschmerzen im fortgeschrittenen Stadium
      • Hautveränderungen (Ulcus, offene Wunden)
      • Absterben der Füße möglich 
    • Abdominelle Gefäßverkalkungen 
      • Angina abdominalis → Absterben des Darms möglich
  • Aneurysmen oder Dissektionen von Gefäßen
  • eingeschränkte Lebensqualität und verkürzte Lebenserwartung
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Diagnose Fettstoffwechselstörung

  • Anamnese (Arzt-Patienten-Gespräch
    • Welche Symptome bestehen?
    • Seit wann?
    • Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten?
    • Alkohol- und Genussmittelanamnese
    • Familiäre Vorbelastung? (Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas in der Familie)
    • Vorerkrankungen
    • Medikamenteneinnahme
    • Alter
    • Schon einmal Blutfette kontrollieren lassen?
    • Werden regelmäßig ärztliche Vorsorgen wahrgenommen?
  • Körperliche Untersuchung
    • BMI bestimmen → Gewicht und Größe
    • Suche nach Ablagerungen (Xanthomen, Xanthelasmen)
    • Herz abhören
    • Pulse tasten 
    • je nach Symptome: neurologische Untersuchung
    • Blutdruck messen
  • Blutuntersuchung
    • Standard Diagnostikum
    • erhöhte Cholesterin-, Triglycerid- und LDL-Werte, erniedrigtes HDL
    • Blutzucker, HbA1c-Wert (Langzeitzucker)
    • Schilddrüsenwerte
    • Leber- und Nierenwerte
    • ggf. Lipoprotein a (vor allem bei erblichen Defekten, Wert ist genetisch vordefiniert)
    • ggf. genetische Untersuchung (bei Verdacht auf genetische Fettstoffwechselstörung)
  • Bildgebung
    • Ultraschall – bei Verdacht auf Gefäßveränderungen → z. B. der Beinarterien oder der Bauchaorta 
    • ggf. CT (Computertomografie)/ MRT (Magnetresonanztomografie) mit/ohne Kontrastmittel zur genauen Gefäßdarstellung, wenn Ultraschall uneindeutig oder zur OP-Planung.
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Bilder

Man kann Betroffenen tatsächlich ihre hohen Blutfette ansehen.
Sie bekommen sogenannte Xanthome oder Xanthelasmen.

Das sind Fettablagerungen im Bindegewebe der Haut.
Man erkennt sie durch ihre gelblich-weiße Farbe.
Sie sind erhabene Strukturen, meist an den Augen (der Innenseite) oder der Haut, besonders am Ellenbogen oder anderen Gelenken.

Zudem sind Betroffene oft übergewichtig.

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Differenzialdiagnose

  • Diabetes mellitus
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen (besonders eine Unterfunktion der Schilddrüse kann mit Cholesterinveränderungen einhergehen
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • hormonelle Störungen (Morbus Cushing → erhöhter Cortisolspiegel
  • Medikamentennebenwirkungen (Cortison, Hormonpräparate)
  • Bluthochdruck
  • entzündliche/rheumatische Gefäßerkrankungen
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Behandlung Fettstoffwechselstörung

Das Behandlungskonzept bei einer Fettstoffwechselstörung ist mehrstufig.

  • Lebensstil anpassen – Als Erstes beginnt man immer mit einer "Lifestyle Modifikation".
    Man versucht, über ein paar Monate den Lebensstil langsam zu ändern, damit die Änderung auch nachhaltig und langfristig klappt.
    Zudem ist eine gute Aufklärung über Entstehung der Störung sowie Folgen dieser wichtig, um die Therapieadhärenz zu erhöhen. 
    • Man erarbeitet ein Konzept mit den Patienten zusammen, das den Fokus auf gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung, aber auch eine gute Schlafhygiene und Stressmanagement legt.
    • Außerdem sollte man den Alkoholkonsum reduzieren bzw. stoppen und auch mit dem Rauchen aufhören.
  • Begleitsymptome behandeln – Weiterhin ist es wichtig, mögliche Begleiterkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes mellitus richtig einzustellen. 
  • Medikamente – Wenn die Lebensstiländerung nicht gelingt oder aber nicht ausreicht, wird medikamentös therapiert.
    Je nach Risikoprofil und Begleiterkrankungen wählt man dann die richtige Substanzklasse aus. 
    Hier stehen einem verschiedene Substanzklassen zur Senkung der Blutfette zur Verfügung.
    • Statine – Das wohl beliebteste Medikament sind Statine. Diese senken vor allem das LDL-Cholesterin.
    • Weitere Möglichkeiten sind Fibrate, PCSK9-Hemmer und Ezetimib.
  • Kontrolluntersuchung – regelmäßige Kontrollen spielen bei der Behandlung ebenfalls eine große Rolle.
    Hierzu gehören Blutkontrollen, aber auch eine regelmäßige Evaluation der Lebensstilanpassungen sowie eine Besprechung der „Verbesserungsmöglichkeiten“.
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Hausmittel Fettstoffwechselstörung

“Hausmittel” bei einer Fettstoffwechselstörung ist eine Lebensstiländerung. Die Integration von mehr Bewegung, gesunder Ernährung und gutem Stressmanagement in den Alltag helfen mögliche Folgen und Risiken zu minimieren.

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Hausmittel sind oft eine gute Ergänzung, haben jedoch bei einigen Erkrankung ihr Grenzen! Bei Unklarheit wende Dich an Deinen Arzt.
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Prognose

Die Prognose einer Fettstoffwechselstörung richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Sie lässt sich nicht pauschalisieren. Zu den beeinflussenden Faktoren gehören die Ausprägung der Symptome bzw. aufgetretenen Komplikationen, dem Zeitpunkt der Diagnose und somit Behandlung und individuellen Faktoren. Bei frühem Erkennen, richtiger Behandlung und engmaschiger Kontrolle ist die Prognose gut. Die Werte lassen sich senken und Folgeerscheinungen können verhindert bzw. hinausgezögert werden. Je später die Störung erkannt und behandelt wird, desto schlechter die Prognose. Es kommt dann eher zu gravierenden Folgen.

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Verlauf

Der Verlauf und die Dauer der Fettstoffwechselstörung richten sich nach den Ursachen, dem Zeitpunkt der Therapie und auftretenden Komplikationen sowie individuellen Faktoren.

Je früher die Stoffwechselstörung erkannt wird, desto besser.

Das Schwierige ist allerdings, dass sie lange keine Symptome macht und teils so erst durch Komplikationen/ Folgeerscheinungen auffällt.

Wenn die Störung dann behandelt wird, bessern sich bei richtiger Anwendung des Medikaments die Blutfette binnen ein bis drei Monaten.

Wichtiger ist aber tatsächlich eine Lebensstiländerung, da hiermit die besten Ergebnisse erzielt werden.
Bei adäquater Therapie normalisieren sich die Blutfette wieder und das Risiko für Folgeerkrankungen sinkt drastisch.

Oftmals setzt das aber eine lebenslange Therapie voraus, egal ob medikamentös oder durch Änderung des Lebensstils.

Besonders familiär/ erblich bedingte Fettstoffwechselstörungen bedürfen einer engmaschigen Kontrolle, da hier schon in jungen Jahren schwere Folgen auftreten können.
Auch hier wird medikamentös behandelt und bei richtiger Einstellung und Therapieadhärenz ist die Lebenserwartung nur minimal eingeschränkt.
Die Störung besteht aber aufgrund der Ezym- oder Rezeptordefekte lebenslang.

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Komplikationen

  • Einschränkungen der Lebensqualität und Lebenserwartung 
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • pAVK
  • Angina abdominalis
  • Aortenaneurysma
  • Gefäßdissektionen
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Vorbeugung

Nicht jeder Art der Fettstoffwechselstörung lässt sich vorbeugen.

So sind besonders genetische Störungen “vordefiniert”.

Trotzdem empfiehlt sich aber immer ein gesunder Lebensstil mit ausreichender Bewegung, gesunder, ausgewogener Ernährung, einer guten Schlafroutine sowie adäquatem Stressmanagement.

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Lokalisation

Bei einer Fettstoffwechselstörung kommt es in der Regel zu einer Erhöhung der Blutfette.

Wie der Name schon sagt, sind die im Blut „gelösten“ Fette betroffen.
Dies hat aber Auswirkungen auf den ganzen Körper durch Ablagerungen in den Gefäßen und anderen Geweben.

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Zeiltiches Auftreten

In der westlichen Welt sind Fettstoffwechselstörungen ein großes Problem.
Die Prävalenz steigt immer weiter und die Folgeerkrankungen stellen eine große Belastung für das Gesundheitssystem dar.

Zahlen zufolge haben über 50 % der Menschen über dem 40. Lebensjahr in Industrienationen erhöhte Cholesterinspiegel.
Das sind erschreckend hohe Zahlen.

Aufgrund des ungesunden Lebensstils mit schlechten Ernährungsgewohnheiten und unzureichender Bewegung steigen die Zahlen zunehmend.

Zunehmend werden auch schon bei immer jüngeren Patienten, teils ab dem 30. Lebensjahr die Folgen spürbar.
Erste Herzinfarkte oder Schlaganfälle treten in dem Alter und nicht erst deutlich später auf. 

Es gibt auch erblich bedingte Störungen des Stoffwechsels, bei denen sich die Symptome ebenfalls eher früh im Leben manifestieren können. 

Im Schnitt spürt man aber einen deutlichen Anstieg der Symptome ab dem 50. bis 60. Lebensjahr.

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Bei Kindern

Auch Kinder können unter Fettstoffwechselstörungen leiden.

Oftmals sind diese dann erblich bedingt, bei sehr ausgeprägtem Übergewicht im Kindesalter können sich allerdings auch schon erste Folgen im jugendlichen Alter oder Anfang der 20er-30er zeigen.

Die Symptome, Diagnostik und Therapie sind aber letztlich gleich.

pfeilIn der Schwangerschaft

In der Schwangrschaft kommt es physiologischerweise (ganz natürlich) zu einem Anstieg der Blutfette.
Das ist so gewollt und auch nicht schädlich für Mutter oder Kind, sondern dient der Versorgung des Kindes.

Oftmals lässt sich eine bestehende Fettstoffwechselstörung auch in der Schwangerschaft gut behandeln, sodass sich meist keine Folgen für Mutter und Kind ergeben.

Wichtig ist aber, dass sie erkannt und dann auch behandelt wird.

Zudem sollte bei bekannter Störung eine engmaschige ärztliche Kontrolle erfolgen.  

Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.

aktualisiert: 08.02.2026
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