Vitamin-D-Mangel, wenn der Körper nicht ausreichend Vitamin-D erhält oder verwerten kann.

Erfahrungs Berichte
Ein Vitamin D Mangel liegt vor, wenn der Bedarf des Vitamin D im Körper nicht mehr ausreichend gedeckt wird. Dieser kann im Rahmen einer Aufnahme- oder Verarbeitungsstörung oder aber durch eine zu geringe Aufnahme entstehen.
Ja, tatsächlich ist ein Vitamin D Mangel gefährlich.
Zwar nicht sofort, wie das zum Beispiel bei einer Blutung der Fall ist, aber besonders ein unbehandelter Mangel hat oft schwere Folgen.
Das Gefährliche ist vor allem auch, dass der Mangel “nicht schmerzhaft ist” und es auch eine relativ lange Zeit dauert, bis überhaupt Symptome z.B. im Rahmen von Schmerzen bei einer Wirbelkörperfraktur aufgrund einer Osteoporose oder gar Krampfanfälle aufgrund eines resultierenden Kalziummangels entstehen.
Man sollte also einen diagnostizierten Mangel in jedem Fall ausgleichen und auch anschließend eine ausreichende Zufuhr sicherstellen.
Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass fast jede in Deutschland lebende Person nicht ausreichend Vitamin D Mangel bekommt, besonders aber die, die sich nicht oder kaum im Freien aufhalten.
Ca. 30% haben einen Mangel an Vitamin D.
Wenn es zu anhaltender Abgeschlagenheit oder Infektanfälligkeit, aber auch Missempfindungen oder Muskelschmerzen kommt, sollte man zum Arzt gehen.
Selbst ohne Symptome kann es durchaus sinnvoll sein, den Vitamin D Spiegel überprüfen zu lassen, besonders, wenn man einer Risikogruppe angehört.
Ein Vitamin D Mangel kann aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Störung entstehen.
Die Symptome eines Vitamin-D-Mangels entstehen in der Regel spät bzw. im Rahmen eines chronischen Mangels.
Leichte oder nur kurzzeitige Mangelzustände machen dagegen in der Regel keine Beschwerden.
Zudem entstehen die Symptome vor allem durch den entstehenden Kalziummangel. Es kann zu ganz verschiedenen Beschwerden kommen, unter anderem zu:

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An sich sieht man bei einem Vitamin-D-Mangel an sich nichts von außen, außer bei sehr schweren Mangelerscheinungen, bei denen es zu ausgeprägten Knochendeformierungen kommen kann.
Hier sind dann z. B. die Beine nach hinten oder seitlich gebogen und die „normale“ gerade Beinachse somit deutlich verändert.
Die Prognose bei einem Vitamin-D-Mangel ist gut.
Durch die richtige Einnahme von Vitamin D lässt sich der Mangel in der Regel ausgleichen, sodass keine Folgeerscheinungen entstehen.
Wird der Mangel jedoch zu spät bei schon bestehenden Folgeerscheinungen erkannt, sind diese Beschwerden teils nicht mehr vollständig rückgängig zu machen.
Es lohnt sich aber immer, einen Mangel auszugleichen, egal wann dieser diagnostiziert wird.
Der Verlauf und die Dauer bei einem Vitamin-D-Mangel richten sich nach der Dauer des Mangels.
Je früher der Mangel ausgeglichen wird, desto besser.
Letztendlich bildet sich ein ausgeglichener Mangel wieder vollständig zurück, teils ist dafür aber eine lebenslange oder abschnittsweise Substitution (Vitamin-D-Zuführung) nötig.
Man kann den Mangel jederzeit und auch in jedem Alter ausgleichen.
Wenn ein Mangel nicht ausgeglichen wird, bleibt er natürlich bestehen und kann fortschreiten.
Es kommt eher spät zu Symptomen bzw. sogar zu gar keinen, besonders bei leichten Mangelzuständen.
Wenn der Mangel lange besteht und immer schlimmer wird, kann es aber zu oben genannten Komplikationen kommen.
Besonders Risikogruppen, wie alte Menschen sollten auf einen gesunden Lebensstil achten und ausreichend Sonne bekommen.
Zudem erhöht die Aufklärung über die möglichen Folgen oftmals das Verständnis und die Therapiecompliance (Mitarbeit des Patienten).
Komplikationen und Folgeerscheinungen:
Kinder bzw. besonders Säuglinge gehören einer Risikogruppe an.
In der Muttermilch ist nicht ausreichend Vitamin D enthalten, sodass auch bei gestillten Kindern eine Substitution von Vitamin D nötig ist.
Zudem kann es bei besonders schweren Mangelerscheinungen zu schweren Verformungen der Knochen kommen.
Dabei ist aber auch wichtig zu wissen, dass sich diese aufgrund des Wachstums und bei rechtzeitiger und ausreichender Behandlung wieder „verwachsen“ können.
In der Schwangerschaft und während der Stillzeit besteht ein gesteigerter Bedarf und man sollte rechtzeitig substituieren, um Folgeerscheinungen für Mutter und Kind zu verhindern.
Eine Rücksprache mit dem frauenärztlichen Personal empfiehlt sich.
Zudem besteht auch in der Stillzeit ein gesteigerter Bedarf, auch hier sollte substituiert werden, besonders wenn ein Mangel bekannt ist.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.