Zitternde Hände (Tremor), wenn es zu unwillkürlichen, rhythmische Muskelbewegungen, die sich meist als Zittern der Hände bemerkbar machen kommt.



Durch toxische Stoffe kann das Nervensystem gereizt werden und das kann unter anderem zu zitternden Händen führen
Zitternde Hände kennt wahrscheinlich jeder von uns. Das Zittern kann ganz verschiedene Gründe haben und harmlos sein oder aber Symptom einer Krankheit darstellen. Es kann vorübergehend in bestimmten Situationen auftreten oder anhalten bzw. immer wieder auftreten.
Zitternde Hände an sich sind oftmals harmlos.
Meist sind die Ursachen reversibel (rückgängig zu machen) und das Zittern lässt nach einer gewissen Zeit nach.
Es gibt manche Ursachen, die chronischen Krankheiten zugeschrieben werden können, so wie zum Beispiel bei Parkinson oder Diabetes.
Diese Krankheiten sind fortschreitend und nicht rückgängig zu machen und bergen einige Komplikationen.
Wenn eine Unterzuckerung der Grund für das Zittern ist, kann das tatsächlich lebensgefährlich werden.
Zittern ist dann meist nur eins von mehreren Symptomen (Unwohlsein, Kreislaufprobleme, Heißhunger, Schwitzen, etc.).
Betroffene können ohnmächtig werden, sodass je nach Situation auch der Notarzt gerufen werden sollte.
Besonders bei immer wieder auftretenden zitternden Händen sollte man die Ursache ärztlich abklären lassen.
Auch wenn das Zittern in unterschiedlichen Ursachen ohne klaren Auslöser auftritt, kann man die Ursache abklären lassen
Oftmals treten dabei jedoch noch weitere Symptome auf, die einem den Gang zum Arzt „erleichtern“ bzw. bei der Ursachenforschung helfen.
Auch wenn das Zittern in bestimmten Situationen auftritt, lohnt sich die ärztliche Abklärung der Ursache, um Klarheit zu haben.
Mit zitternden Händen ist es selten nötig, den Notarzt zu rufen.
Es sind dann nicht die zitternden Hände der Auslöser, sondern die Begleitsymptome.
Kommt es beispielsweise zu schneller Atmung bis Atemnot, Unruhe und Angst, teils sogar Panik, kann sich eine Angst- oder Panikattacke hinter den Symptomen verbergen.
Betroffene haben teils das Gefühl, keine Luft zu bekommen, zu sterben oder atmen teils einfach so schnell, dass sie tatsächlich ohnmächtig werden. Hier hilft dann Beruhigung und das „Rückatmen“ der eigenen ausgeatmeten Luft.
Generell sollte man bei ohnmächtigen Personen, die nicht auf Ansprache reagieren, den Notarzt rufen, da man von „außen“ nicht sehen kann, was wirklich der Auslöser ist.
Auch eine starke Unterzuckerung kann zu zitternden Händen und letztendlich Ohnmacht führen.
Der Verlauf und auch die Dauer von zitternden Händen richtet sich nach der Ursache.
Je nach Auslöser kann das Zittern in bestimmten Situationen (z. B. Stress oder Angst) auftreten und dann auch nur begrenzt anhalten (z. B. wenige Minuten).
Wenn man den Auslöser kennt, kann man dann auch gezielt dagegen vorgehen.
Teilweise tritt das Zittern bei bestimmten Bewegungen auf, wie beim essentiellen Tremor, wobei hier das Zittern auch „nur in bestimmten“ Situationen auftritt, allerdings oft nicht aufhört, bis man die Bewegung abbricht.
Mittels Medikamenten kann man das Zittern aber oftmals gut behandeln.
Teilweise ist das Zittern auch Ausdruck einer tiefer liegenden Erkrankung. Diese können dann auch fortschreiten und einen bis zum Lebensende begleiten (Parkinson, Multiple sklerose oder auch Diabetes).
Es können dann viele Komplikationen auftreten, die möglicherweise das Leben einschränken.
Auch psychische Ursachen können sehr belastend sein und begleiten einen, auch wenn „nur“ unterbewusst, oftmals das ganze Leben lang.
Die Symptome einer Angststörung oder anderen psychischen Erkrankungen, auch die von Suchterkrankungen lassen sich aber (gut) behandeln und die Symptome lassen in der Regel im Laufe der Zeit nach.
Wenn eine Infektion zugrunde liegt, hängt der Verlauf von der genauen Infektion ab.
Besonders eine Sepsis (Blutvergiftung) ist lebensgefährlich und birgt viele Komplikationen.
Ein fieberhafter Infekt jedoch verläuft oft ohne Komplikationen und auch ein mögliches Zittern im Rahmen des Infekts ist reversibel und lässt schnell wieder nach.
Die Behandlung bei zitternden Händen richtet sich nach den Ursachen.
Je nachdem kann man zwischen konservativen (nicht-operativen) und operativen Methoden unterscheiden.
→ siehe Abschnitt Operation
Je nach Ursache der zitternden Hände (→ Diagnostik) kommen unterschiedlich Medikamente zum Einsatz.
Die Prognose beim Zittern ist abhängig von der Ursache und individuellen Faktoren.
Manche Ursachen sind völlig harmlos, zum Beispiel ein physiologischer Tremor.
Viele sind reversibel (rückgängig zu machen) und deuten nicht auf eine „schlimmere“ Krankheit hin.
Teilweise sind die Erkrankungen aber auch chronisch fortschreitend und bringen einige Komplikationen mit sich (z. B. MS oder Parkinson).
Nur sehr selten sind die Ursachen lebensbedrohlich, wie zum Beispiel eine akute Unterzuckerung, vor allem bei Diabetes Typ 1 nach einer erhöhten Insulinzufuhr (auch nicht immer, je nach Ausprägung).
Mögliche Komplikationen bei zitternden Händen richten sich nach der jeweiligen Ursache.
Je nach Ursache kann man den Auslösern von zitternden Händen teils vorbeugen.
Zum Beispiel eine Unterzuckerung durch regelmäßiges Essen, vor allem wenn ein Diabetes mellitus Typ 1 bekannt ist.
Auch das Mitführen von zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Getränken kann beim Auftreten von Symptomen einer Unterzuckerung helfen.
Eine ausgewogene Ernährung kann einem Nährstoffmangel vorbeugen.
Besonders ein Morbus Wilson manifestiert sich eigentlich bereits im Kindesalter.
Besonders die Symptome der Leber, aber auch neurologische Symptome zeigen sich im Kindes. bzw. Jugendalter.
Durchschnittlich treten die ersten Symptome mit dem 3. Lebensjahr auf, spätestens aber um das 50. Lebensjahr auf.