Polyneuropathie, wenn es zu einer Störung (zu stark, zu schwach) in der Reizweiterleitung der Nerven kommt.

Erfahrungs Berichte
Die Polyneuropathie bezeichnet eine Gruppe von systemisch bedingten Schädigungen von peripheren Nerven (Nerven außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks). Von einer Polyneuropathie können Empfindungsnerven (sensible Nerven), Muskel steuernde Nerven (motorische Nerven) oder Organe versorgende Nerven (autonome Nerven) betroffen sein. Je nach betroffenen Nerven entstehen Funktionsstörungen im vom Nerv versorgten Gebiet.
Eine Polyneuropathie ist zwar nicht lebensgefährlich, es kann aufgrund des Funktionsverlustes zu gefährlichen Situationen, wie z. B. Stürzen kommen.
Auch Empfindungsstörungen bei der Temperatur können zu Verbrennungen oder Erfrierungen führen.
Besteht bei Dir der Verdacht auf eine Polyneuropathie, solltest Du Dich an einen Neurologen wenden. Zu den Anzeichen zählen Sensibilitätsstörungen unter der Haut.
Eine Polyneuropathie kann eingeteilt werden nach dem Ort des Auftretens.
Die Anzeichen einer Polyneuropathie variieren, je nachdem, welche Nerven betroffen sind. Die Symptome treten öfters an den unteren Extremitäten als an Armen, Händen oder dem Rumpf auf.
Die Behandlung der Polyneuropathie ist abhängig von der Ursache (kausale Therapie)
Beachte! Nerven regenerieren nur sehr langsam.
Geduld ist hier leider ein ständiger Begleiter. Oft ist das Ziel nicht die völlige Schmerzfreiheit, sondern eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.
Achten Sie auf bequemes, nicht drückendes Schuhwerk und kontrollieren Sie Ihre Füße täglich auf kleine Risse oder Druckstellen.
Bei einer Polyneuropathie kommen Medikamente zum Einsatz, mit denen sich die Symptome lindern lassen.
Eine Polyneuropathie wird in 4 Schweregrade eingeteilt.
Eine Polyneuropathie ist nicht heilbar. Der Verlauf lässt sich jedoch durch geeignete Maßnahmen günstig beeinflussen.
Je früher die Polyneuropathie diagnostiziert wurde, desto besser kann man den Verlauf beeinflussen.
Allerdings wird die Polyneuropathie häufig erst spät diagnostiziert und es bestehen bereits Schädigungen am Nerv.
Die Polyneuropathie selbst verkürzt nicht die Lebenserwartung.
Bei einigen zugrundeliegenden Ursachen, wie z. B. Alkoholmissbrauch ist die Lebenserwartung verringert.
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