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Es gibt verschiedene Ursachen für Schmerzen an den Adduktoren (Oberschenkelinnenseite). Die Schmerzen können plötzlich auftreten oder langsam und allmählich zunehmen. Die Beschwerden können schnell nachlassen oder immer wieder auftreten. Alles in allem lassen sich die Ursachen für Adduktorenschmerzen jedoch gut behandeln.

ArrowDownIst das gefährlich?

Die meisten Ursachen für Schmerzen im Bereich der Adduktoren sind glücklicherweise nicht gefährlich.

Lediglich wenn es bei den Schmerzen bzw. genauer gesagt bei Rückenschmerzen, die in das Bein ausstrahlen, zu zusätzlichen Symptomen, wie Blasen- und Mastdarmentleerungsstörung, Lähmungen oder Erektionsstörung bzw. Gefühlsstörungen im Genitalbereich kommt, sollte man dringend zum Arzt.
Hier kann ein schwerer Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule oder ein anderer Prozess in der Wirbelsäule auf das Rückenmark drücken und dieses nachhaltig schädigen.

Vor allem, wenn eine Leistenhernie (Leistenbruch) bekannt ist, aber auch bei plötzlich auftretenden folgenden Symptomen sollte man sich ebenfalls zeitnah ärztlich vorstellen:

  • plötzliche starke Bauchschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen, Durchfall
  • tastbare harte Schwellung in der Leiste
  • brettharter Bauch

Hier kann es zu einer Einklemmung von Darmschlingen und Gefäßen in der Hernie („Leistenbruch“) mit teils lebensbedrohlichen Komplikationen kommen, besonders wenn dies nicht zeitnah behandelt wird. 

Bei einer Lymphknotenschwellung der Leiste, die einem Anlass zur Sorge gibt (Malignitätszeichen) kann sich in seltenen Fällen auch Krebs dahinter verstecken, jedoch stehen eher Leistenschmerzen bzw. ein Druckgefühl im Vordergrund.
Tendenziell gilt aber auch, dass ein druckschmerzhafter Lymphknoten eher nicht bösartig ist. 

In der Regel sind die Ursachen von Schmerzen an den Adduktoren (an der Innenseite des Oberschenkels) aber völlig ungefährlich.

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Ursachen

Adduktorenverletzungen

 

In den meisten Fällen sind Schmerzen in den Adduktoren auf eine Überbelastung oder Verletzung an den Muskeln selbst zurückzuführen.

  • Muskelfaserriss, Muskelbündelriss, Muskelzerrung
    • Bluterguss
    • Schmerzen 
    • Bewegungseinschränkung
    • in der Regel Unfall vorausgehend
  • Überbelastung (Muskelkater) – neue, ungewohnte oder hohe Belastung.
  • Besserung der Beschwerden nach wenigen Tagen bis Wochen.
  • Die Schmerzen lassen sich durch Kontraktion oder Dehnung der Muskulatur verstärken.

Hüftarthrose

Eine Hüftgelenksarthrose ist ein fortschreitender Verschleiß des Gelenkknorpels zwischen Oberschenkelkopf und Hüftpfanne.

  • Schmerzentstehung langsam über Jahre.
  • Anlaufschmerzen (Schmerzen vor allem morgens und nach langem Sitzen).
  • zunehmender Bewegungsschmerz
  • Bewegungseinschränkung, Hinken
  • ausstrahlender Schmerz in den Oberschenkel oder die Leiste.
  • Steifigkeit
  • Beinlängendifferenz oder Veränderung der Beinachse möglich.
  • spürbares Reiben oder Knirschen.

 

Weiche Leiste

Eine weiche Leiste ist eine Vorstufe eines Leistenbruchs, bei der die Bauchwand in der Leistenregion geschwächt ist, ohne dass bereits eine sichtbare oder tastbare Bruchlücke besteht.

  • Ziehender Schmerz in der Leiste, der ausstrahlen kann.
  • Besserung der Schmerzen in Ruhe, Verstärkung bei Sport.
  • Druckschmerz in der Leiste
  • keine tastbare Schwellung

Nervenreizung

 Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule oder Irritation des versorgenden Nervs (z.B. N. obturatorius oder N. femoralis).

  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen, die in das Bein ausstrahlen können.
  • Besserung der Schmerzen beim Hochlegen der Beine.
  • Red Flags: 
    • Lähmungen
    • stärkste Schmerzen
    • Schwierigkeiten Stuhl und /oder Urin zu halten (Blasen- und Mastdarmentleerungsstörungen)
    • erektile Dysfunktion
    • Gefühlsstörungen im Genitalbereich

Lymphknotenvergrößerung

Eine Lymphknotenschwellung in der Leiste ist eine tastbare Vergrößerung der dortigen Lymphknoten, meist als Reaktion auf Infektionen, Entzündungen oder Verletzungen im Bein- oder Genitalbereich.

  • tastbarer Lymphknoten (nicht jeder tastbare Lymphknoten ist gleich vergrößert, besonders in der Leiste darf es tastbare Lymphknoten geben).
  • kann schmerzhaft sein.
  • kann zu Schmerzausstrahlung in den Oberschenkel führen.
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Wann zum Arzt?

Man sollte mit Schmerzen an den Adduktoren zum Arzt, wenn diese immer wieder auftreten oder gar an Intensität zunehmen.

Gut ist auch zu wissen, ob es spezifische Auslöser für die Schmerzen gibt oder ob diese provozierbar sind.

Kommt es zu Lähmungen, Blasen- oder Mastdarmentleerungsstörungen oder Gefühlsstörungen im Genitalbereich, sollte man schnellstmöglich ärztliches Personal aufsuchen.

Auch nach einem Unfall sollte man vor allem bei anhaltenden Beschwerden die Ursache abklären lassen.

Bei hervortretenden Schwellungen in der Leiste oder einem auffälligen Lymphknoten (anhaltende Schwellung, Druckgefühl, fehlende Verschieblichkeit, etc.) sollte man sich ärztlich vorstellen, um die Ursache abzuklären.

Generell gilt, bei unklaren Beschwerden, die auch an Intensität zunehmen, sollte man sich immer ärztlich vorstellen.

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Verlauf des Symptoms

Der Verlauf bei Schmerzen an den Adduktoren (Innenseite des Oberschenkels) richtet sich nach der Ursache.

  • Wenn eine Verletzung/ Überbelastung zugrunde liegt, heilt diese meist nach einer gewissen Zeit wieder vollständig aus und somit auch die Schmerzen.
  • Ein Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule muss nicht immer behandelt werden.
    • In der akuten Phasen sollte man sich vor allem schonen und oftmals die Beine im 90 Grad Winkel hochlegen.
      Eine ausreichende Schmerztherapie ist hier auch wichtig.
    • Nach der akuten Phase gilt es Muskeln aufzubauen, das Gewicht zu normalisieren und auf ausreichende Bewegung zu achten.
      Teilweise ist der Vorfall aber auch so groß, dass direkt operiert werden muss, besonders wenn auch die Red Flags (siehe oben) vorliegen.
      Es kann dann zu einer vollständigen Beschwerdeverbesserung kommen, aber auch zu immer wieder auftretenden Symptomen.
  • Auch Hernien (Leistenbruch) können völlig unkompliziert verlaufen, sodass die Betroffenen nichts davon merken, oder es kann zu teils lebensbedrohlichen Komplikationen kommen, die schneller Behandlung bedürfen.
  • Lymphknoten können maligne transformiert sein und auf etwas Bösartiges oder eine andere Systemerkrankung hinweisen, jedoch stehen hier eher die Schwellung und Schmerzen in der Leiste im Vordergrund.

Alles in allem spielen aber bei jedem Verlauf auch individuelle Faktoren eine Rolle, sodass er sich nie hundertprozentig voraussagen lässt, die meisten Ursachen heilen aber wieder aus.

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Diagnose Schmerzen Adduktoren

  • Anamnese (Arzt-Patienten-Gespräch) 
    • Seit wann bestehen die Schmerzen? 
    • Weitere Symptome?
    • Auslöser? Ausstrahlung der Schmerzen?
    • Erstmaliges Auftreten? 
    • Vorerkrankungen und Voroperationen
    • Alter 
  • Körperliche Untersuchung
    • Blickdiagnose – Leiste und Bein begutachten → Auffälligkeiten?
    • Bein im Stand und Gang betrachten → Beinachse? Hinken?
    • Bewegung in der Hüfte und dem Knie, aber auch im unteren Rücken testen → Schmerzen auslösbar?
    • bei Verdacht auf Leistenbruch: Leiste abtasten, Manöver bei Husten oder Pressen wiederholen.
    • Lymphknoten abtasten
  • Bildgebung
  • Biopsie von Lymphknoten – wenn geschwollene Lymphknoten / Beschwerden anhalten oder diese suspekt sind.
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Behandlung Schmerzen Adduktoren

Die Behandlung bei Schmerzen in den Adduktoren richtet sich nach der Ursache und individuellen Faktoren.

Grob kann man zwischen konservativen und operativen Behandlungsmethoden unterscheiden. 

  • Konservative Behandlung (nicht-operativ)
    • Ruhigstellung / Schonen – Bei muskulären Ursachen hilft in den meisten Fällen bereits ein Schonen der betroffenen Stelle.
      Überbelastungen regenerieren bereits nach wenigen Tagen, Verletzungen benötigen je nach Schwere oft deutlich länger.
    • Schmerzmittel – über einen bestimmten Zeitraum.
    • Selbstlimitierend – teilweise auch keine Behandlung nötig (z. B. unkomplizierte Leistenhernie, wenn keine Symptome bestehen oder bei einem unbedenklich vergrößerten Lymphknoten)
    • Gesunder Lebensstil – Normalgewicht anstreben, ausreichend Bewegung, gesund Ernährung.
    • Physiotherapie – gezieltes Muskeltraining, um diese zu stärken und die Gelenke zu entlasten.
      Leichte Dehnung (nur, wenn keine akute Verletzung des Muskels vorliegt. Aufgrund der Schmerzen jedoch meist bei einer Verletzung sowieso nicht möglich)
    • Kühlen (Kältebehandlung) – Im Rahmen der PECH-Regel bei einer akuten Verletzung.
      Wirkt schmerzlindernd und abschwellenend.
    • Wärme (Wärmebehandlung) – zur Förderung der Durchblutung bei leichten bis moderaten Schmerzen.
    • besonders nach einem Bandscheibenvorfall: das Achten auf gute Haltung im Sitzen, aber auch im Liegen, auf dem Bauch schlafen, wenn möglich verhindern, mit Kissen zwischen den Beinen schlafen, etc.   
  • Operative Behandlung 
    • OP zum Annähen eines gerissenen Muskels.
    • Gelenkersatz – bei einer weit fortgeschrittenen Hüftarthrose mit persistierenden (dauerhaften) Schmerzen.
    • Operation bei einer Leisten- oder Schenkelhernie – z. B. Netzeinsatz, um die Bruchlücke zu verschließen.
    • operative Entfernung eines Lymphknotens, in der Regel im Rahmen einer Biopsie  
    • OP bei einem Bandscheibenvorfall – wie zum Beispiel Entfernung der „überschüssigen“ Anteile, um mehr Platz im Spinalkanal zu schaffen, Entfernung der Bandscheibe und Ersatz, etc.
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Medikamente

  • Schmerzmittel - lokal als Gel oder Tablette
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arrow downHausmittel Schmerzen Adduktoren
  • körperliche Schonung/ Sportpause
  • Kühlen
  • Beine hoch legen
Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Hausmittel sind oft eine gute Ergänzung, haben jedoch bei einigen Erkrankung ihr Grenzen! Bei Unklarheit wende Dich an Deinen Arzt.
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Prognose

Die Prognose für Schmerzen an Adduktoren ist gut.

In der Regel lassen die Beschwerden mit der richtigen Behandlung nach, je nach Ursache können sie aber immer wieder auftreten.

Um einer Chronifizierung vorzubeugen, gilt es besonders bei Sport assoziierten Verletzungen ausreichend Sportpause einzuhalten und anschließend gezieltes Muskeltraining auszuführen, um ein erneutes Verletzungsrisiko zu minimieren.
Außerdem sollte eine Überlastung vermieden werden.

Chronische Beschwerden können zum Teil sehr lästig sein, sollten sich aber auch behandeln lassen, sodass es zumindest schmerzfreie Phasen gibt.

Auch Ursachen wie ein Leistenbruch oder aber Lymphknotenschwellungen der Leiste können immer wieder auftreten, lassen sich aber auch behandeln.
Wenn eine Lymphknotenschwellung einem den Grund gibt, an etwas Malignes (also bösartiges) zu denken, hängt die Prognose von der jeweiligen Grunderkrankung ab.
Sie lässt sich nicht pauschalisieren, weil auch individuelle Faktoren eine große Rolle spielen.

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Komplikationen

  • Immer wiederkehrende Schmerzen (Rezidiv).
  • Anhaltende Beschwerden/ Chronifizierung.
  • Bewegungseinschränkung bis hin zur Bewegungsunfähigkeit aufgrund der Schmerzen.
  • Inkarzeration (Einklemmen) einer Herne (je nach Ausmaß der Durchblutungsstörung im Darm muss Darm entfernt werden, was wieder eigene Komplikationen mit sich bringt).
  • Lymphknoten können bei malignen Anzeichen Zeichen einer Krebserkrankung sein, aber auch bei Schwellungen auf eine Grunderkrankung hindeuten → Komplikationen der jeweiligen Erkrankung.
    Es liegen jedoch nur in sehr seltenen Fällen bösartige Ursachen zugrunde.
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Dauer

Die Dauer der Schmerzen unterscheidet sich je nach Krankheitsbild.

  • Bei einem Unfall oder einer akuten Verletzung dauert es meist wenige Wochen, bis das Krankheitsbild vollständig ausgeheilt ist.
  • Ein Bandscheibenvorfall, genau wie Überlastungssyndrome machen nicht dauerhaft Beschwerden, sondern meist phasenweise - es gibt also Phasen der Symptomverbesserung bzw. Symptomfreiheit.
  • Eine Hernie ist etwas, das auch nicht von alleine weggeht, jedoch nicht immer einer Behandlung bedarf.
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Vorbeugung

Nicht jeder Ursache für Schmerzen an der Innenseite des Oberschenkels lässt sich vorbeugen. Man sollte aber vor allem beim Sport auf ausreichendes “Warmmachen” und die Vermeidung von plötzlich starker Trainingssteigerung achten sowie ausreichende Trainingspausen einplanen.

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Bei Kindern

Auch Kinder können von Schmerzen an der Oberschenkelinnenseite betroffen sein. Prinzipiell kommen ebenfalls Sportverletzungen oder eine Überbelastung in Frage, aber auch Wachstumsschmerzen und Erkrankungen der Hüfte. In sehr seltenen Fällen können Tumore am Knochen die Beschwerden verursachen, wobei diese auch den ganzen Oberschenkel betreffen können und eher nicht spezifisch an der Innenseite sind. Zu den spezifischen Ursachen bei Kindern zählen:

  • Morbus Perthes = Durchblutungsstörung des Hüftkopfes (betrifft vor allem jüngere Kinder, zeitnahe Abklärung nötig)
    • Schmerzen bei Bewegung
    • Humpeln, Vermeidung von Bewegung 
    • Schmerzen in der Hüfte und dem Oberschenkel
  • “Hüftschnupfen” = fortgeleitete Infektion in das Hüftgelenk
    • meist nach einer anderen Infektion (z.B. der oberen Atemwege) 
    • Schmerzen bei Bewegung 
    • eingeschränkte Beweglichkeit möglich → Bewegungsverweigerung 
  • Epiphyseolysis capitis femoris = Abrutschen des Femurkopfes (betrifft vor allem übergewichtige junge Jugendliche, Abklärung sollte zeitnah erfolgen)
    • Schmerzen bei Bewegung
    • Schmerzen in der Hüfte und dem Oberschenkel
    • Bewegungseinschränkung, Humpeln 

Kinder fallen auch oft durch eine Vermeidung von Belastung im Bein auf, besonders wenn sie noch nicht so gut sprechen können. Wenn zusätzlich weitere Symptome wie Fieber und Unwohlsein bestehen, sollte man sich zeitnah ärztlich vorstellen, da es sich auch um eine Gelenkinfektion handeln kann, die dringend behandelt werden muss. Die Ursachen lassen sich aber auch im Kindesalter gut behandeln, sodass die Erkrankungen meist folgenlos ausheilen (abhängig von der genauen Ursache und dem jeweiligen Krankheitsstadium bzw. der Symptomausprägung). Je nach Ursache lassen sich die Beschwerden konservativ behandeln, besonders aber beim Morbus Perthes oder der Epiphyseolysis capitis femoris sowie auch bei Knochentumoren sind teils Operationen nötig. Es können bleibenden Bewegungseinschränkungen auftreten, meist heilen die Krankheitsbilder aber wieder vollständig aus. Je nach Krankheit heilen die Symptome innerhalb weniger Tage bis Wochen aus, selten dauert es länger.

aktualisiert: 04.12.2025
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Tobias Kasprak
Diplom - Sportwissenschaftler
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Tobias Kasprak studierte Diplom-Sportwissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und ist Gründer der Seite Docset. Mit seinem Partner Dr. Nicolas Gumpert betreibt er zudem das medizinische Portal Dr-Gumpert.de. Bei Lumedis arbeitet Tobias als Diagnostiker und Trainingstherapeut.

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