Urämie, wenn es infolge einer Komplikation zu einer Vergiftung des Blutes mit harnpflichtigen Substanzen kommt.

Erfahrungs Berichte
Als Urämie bezeichnet man in der Fachsprache die Verunreinigung bzw. Vergiftung des Blutes mit sonst harnpflichtigen Substanzen, also denjenigen Stoffen, die eigentlich mit dem Urin aus dem Körper gelangen. Das zeitliche Auftreten lässt sich hier nicht gut eingrenzen. Ein akutes Nierenversagen kann theoretisch in jedem Alter auftreten, ein chronisches betrifft zwar an sich eher ältere Menschen, kann aber auch schon in jüngeren Altersgruppen auftreten.
Eine Urämie ist gefährlich!
Man kann zwischen einer akuten und chronischen Urämie unterscheiden:
Die akute ist schnell gefährlich, während die chronische Form nicht sofort gefährlich wird, aber je länger sie besteht, desto mehr Folgen können entstehen.
Eine Urämie ist immer ernst zu nehmen und sollte in jedem Fall behandelt werden.
Wenn man unter einer chronischen Niereninsuffizienz leidet, sollte man regelmäßig zum Arzt gehen, um diese kontrollieren zu lassen.
Im Falle einer Niereninsuffizienz fällt eine Urämie schnell an den Blutwerten auf, die man behandeln kann.
Kommt es auf einmal zu Unwohlsein, dicken Beinen (Wasseransammlungen) und Bluthochdruck sollte man in jedem Fall ärztliches Personal aufsuchen.
Wenn sonst ein starker Juckreiz, Übelkeit, Veränderungen der geistigen (kognitiven) Fähigkeiten oder Bluthochdruck besteht, sollte man ebenfalls zum Arzt.
Bei einer Urämie kann zwischen einer akuten und chronischen Form unterschieden werden.
Eine Urämie tritt eigentlich nur als Folge von zwei Situationen auf.
Die Symptome, die durch eine Urämie ausgelöst werden, sind sehr vielfältig. Je nach betroffenem Organsystem sind folgende möglich:
Letztendlich ist wichtig zu wissen, dass eine unbehandelte Urämie immer zum Koma, aufgrund der Ablagerungen und neurologischen Symptome bis letztendlich zum Tod führt.
Wenn die akute Phase überstanden ist und die Betroffenen nicht mehr dialysepflichtig sind, spielen folgende Punkte eine wichtige Rolle
Ein Zusammenspiel aus Linderung der Symptome, aber auch Behandlung des Grundleidens, stehen im Fokus.
Letztendlich muss die akut lebensbedrohliche Situation behandelt werden, durch Dialyse und andere Medikamente, je nach Symptomen, bevor man über eine Langzeittherapie nachdenken kann.
Die Prognose bei einer Urämie lässt sich nicht pauschalisieren, da sie von verschiedene, teils sehr individuellen Faktoren abhängt.
Alles in allem ist eine frühzeitige Diagnose und Therapie aber das, was über die Prognose entscheidet.
Je früher eine Urämie erkannt und behandelt wird, desto besser ist die Prognose.
Es ist daher wichtig, bei Anzeichen einer Urämie rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen.
Die Dauer der Urämie richtet sich nach der Ursache.
Es gilt aber, dass eine unbehandelte Urämie nach gewisser Zeit durch Auftreten von Komplikationen zum Tod führt, da die Stoffe zu giftig für den Körper sind.
Eine Behandlung ist daher zwingend notwendig.
Mit der Behandlung können aber viele gut therapiert werden, sodass eine Urämie auch wieder verschwinden kann.
Zudem muss beim Vorliegen einer Grunderkrankung diese natürlich therapiert werden.
Um einer Urämie vorzubeugen, muss man einer Niereninsuffizienz vorbeugen.
Nicht jede Form kann man allerdings „verhindern“.
Alles in allem hilft aber ein gesunder Lebensstil auch Erkrankungen der Niere und somit ein mögliches Nierenversagen zu verhindern.
Gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung und Sport sowie Blutdruck- und Blutzuckerkontrollen können das Risiko minimieren. Das Vermeiden exzessiver Nutzung nierenschädigender Medikamente (zum Beispiel bestimmte Schmerzmittel oder Antibiotika) kann auch helfen.
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