Pigmentstörung, wenn es aufgrund einer Melanin-Überproduktion zu hellbraunen bis dunklen Hautflecken unterschiedlicher Größe kommt.
Bei einer Pigmentstörung spricht man von einer gutartigen lokalen unregelmäßigen Verteilung von Pigmentzellen (Melanozyten) in der Haut. Man kann zwischen einer Hypopigmentierung (wenige Pigmente= hellerer Ton) und einer Hyperpigmentierung (mehr Pigmente= dunklerer Ton) unterscheiden.
Bei neue auftretender Pigmentstörung, Veränderungen der Pigmente, Schmerzen oder Jucken solltest Du einen Hautarzt aufsuchen, um eine mögliche bösartige Ursache auszuschließen. Ein Hautcheck empfiehlt sich generelle alle zwei Jahre.
Als Pigmentstörung wird eine Vielzahl an Hautveränderungen bezeichnet, bei denen es zu einer veränderten Färbung der Haut kommt.
Grundsätzlich können Pigmentstörungen eingeteilt werden in:
Hyperpigmentierungen sind sehr weit verbreitet.
Zu ihnen zählen Sommersprossen, Leberflecken (Naevi), Altersflecken (Lentigo senilis), Melasmen oder Café-au-lait-Flecken.
Klassische Vertreter der Hypopigmentierungen sind der Albinismus und die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit).
Die Ursachen von Pigmentstörungen sind vielfältig, da es sehr viele verschiedene Störungen gibt.
Der Albinismus ist bspw. genetisch veranlagt. Die Weißfleckenkrankheit dagegen ist am ehesten ein autoimmuner Vorgang, bei dem die Farbstoff-produzierenden Zellen (Melanozyten) fälschlicherweise vom Körper angegriffen werden.
Nach entzündlichen Hautprozessen wie Akne kann es auch postinflammatorisch (post-entzündlich) zu Pigmentstörungen kommen.
Hormone nehmen ebenfalls Einfluss auf die Pigmentierung der Haut. So kann es unter Einnahme der Antibabypille, während der Schwangerschaft oder in/nach den Wechseljahren (menopausal) zu Pigmentstörungen kommen.
Aber auch äußere Faktoren wie mechanischer Druck, thermische Einflüsse oder chemische Kosmetikbehandlungen können die Pigmentierung der Haut beeinflussen.
Pigmentstörungen bzw. Pigmentflecken sind rötlich-bräunliche, ockerfarbene Veränderungen der Haut. Pigmentflecken sind nicht erhaben, können also nicht ertastet werden.
Oft treten Pigmentflecken an Hautstellen auf, die oft Sonnenlicht ausgesetzt sind.
Die meisten Pigmentstörungen bedürfen aus medizinischer Sicht sogar keiner Behandlung, da sie keinen Krankheitswert besitzen.
Dennoch ist aus kosmetischen Gründen oft eine Behandlung gewünscht, da gerade großflächige und auffällige Pigmentstörungen einen (psychischen) Leidensdruck bei den Betroffenen auslösen können.
Zur Behandlung stehen mehrere Optionen zur Verfügung.
Hinweis Sonnenschutz! Grundsätzlich ist es wichtig, bei vorliegenden Pigmentstörungen immer auf einen ausreichenden UV-Schutz in Form einer Sonnencreme zu achten.
Die natürliche Funktion des Hautfarbstoffs Melanin, nämlich der Schutz der unteren Hautschichten vor UV-Einstrahlung, ist durch die ungleiche Verteilung des Hautpigments nicht überall ausreichend aufrechterhalten.
Daher müssen im besonderen Maße helle Hautareale mit UV-Schutz versorgt werden, um eine Hautschädigung und die Erhöhung des Hautkrebsrisikos zu vermeiden.
Die Prognose richtet sich nach der Art und Ursache der Pigmentstörung. Während der Albinismus als genetische Variante lebenslang unveränderlich ist, zeigen andere Pigmentstörungen durchaus eine Dynamik.
Sommersprossen haben eine abnehmende Tendenz mit steigendem Alter, Leberflecke und Altersflecke dagegen eine zunehmende.
Auch die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) wächst im Verlauf eher an und die hellen Hautareale nehmen zu.
Hinweis! Nicht zu vergessen ist allerdings, dass die allermeisten Fälle von Pigmentstörungen keinen Krankheitswert besitzen und die Gesundheit der Betroffenen nicht beeinträchtigen.
Einige Pigmentstörungen haben interne Auslöser wie die Genetik oder Entzündungen, weswegen es leider keine vorbeugenden Maßnahmen gibt.
Sollten Pigmentflecken neu auftreten, sich verändern, jucken oder Schmerzen, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen, um eine bösartige (maligne) Entartung auszuschließen.
Gegen äußere Auslöser kann aber durchaus ein Schutz erfolgen. Elementar ist die Abwehr von UV-Strahlen des Sonnenlichts.
Daher sollte immer, vor allem an sonnenexponierten Stellen wie im Gesicht, Dekolletée und an den Händen, ein Breitband-UV-Schutz genutzt werden.
Dieser beugt auch bösartigen Entartungen (Hautkrebs) vor.
Außerdem können einige Hautpflegeprodukte mit Antioxidantien verwendet werden.
Diese verhindern schädigende Oxidationsprozesse in der Haut, die durch sogenannte freie Radikale (besonders reaktive Teilchen) ausgelöst werden.
Häufig verwendete Antioxidantien sind die Vitamine C und E.
Obwohl es vielfältige Erscheinungen von Pigmentstörungen gibt, ist der Vorgang der Entstehung simpel zu erklären.
Bei einer dunkleren Färbung im Vergleich zur übrigen Haut liegt eine sogenannte Hyperpigmentierung vor.
Diese kann entweder entstehen, wenn mehr Zellen (Melanozyten) vorliegen, die den Farbstoff produzieren, wenn die gleich gebliebene Zellzahl durch oben genannte Faktoren zu einer Überproduktion von Melanin (Pigment) angeregt ist (z. B. bei Sommersprossen) oder wenn der Farbstoff Melanin an einer bestimmten Stelle kumuliert (sich ansammelt) wie bspw. bei Altersflecken.
Eine Hautaufhellung nennt sich Hypopigmentierung.
Diese entsteht entweder durch einen Mangel an Pigment-produzierenden Zellen (Melanozyten) oder wenn die Produktion der Melanozyten eingeschränkt ist.
Hier ist besondere Vorsicht geboten, da der natürliche UV-Schutz der Haut nicht ausreichend gegeben ist und bei Sonnenlichtexposition mittels UV-Blockern nachgeholfen werden sollte.
Als Pigmentstörung wird eine Vielzahl an Hautveränderungen bezeichnet, bei denen es zu einer veränderten Färbung der Haut kommt.
Grundsätzlich können Pigmentstörungen eingeteilt werden in:
Hyperpigmentierungen sind sehr weit verbreitet.
Zu ihnen zählen Sommersprossen, Leberflecken (Naevi), Altersflecken (Lentigo senilis), Melasmen oder Café-au-lait-Flecken.
Klassische Vertreter der Hypopigmentierungen sind der Albinismus und die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit).