Boutonneuse-Fieber (Marseille-Fieber), eine bakterielle Infektion ausgelöst durch einen Zeckenbiss, vor allem im Mittelmeerraum.
Erfahrungs Berichte
Das Boutonneuse-Fieber ist eine Infektionskrankheit, die von Zecken übertragen wird. Sie wird auch Marseille-Fieber oder Mittelmeer-Zecken Fleckfieber genannt und in ihrem Verlauf kommt es, wie der Name schon sagt, zu hohem Fieber und Gliederschmerzen.
Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung mit Antibiotika geht von Boutonneuse-Fieber keine große Gefahr aus.
Unbehandelt und bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Erkrankung jedoch tödlich verlaufen.
Treten bei Dir nach dem Aufenthalt im Mittelmeerraum Anzeichen von Hautausschlag, Fieber oder Gelenkschmerzen auf, solltest Du dringend einen Arzt zur Abklärung aufsuchen.
Vor allem nach dem Kontakt mit Tieren.
Die erste Anlaufstelle ist Dein Hausarzt.
Bei Verdacht auf Boutonneuse-Fieber sollte man sich an Infektiologen oder Tropenmediziner wenden.

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Es kommt zu einem in etwa linsengroßem Hautausschlag an der Bissstelle. Im Anschluss kann sich Schorf bilden.
Die Behandlung des Boutonneuse-Fiebers erfolgt mit einem Antibiotikum.
Bei rechtzeitiger Diagnose und einer Behandlung mit Antibiotika sind Komplikationen eher unwahrscheinlich.
Dennoch kann es in einigen Fällen zu Komplikationen kommen. Vor allem bei immungeschwächten Menschen, Diabetikern oder Menschen mit Alkoholproblemen ist die Gefahr für Komplikationen erhöht.
Bei einer Behandlung mit Antibiotika ist mit einer vollständigen Heilung nach ca. 2 Wochen zu rechnen.
Das Boutonneuse-Fieber wird von Zecken übertragen, oft durch den Kontakt mit Tieren im Mittelmeerraum.
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