Erkältung (grippaler Infekt) kennt jeder, wenn es aufgrund einer viralen Infektion zu den typischen Anzeichen einer Erkältung kommt.
Eine Erkältung (grippaler Infekt) hat jeder schonmal durchgemacht. Man spricht dabei von einer Infektion der oberen Atemwege, begleitet von Halsschmerzen, Schnupfen und Husten. Eine Erkältung ist fast immer harmlos und verschwindet nach spätestens 2 Wochen von alleine.
In fast allen Fällen ist der Verlauf einer Erkältung harmlos und es kommt innerhalb von 10 Tagen bis Wochen zu einem folgenlosen ausheilen der Erkrankung.
Im Normalfall muss man mit einer Erkältung nicht zum Arzt.
Kommt es jedoch innerhalb einer Woche nicht zu einer Verbesserung der Symptome oder gar zu einem Verschlimmern, solltest Du einen Arzt aufsuchen.
Weitere Anzeichen mit Indikation eines Arztbesuches:
Es gibt verschiedene Ursachen für eine Erkältung und Infektion der oberen Atemwege.
In der Mehrzahl der Fälle sind Viren die Auslöser dieser Erkrankung.
Es gibt über 200 Viren, die Erkältungen auslösen können.
Die häufigsten sind:
Bereits vor der Pandemie gab sehr viele verschiedene Coronaviren, welche weitaus harmloser sind, aber zur gleichen Familie gehören.
Des Weiteren sind Menschen mit einem verminderten Immunsystem (terminal oder chronisch Erkrankte, Immunsupprimierende Therapie, Transplantierte und weitere), Stress und Raucher anfälliger für eine Infektion der oberen Atemwege.
Die Symptome einer Erkältung können je nach Auslöser und individuellem Immunsystem unterschied in Ausprägung und Form auftreten.
Da eine Vielzahl von Erregern zu einer Erkältung führen kann, gestalten sich die klinischen Verläufe der betroffenen Personen ebenso vielfältig.
Klassischerweise treten bei einer Infektion der oberen Atemwege folgende Symptome auf:
Es kann jedoch auch nur eines dieser Symptome oder eine sehr schwache Form davon vorliegen.
Die Ausprägung und Stärke der Symptome bei einer Erkältung ist vom Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Auch der auslösende Virus spielt bei der Intensität der Erkältung eine Rolle.
Weitere mögliche Beschwerden bei einer Infektion der oberen Atemwege können vermehrter Niesreiz, verstopfte/ geschwollene Nase, trockene Nasenschleimhaut, behinderte Nasenatmung, vermehrtes Nasensekret (Naselaufen), Schmerzen im Mund und Rachenraum, Halsschmerzen, Rötung des Rachens, Schluckbeschwerden, leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfung/Müdigkeit, Husten mit oder ohne Auswurf, Ohrenschmerzen (nicht sehr stark, andernfalls ärztlich untersuchen lassen, da eine Mittelohrentzündung begleitend vorliegen kann) sein.
Seltener kann es auch zu einer Reizung der Bindehaut des Auges, zeitweiser Verminderung oder Verlust des Geruchs- und Geschmacksempfindens und leichter Übelkeit (→ Erkältung und Übelkeit) bei einer Infektion der oberen Atemwege kommen.
Breitet sich die Infektion der oberen Atemwege aus, kann es ebenfalls zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen und der unteren Atemwege (Lunge) kommen.
Im Normalfall ist bei einer harmlosen Erkältung gar kein Besuch bei Arzt notwendig.
Bei einem schweren Verlauf ist jedoch ein Arztbesuch angesagt.
Für die Diagnose einer einfachen Erkältung reicht meist schon eine Beschreibung der typischen Beschwerden durch die betroffene Person.
Bei Kindern sollte bei Unsicherheit oder länger andauernden Symptomen der behandelnde Kinderarzt aufgesucht werden.
Im Erwachsenenalter ist grundsätzlich bei milden Beschwerden einer Erkältung kein Arztbesuch notwendig.
Wird der Arzt bei Erkältungssymptomen aufgesucht, kann dieser die Diagnose recht einfach stellen.
Zunächst erfolgt ein Gespräch zur Aufnahme der Beschwerden (Anamnese).
Die Körpertemperatur kann mit einem Thermometer gemessen werden, um Fieber festzustellen.
Zusätzlich kann der Arzt mit einer Leuchte in den Mund-Rachen-Raum und die Ohren schauen.
In manchen Fällen muss die Zunge zusätzlich mit einem Spatel etwas heruntergedrückt werden, um freie Sicht auf die Rachenwand zu erhalten.
Der Arzt kann so eine Rötung, Beläge und Mandeln beurteilen.
Zusätzlich wird die Lunge abgehorcht, um eine Lungenentzündung auszuschließen.
Auch das Herz kann mit dem Stethoskop untersucht werden.
Ein Facharzt der Hals-Nasen-Ohren-Kunde kann zudem mit feinen Kameras in die Nase und die Atemwege schauen. Mit diesen Untersuchungen kann der behandelnde Arzt wichtige Differentialdiagnosen ausschließen und die Infektion der oberen Atemwege feststellen.
Treten Symptome auf, die auf eine Erkältung hinweisen, sollte zunächst für körperliche Schonung, Abstand zu anderen Menschen und Versorgung des Körpers gesorgt werden.
Bei Bedarf einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder Unklarheit gegenüber den Symptomen kann der richtige Ansprechpartner in diesem Fall der zuerst der Hausarzt.
Dieser kann durch eine Anamnese der Symptome und eine orientierende körperliche Untersuchung schon eine Diagnose der Infektion der oberen Atemwege stellen.
Alternativ kann auch ein Facharzt der Hals-Nasen-Ohrenkunde bei einer Infektion der oberen Atemwege aufgesucht werden.
Dieser hat genauere Untersuchungsmethoden.
Sollten die Beschwerden sehr stark sein oder rasch zunehmen, kann der HNO-Arzt auch der erste Ansprechpartner sein.
Neben einer Infektion der oberen Atemwege können diverse der beschriebenen Symptome auch bei anderen Erkrankungen vorkommen.
Grippe
Die bekannteste und auch gefährlichere Diagnose, die einer Infektion der oberen Atemwege gegenübersteht, ist die Grippe.
Die Grippe wird durch die Influenzaviren ausgelöst.
Sie zeigt meist einen längeren und schwerwiegenden Verlauf: Es kann zu hohem Fieber, starken Gliederschmerzen, Schwäche und Schüttelfrost kommen.
Eine Grippe kann sogar mehrere Wochen anhalten.
Allergische Rhinitis
Eine andere Differentialdiagnose zu der Infektion der oberen Atemwege ist eine allergische Rhinitis (Rhinitis = Nasenentzündung) oder allgemein eine Allergie.
Beispielsweise Heuschnupfen oder eine Allergie gegen Hausstaubmilben können ähnliche Reizungen der Atemwege verursachen und anfangs mit einer Infektion der oberen Atemwege verwechselt werden.
Die Beschwerden sind damei meist etwas milder und sollten unter Allergiemedikation verschwinden.
Weitere Erkrankungen
Bei Kindern kommen zudem auch gefährlichere Erkrankungen wie Keuchhusten (Pertussis) oder Krupp in Betracht.
Bakterielle Auslöser
Neben den häufigen Auslösern, den Viren, kann es ebenfalls durch bakterielle Infektionen zu erkältungsähnlichen Symptomen kommen.
Häufig sind hierbei bakterielle Mandel- oder Rachenentzündung.
Es existiert keine Therapie des viralen Erregers.
Es können lediglich die Symptome einer Erkältung gelindert werden.
Bei einer einfachen Infektion der oberen Atemwege handelt es sich um eine durch einen Virus ausgelöste Erkältung.
Virale Infektionen haben in diesem Fall keine Erreger spezifischen Therapiemöglichkeiten.
Diese Infektionen sind meist selbstlimitierend, das heißt, die Beschwerden nehmen erst zu und dann von alleine wieder ab, da das Abwehrsystem des Körpers die Infektion selbst bekämpft.
Es existieren keine Medikamente gegen Erkältungsviren, lediglich Wirkstoffe zur Symptomlinderung.
Die wichtigste Maßnahme im Umgang mit einer Infektion der oberen Atemwege ist Ruhe.
Der Körper braucht Schonung und Erholung, denn das Abwehrsystem ist mit der Bekämpfung des Erregers beschäftigt und das verbraucht viel Energie.
Da bei einer Erkältung viel Sekret (Schleim, Naselaufen, Husten und weiteres) gebildet wird, verbraucht ein erkrankter Mensch viel Flüssigkeit.
Es ist daher sehr wichtig, in einer solchen Erkrankungsphase sehr viel Flüssigkeit zuzuführen. Es sollte eine ausreichende Trinkmenge eingehalten werden.
Auch die Schleimhäute können durch spezielle Sprays und Inhalation mit Feuchtigkeit und entzündungsmildernden Stoffen versorgt werden.
Bei Fieber und Schmerzen können in einigen Fällen auch Schmerzmittel, die fiebersenkend wirken, sinnvoll sein.
Giftstoffe wie Alkohol und Zigaretten sollten strikt gemieden werden, sie belasten den Körper und verzögern die Genesung.
Ebenfalls sollte auf Abstand zu den Mitmenschen geachtet werden. Bei Krankheit gilt, zu Hause bleiben.
Eine verschleppte Erkältung kann sich ungünstig für die Gesundheit entwickeln und die Kollegen werden einer Ansteckung ausgesetzt.
Bei Homöopathie handelt es sich um eine wissenschaftlich nicht belegte Form der Behandlung.
Das Prinzip beruht auf der Potenzierung.
Hierbei wird davon ausgegangen, dass je weniger Wirkstoff in einem homöopathischen Präparat enthalten ist, desto stärker sei dessen Wirkung.
Außerdem wird in diesem Ansatz gleiches mit gleichem behandelt, das heißt, krankheitsauslösende Stoffe sollen eben diese Erkrankungen auch heilen können.
Mehrfach wurde in kontrollierten Studien kein messbarer Effekt durch die Anwendung von homöopathischen Mitteln demonstriert.
Ein Aspekt, der bei positiven Erfahrungen mit Homöopathie eintreten kann, ist der Placebo-Effekt.
Hierbei kommt es durch die Erwartung einer Wirksamkeit zu subjektiv wahrgenommenen Effekten. Vor allem im Kindesalter können daher Anwendungen mit „Globuli“ trotz fehlender wissenschaftlicher Wirkung zu empfundener Verbesserung führen.
Bei Infektionen, die jedoch von Bakterien oder anderen Erregern ausgelöst werden, die einer gezielten Behandlung bedürfen, ist die Homöopathie keine Alternativtherapie.
Sie kann lediglich ergänzend eingenommen werden, da sonst keine ausreichende Behandlung erfolgt und die Gefahr einer Infektionsausbreitung besteht.
Medikamente wirken nicht direkt gegen die Erkältungsviren.
Es können jedoch Schmerzmittel wie Ibuprofen, Paracetamol, ASS angewendet werden.
Bei den klassischen Medikamenten gegen eine Erkältung handelt es sich meist um ein Kombipräparat aus einem Schmerzmittel und weiteren Inhaltsstoffen.
Bei verstopfter Nase kann ein Spray, welches abschwellend wirkt, eingesetzt werden.
Hierzu kommen beispielsweise die klassischen Nasensprays von Ratiopharm und Co. infrage.
Der abschwellende Inhaltsstoff Xylometazolin oder Phenylephrin sollte dazu enthalten sein.
Dabei handelt es sich um lokal wirkende Stoffe, die zu einer Abschwellung und Gefäßverengung führen. Diese Sprays sollten jedoch nicht länger als eine Woche verwendet werden, da sonst ein Gewöhnungseffekt eintritt und eine Schädigung der Nasenschleimhaut möglich ist.
Alternativ können Nasensprays und Inhalationslösung verwendet werden, die Kochsalz enthalten. Richtige Dosierung gibt es häufig mit Anleitung in Drogerie und Apotheken. Die Lösungen enthalten dann eine Zusammensetzung, welche die Schleimhäute befeuchtet und so Erkältungsbeschwerden lindert.
Um die Infektion der oberen Atemwege selbst zu behandeln, gelten grundsätzlich die gleichen Empfehlungen wie bei der medikamentösen Behandlung.
Da es keine speziellen Medikamente gegen die Ursache einer Infektion der oberen Atemwege gibt, sollten die Symptome individuell gelindert werden.
Für einige Personen haben sich Meersalz-Nasensprays, Nasenduschen und Inhalation als hilfreich erwiesen.
Erkältungstees können zum einen helfen, genug Flüssigkeit aufzunehmen, und zum anderen entzündungshemmende Pflanzen und Kräuter enthalten.
Kamille wird von vielen Menschen als schmerzstillend und antientzündlich und wohltuend wahrgenommen.
Auch Honig kann unangenehmes Halskratzen mildern.
In der Apotheke gibt es eine Vielzahl an rezeptfrei erhältlichen pflanzlichen Präparaten, die bei der Genesung unterstützend wirken können. Abzusehen ist hierbei von Hustenlösern, da bisher kein medizinischer Nutzen oder Effekt in der wissenschaftlichen Untersuchung nachgewiesen werden konnte.
Die Prognose einer Erkältung ist grundsätzlich gut.
Die meisten Infektionen der oberen Atemwege haben einen klassischen Verlauf mit Inkubationszeit, Anstieg und Abfall der Symptome.
Grundsätzlich ist bei einer Erkältung eine vollständige Genesung zu erwarten.
Die Erreger verursachen bei dem durchschnittlichen Menschen keine bleibenden Schäden.
Symptome wie Erschöpfung und Geruchs- oder Geschmacksverlust können noch einige Zeit nach Rückgang der Erkältungssymptome bestehen bleiben, sollten sich aber langfristig auch vollständig zurückbilden.
In manchen (seltenen) Fällen kann es zu einer Ausbreitung der Infektion der oberen Atemwege kommen.
Dabei können die Nasennebenhöhlen, Ohren und Mandeln ebenfalls entzündet sein.
Eine einfache Erkältung betrifft nur die oberen Atemwege.
Sie kann sich jedoch in ungünstigen Fällen auf die unteren Atemwege ausbreiten.
Dabei kann es zu Bronchitis und Lungenentzündung kommen.
Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem und älteren oder bettlägerigen Patienten kann eine Lungenentzündung auch lebensgefährlich verlaufen. Es ist daher wichtig, bei fehlender Besserung oder Zunahme der Beschwerden einen Arzt aufzusuchen.
Eine Erkältung beginnt meist schleichend mit allgemeinem Unwohlsein und Kratzen im Hals, bzw. Halsschmerzen. Meist kommt es im weiteren Verlauf zu Symptomen an der Nase mit einer verstopften oder stark laufenden Nase. Gegen Ende kommt es zu Husten.
Der Verlauf und die Intensität der Anzeichen kann jedoch variieren.
Der Verlauf einer Erkältung lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen.
In einigen Fällen kann sich der Heilungsverlauf auch komplizierter gestalten.
Bei Komplikationen wie einer Ausbreitung auf die Nebenhöhlen (Sinusitis) oder ins Mittelohr (Otitis media).
Ebenfalls können die Erreger zu einer Infektion der unteren Atemwege, also der Bronchien (Bronchitis) oder Lunge (Pneumonie) führen.
Bei chronischer Infektion der unteren Atemwege gestaltet sich der Verlauf meist langwieriger und potenziell auch gefährlicher.
In einigen Fällen kann es zu langen Genesungswegen mit Krankenhausaufenthalten über Wochen und manchmal Monate kommen.
Grundsätzlich ist bei einer Infektion der oberen Atemwege die Dauer meist auf ein bis zwei Wochen beschränkt.
Die Heilung einer Erkältung kann unterschiedlich lange dauern.
Sie variiert von Virusart und betroffener Person.
In der Regel kommt es in den ersten Tagen zu einem Anstieg der Symptome in der Akutphase und im späteren Stadium zu einem Abklingen der Beschwerden.
In den häufigsten Fällen neigt sich die Erkältung nach einer Woche dem Ende zu.
Bis alle Symptome vollständig verschwunden sind, kann es jedoch meist noch etwas länger dauern.
Husten ist meist ein hartnäckiger Begleiter und kann mehrere Wochen nach dem Rückgang der restlichen Erkältungssymptome noch bestehen.
Bei einem Husten, der länger als 8 Wochen besteht, sollte in jedem Fall eine ärztliche Untersuchung erfolgen.
Um einer Erkältung vorzubeugen, sind zwei Faktoren wichtig:
Erstes erreichst Du durch einen gesunden Lebensstil mit gesunder Ernährung, ausreichender Bewegung, viel frischer Luft und dem Vermeiden von Alkohol, Übergewicht und Rauchen.
Zweites erreichst Du durch ausreichende Hygiene und wenn möglich, dem Meiden von Ballungsgebieten in der Erkältungssaison.
Es ist jedoch auch nicht schlimm an einer Erkältung zu erkranken, da das Immunsystem dafür gemacht ist, Viren zu bekämpfen.
Um das Risiko einer Erkältung zu verringern, können einige Maßnahmen ergriffen werden.
Um eine gesunde Basis zu schaffen, sollte auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung geachtet werden.
Eine ausreichende Trinkmenge ist ebenfalls zu beachten.
Erkältungen sind meist durch Viren verursacht.
Virale Infektionen sind sehr ansteckend.
Durch die geringe Größe des Erregers lässt er sich leicht in den Körperflüssigkeiten verteilen und kann unbemerkt in den Körper eines neuen Wirts eintreten
Die Verbreitung durch Husten und Niesen verteilt sehr viele Erreger auf einer großen Fläche im Raum durch die Tröpfcheninfektion.
Häufig sind Menschen schon ansteckend, bevor sie selbst Krankheitssymptome aufweisen, daher ist es sehr schwierig, die Ansteckungsrate zu ermitteln.
Diese liegt für verschiedene Viren auch unterschiedlich hoch.
Je kleiner ein Virus, desto leichter kann es in den Körper eindringen.
Jedoch spielen auch Eigenschaften des jeweiligen Virus wie der Aufbau, die Hülle und bestimmte Virus-eigene Proteine eine Rolle in der Ansteckung.
Zusammengefasst lässt sich auch aufgrund der Häufigkeit von Erkältungen eine klare hohe Ansteckungsrate erkennen.
Die Ansteckungsgefahr lässt sich jedoch mit gesundheitspolitischen und persönlichen Hygienemaßnahmen sehr stark eindämmen, wie die Corona - Pandemie gezeigt hat.
Die Infektion mit diesen Viren erfolgt durch die Tröpfcheninfektion.
Die Erreger werden in kleinen Flüssigkeitstropfen über die Luft oder direkten Kontakt verbreitet.
Beispielsweise beim Niesen oder Husten einer erkrankten Person.
Sollte diese Person keine ordnungsgemäße Händehygiene betreiben, können sie auch so Erreger über Kontakt mit anderen oder mit häufig berührten Gegenständen weitergeben.
In engen Räumen und öffentlichen Verkehrsmitteln besteht daher eine erhöhte Ansteckungsgefahr.
In der kalten Jahreszeit ist das Immunsystem meist stärker gefordert, daher kann es in dieser Zeit vermehrt zu Infektionen der oberen Atemwege kommen.
Bei kühler Umgebung wird die Nase auch weniger durchblutet, daher können sich Erreger besser und ungestört ausbreiten.
Die Inkubationszeit ist die Zeitspanne, die zwischen der Infektion mit dem Erreger und dem tatsächlichen Krankheitsbeginn (erstes Auftreten von Symptomen) liegt.
Bei einer Erkältung kommen viele verschiedene Viren als auslösende Erreger in Betracht, daher kann die Inkubationszeit hier auch für jedes Virus variieren.
Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann es ebenfalls zu einer verkürzten Inkubation im Vergleich zur durchschnittlichen Bevölkerung kommen.
Bei einer Infektion der oberen Atemwege liegt die Inkubationszeit im Mittel bei 1-3 Tagen (24 - 72 Stunden).
Die Symptome können nach der Inkubationszeit auch schleichend einsetzen.
Beispielsweise kann sich ein Husten erst zeitverzögert einstellen und anfangs zeigen sich lediglich eine laufende Nase oder Halsschmerzen.
Kinder leiden tendenziell häufiger an einer Erkältung als Erwachsene. In den meisten Fällen ist auch bei Kindern der Verlauf günstig und es besteht bei einer harmlosen Erkältung kein Anlass für einen Arztbesuch.
Auch bei Kindern sind Ruhe und körperliche Schonung, sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr die wichtigsten Maßnahmen.
Bei einer Gabe von Medikamenten sollte jedoch mit dem behandelnden Kinderarzt Rücksprache gehalten werden.
Eine Erkältung kann auch während der Schwangerschaft auftreten. Hierbei gilt das gleiche wie bei nicht Schwangeren.
Lediglich die Einnahme von Medikamenten solltest Du im Falle einer Schwangerschaft mit Deinem behandelnden Arzt oder Ärztin besprechen.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.