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pfeilWas ist das?

Der Fuchsbandwurm, auch Echinococcus multilocularis genannt, gehören zur Gruppe der Cestoden (Bandwürmer), wobei sich der Mensch durch den Kontakt mit dem Kot infizierter Füchse mit dem Parasiten ansteckt. Menschen, die in waldnahen Regionen wie der Schwäbischen Alb, Allgäu, Oberschwaben oder Hessen leben, sind einem größeren Risiko zur Infektion ausgesetzt. Eine Ansteckung mit dem Fuchsbandwurm ist sehr selten, kann aber zu erheblichen Organschäden führen. (Echinokokkose).

pfeilIst das gefährlich?

Der Fuchsbandwurm ist sehr gefährlich. Die Würmer können vor allem in der Leber einen hohen Schaden anrichten.

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Der Fuchbandwurm

Der Fuchsbandwurm kann im Darm von Füchsen, aber auch im Darm von Hunden und Katzen vorkommen.

Der Wurm ist nur wenige Millimeter groß und besitzt 5 Glieder, am Kopf befinden sich Saugnäpfe, um sich im Darm festzuheften.

Sobald die Endglieder mit reifen Eiern gefüllt werden, stößt der Fuchsbandwurm diese ab und gelangen über den Kot in die Umwelt.

Im Darm schlüpfende Eier wandern in erster Linie zur Leber und können dort einen massiven, tumorähnlichen Schaden anrichten.

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Ursachen Fuchsbandwurm

  • Parasit – Echinococcus multilocularis

Risikofaktoren Fuchsbandwurm

  • Wohnen in waldnahen Gebieten.
  • Kontakt zum Kot infizierter Füchse.
  • Hunde und Katzen mit vorherigem Kontakt zu infizierten Mäusen oder Ratten.
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Symptome Fuchsbandwurm

Bei einem günstigen Verlauf kann das Immunsystem den Parasiten erfolgreich eindämmen und inaktivieren.

  • Asymptomatisch – Die Erkrankung Fuchsbandwurm verläuft zunächst viele Jahre symptomfrei.
  • Oberbauchschmerzen
  • Abgeschlagenheit – Starke Müdigkeit.
  • Gelbsucht – bei Leberbefall.
  • Atembeschwerden und Husten – bei Lungenbefall.
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Diagnose Fuchsbandwurm

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Behandlung Fuchsbandwurm

Die Behandlung bei einem Fuchsbandwurm ist abhängig vom Fortschritt der Erkrankung und Zeitpunkt der Diagnose nach Infektion.

  • Operation – Operative Entfernung geschädigter Organbereiche.
  • Medikamente – Hochdosierte starke Medikamente
    • Chemotherapeutika
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Prognose

  • Bei medikamentöser Behandlung – Etwa 90 % Überlebenswahrscheinlichkeit für 5 Jahre.
  • Bei unzureichender oder ausbleibender Behandlung – Tod binnen kurzer Zeit.
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Komplikationen

Durch den Fuchsbandwurm kann es in der Leber zu krebsartigen Raumforderungen kommen.

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Vorbeugung

  • Hygiene – Gründliches Händewaschen nach Aufenthalt im Wald oder im Garten.
  • Lebensmittel – Selbst gesammelte Wildkräuter, Beeren oder Pilze gründlich waschen.
  • Kot entfernen – Fuchskot im Garten mit Handschuhen entfernen und Stelle mit heißem Wasser übergießen.
  • Bluttest – nach Kontakt mit einem toten Wildtier.
  • Für Hunde- und Katzenbesitzer
    • Wurmkur bei Haustieren – Mindestens 4 Mal im Jahr eine Wurmkur bei Haustieren (Hunde, Katzen) durchführen.
    • Hunde- und Katzenhalter – regelmäßig Kot der Haustiere beim Tierarzt untersuchen lassen.
    • Hunde und Katzen in Risikogebieten nicht aufs Bett oder Sofa lassen.
    • Hunde nach Waldspaziergang duschen oder waschen.

Hinweis! Der Fuchsbandwurm ist extrem widerstandsfähig und ist oft selbst mit Desinfektionsmittel nicht abgetötet werden.

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Ansteckung & Übertragung

  • Die Eier werden vom Fuchs im Kot ausgeschieden und besitzen eine hohe Widerstandsfähigkeit.
  • Der Mensch infiziert sich in den meisten Fällen durch den Kot (Tierkontakt) von Fuchbandwurmtärgern (z. B. Hund, Katze).
    • Auch über den Kontakt mit Tierfell ist eine Infektion denkbar.
  • Auch durch kontaminierte Lebensmittel (Waldfrüchte, Beeren) ist ein Kontakt mit Fuchsbandwürmern möglich.
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Zahlen & Statistiken

  • Häufigkeit – Die Ansteckung mit dem Fuchsbandwurm ist sehr selten.
Epidemiologische FaktenHäufigkeit~ 20-30 p.A.
Alters FaktenAlterjedes
Geschlecht FaktenGeschlechtk. A.
aktualisiert: 02.12.2024
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Der Fuchsbandwurm kann im Darm von Füchsen, aber auch im Darm von Hunden und Katzen vorkommen.

Der Wurm ist nur wenige Millimeter groß und besitzt 5 Glieder, am Kopf befinden sich Saugnäpfe, um sich im Darm festzuheften.

Sobald die Endglieder mit reifen Eiern gefüllt werden, stößt der Fuchsbandwurm diese ab und gelangen über den Kot in die Umwelt.

Im Darm schlüpfende Eier wandern in erster Linie zur Leber und können dort einen massiven, tumorähnlichen Schaden anrichten.

Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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