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pfeilWas ist das?

Eine Brustfellentzündung oder auch Rippenfellentzündung wird in der Fachsprache auch Pleuritis genannt. Hierbei ist, wie der Name schon sagt, das Brustfell/Rippenfell (Pleura) entzündet. Das ist die „Haut“ zwischen Lunge und Brustkorb, die diesen von innen auskleidet.

pfeilIst das gefährlich?

Je nach Ursache kann eine Rippenfellentzündung gefährlich werden.

Besonders das Pleuraempyem als Komplikation kann lebensbedrohlich werden (siehe Komplikationen).

Abhängig von der auslösenden Erkrankung bzw. Grunderkrankung heilt die Brustfellentzündung im Normalfall jedoch wieder gut aus.

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pfeilWann zum Arzt?

Eine Brustfellentzündung/ Rippenfellentzündung ist oft sehr schmerzhaft, sodass sich Betroffene ohnehin recht schnell ärztlich vorstellen.

Besonders aber eine „trockene Pleuritis“ (siehe Einteilung)  kann aufgrund der sich nicht berührenden Pleurablätter eher klinisch stumm verlaufen.

Die typischen starken atemabhängigen Schmerzen können in diesem Fall fehlen.
Wenn also Abgeschlagenheit, Fieber und Luftnot bestehen, sollte man dies immer unabhhängig der Ursache ärztlich abklären lassen.

Die Betroffenen wirken sehr krank.
Da differentialdiagnostisch auch akute Notfälle wie z. B. ein Herzinfarkt oder Pneumothorax infrage kommen, sollten man lieber einmal öfter zum Arzt gehen.

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Anatomie

Eine Brustfellentzündung/Rippenfellentzündung betrifft, wie der Name schon sagt, das Rippenfell.
Dabei handelt es sich um die „Haut“, die den Brustkorb auskleidet.

Man unterscheidet bei der Pleura 2 Schichten:

  1. Eine innere, das sogenannte Lungenfell (Pleura visceralis) und
  2. eine äußere, das Rippenfell (Pleura parietalis).

Das innere Blatt umhüllt die beiden Lungenflügel und liegt wie eine Haut außen auf, während das äußere Blatt den Brustkorb von innen auskleidet.

Es gibt im Brustkorb verschiedene „Reserveräume“, in der Fachsprache als Recessus bezeichnet, die während der Atmung Platz für die sich entfaltende Lunge halten.
Bei einer Entzündung kann es zu Flüssigkeitsansammlungen kommen, die sich dann in diesen Reserveräumen finden lassen und somit die Ausdehnung der Lunge beschränkt sein kann.

Aufgrund der Schwerkraft sind meist die beiden Reserveräume auf der linken und rechten Seite unten am Brustkorb betroffen, die sogenannten Recessus costodiaphragmaticus links und rechts.

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Einteilung & Formen

Man kann die Brustfellentzündung nach 2 Kriterien einteilen.
Einmal nach dem Verlauf und dann nach Ursache (Genese)

Einteilung nach Verlauf:

  • Trockene Brustfellentzündung – Eine sogenannte trockene Rippenfellentzündung oder Pleuritis sicca liegt vor, wenn keine Flüssigkeitsansammlung zwischen den Pleurablättern auftritt und diese quasi die ganze Zeit aneinander reiben.
    Eine trockene Pleuritis kann in eine Feuchte übergehen. 
  • Feuchte Brustfellentzündung – Bei einer feuchten Rippenfellentzündung oder Pleuritis exsudativa liegt ein Pleuraerguss vor (Flüssigkeitsansammlung zwischen den Pleurablättern).
    Beide Formen unterscheiden sich in der Symptomatik.  

Einteilung nach Ursache:

  • Infektiöse Brustfellentzündung – durch bestimmte Erreger ausgelöst.
    • bakteriell (durch Bakterien ausgelöst)
    • viral (durch Viren ausgelöst)
    • mykotisch (durch Pilze ausgelöst)
  • Nicht infektiöse Brustfellentzündung
    • Rheumatisch – Ursache ist eine rheumatologische Grunderkrankung und es kommt zur Organbeteiligung.
    • Paraneoplastisch – Auch im Rahmen von Tumoren kann sich das Rippenfell entzünden.
      In Frage kommen hier Tumore, die direkt von der Pleura ausgehen (sogenannte primäre Pleuratumore - eher selten) oder Metastasen, also Streuherde von einem anderen Tumor (häufiger).
    • Posttraumatisch – Nach einem Unfall oder Trauma des Brustkorbes können sich je nach Ausmaß der Verletzungen Bakterien und andere Erreger auf das Rippenfell setzen und zu Entzündungen führen.
    • Postoperativ – Nach einer Operation besteht ein geringes Risiko für eine Entzündung des Rippenfells. Letztendlich birgt jede Operation ein Infektionsrisiko und kann zu Entzündungen führen. Das kann dann entweder durch beispielsweise Bakterien passieren, oder durch den Reizzustand nach einer Operation.
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Ursachen Brustfellentzündung

  • Folge einer Erkrankung – Oftmals ist eine Rippenfellentzündung eher ein Symptom bzw. eine Folge einer anderen Erkrankung, als eine eigenständige Erkrankung.
    Die vorangehende Erkrankung geht häufig von der Lunge aus, sodass diese oftmals auch Lunge geschädigt ist. Eine Pleuritis kann im Rahmen vom auftreten: 

Es gibt aber auch auslösende Erkrankungen, bei denen die Lunge an sich nicht betroffen ist.

Hierzu zählen:

  • Virusinfekt der Pleura – sogenannter Morbus Bornholm, dabei legt sich der Virus auf die Pleura und verursacht eine Entzündung dieser.
  • Lungenembolie – Hier sind die versorgenden Blutgefäße der Lunge „verstopft“, sodass die Lunge nicht mehr richtig durchblutet wird und kein Gasaustausch mehr stattfinden kann.
  • Rheumatologische Erkrankungen – besonders Lupus → Das sind Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift und zerstört.
    Häufig kennt man die Krankheiten durch Gelenkbeteiligung, bei vielen können aber auch innere Organe betroffen sein.
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
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Symptome Brustfellentzündung

  • Schmerzen in der Brust – Sehr starker atemabhängiger Schmerz in der Brust – Dieser entsteht durch das Aneinanderreiben der Pleurablätter.
    Der Schmerz lässt nach, wenn es zu einer Flüssigkeitsansammlung (Pleuraerguss) zwischen den Blättern kommt und diese sich nicht mehr berühren.
  • Seltene Symptome
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Diagnose Brustfellentzündung

  • Anamnese (Arzt-Patienten-Gespräch)
    • Symptome? → typischer starker atemabhängiger Schmerz 
    • Risikofaktoren? Rheuma, Operation, Unfall mit Beteiligung des Brustkorbes? 
  • Körperliche Untersuchung
    • Begutachten des Brustkorbes bei Atmung → angestrengt? flach?
    • Beklopfen des Brustkorbes → Flüssigkeit klingt anders als Luft
    • Abhören → Flüssigkeit klingt anders als Luft und das Aneinanderreiben der Pleurablätter lässt sich als „Knarren“ hören
  • Bildgebung
  • Blutabnahme (Blutuntersuchung)
    • Erhöhte Entzündungswerte (CRP, Leukozyten)
    • Blutkultur vor allem bei Verdacht auf Sepsis („Blutvergiftung“)
    • Serologie – verschiedene Antikörper z. B. bei rheumatischen Erkrankungen, die die Grunderkrankung wahrscheinlicher machen 
  • Tuberkulosescreening – Tuberkulin Hauttest oder Quantiferon Test bei Verdacht auf Tuberkulose.
  • Pleurapunktion – Wenn Flüssigkeit vorhanden ist, dann Punktion, um Erreger nachzuweisen oder die Zellen unterm Mikroskop anschauen zu können.
    Auch bei einem Erguss, der durch einen Tumor entsteht, sinnvoll, da dann maligne Zellen (Tumorzellen) im Punktat nachweisbar sein können.
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Bilder

Da sich die Entzündung im Inneren des Brustkorbes abspielt, sieht man von außen nichts.

Da Atmen aber sehr schmerzhaft ist, kann man eine verkürzte Atmung beobachten, die eher flach ausfällt.

Der Brustkorb hebt sich schneller als sonst und die Betroffenen wirken angestrengt.

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Differenzialdiagnose

Hier geht es eher differentialdiagnostisch um den Schmerz, da dieser ein Warnsignal sein kann.

Die verschiedenen Grunderkrankungen, durch die eine Pleuritis ausgelöst werden kann, befinden sich bei Ursachen. 

  • Angina Pectoris – Angina pectoris bedeutet übersetzt „Brustenge“.
    Es kommt zu dumpfen Schmerzen im Brustkorb, sowie zu Atemnot.
    Die Symptome treten vor allem unter Belastung auf und sind anfallsartig. Sie entstehen durch eine belastungsabhängige Verengung der Blutgefäße des Herzens. Die Beschwerden sind das Hauptsymptom der KHK, der sogenannten Koronaren Herzkrankheit.
    Sie tritt durch Atherosklerose der Herzkranzgefäße auf.
    Zur Diagnostik kommen verschiedene Mittel zum Einsatz: EKG, Echo (Ultraschall vom Herz), MRT oder invasive Methoden, wie der Herzkatheter, um die Stenosen (Verengungen festzustellen). Therapiert wird medikamentös.   
  • Herzinfarkt – Ein Herzinfarkt entsteht durch eine verminderte oder gar aufgehobene Durchblutung des Herzmuskels.
    Dies äußert sich durch starke Schmerzen im Brustkorb, die in den Arm, Kiefer und teilweise Oberbauch ausstrahlen. Je nach Geschlecht bestehen mögliche weitere Symptome:
    Frauen – Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen, Rückenschmerzen, Kauschmerzen, Luftnot, vor allem Frauen präsentieren sich häufig nicht mit den klassischen Schmerzen in der Brust, sondern eher atypisch
    Männer – Schmerzen im Brustkorb, die in den linken Arm ausstrahlen, Luftnot, Kaltschweißigkeit, Übelkeit und Unwohlsein. Betroffene verlieren teilweise das Bewusstsein. Der Schmerz ist eher nicht atemabhängig, sondern besteht durchgehend, trotzdem muss vor allem in Notfallsituationen ein Herzinfarkt abgeklärt werden.
    Dies geschieht mittels EKG und Blutuntersuchung, bei der man einen bestimmten „Herzinfarktparameter“ (Troponin-T) bestimmt, der erhöht ist.
    Behandelt wird ein Herzinfarkt je nach Ausmaß der Stenose (also der Engstelle des Blutgefäßes). In Frage kommen Blutverdünner oder invasive Methoden, um das Gefäß wieder zu öffnen. Im Nachgang muss ein Risikoprofil erstellt werden und eine entsprechende Nachsorge erfolgen. Ein Herzinfarkt stellt einen akuten Notfall dar.
  • Lungenembolie – Bei einer Lungenembolie kommt es zu einem Verschluss eines oder mehrerer Blutgefäße (durch Blutgerinnsel), die die Lunge versorgen.
    So kann außerdem kein Gasaustausch mehr stattfinden. Die Betroffenen klagen über atemabhängige Schmerzen im Brustkorb. Weiterhin sind die Betroffenen akut gefährdet, Kreislaufinstabil zu werden, wenn sie das nicht schon sind.
    Sie können über Herzrasen, massive Angstzustände und Unwohlsein klagen.
    Im EKG zeigen sich ebenfalls Veränderungen. Auch hier wird mittels Blutverdünnern oder invasiven Methoden zur Entfernung des Blutgerinnsels therapiert.
    Eine Lungenembolie stellt einen akuten Notfall dar. 
  • Pneumothorax – Unter einem Pneumothorax versteht man eine akute Luftansammlung im Brustkorb.
    In diesem besteht normalerweise ein Vakuum, in dem sich die Lunge entfalten kann und so die Atmung und den Gasaustausch sicherstellt.
    Wenn nun aber Luft in den Pleuraspalt gelangt, zum Beispiel durch eine Verletzung oder besonders bei jungen, schlanken, rauchenden Männern spontan, dann bricht dieses Vakuum zusammen und die Lunge kann sich nicht mehr richtig entfalten.
    Eine normale Atmung ist dann nicht mehr möglich. Die Betroffenen klagen über Luftnot, Angstzustände und Unwohlsein.
    Es können auch atemabhängige, stechende Schmerzen bestehen.
    Mittels Abhören und Abklopfen des Brustkorbes lässt sich die Diagnose stellen.
    Ein Röntgenbild kann die Diagnose sichern.
    Therapiert wird mittels Thoraxdrainage, damit die Luft entweichen und sich die Lunge wieder entfalten kann. Auch ein Pneumothorax stellt einen Notfall dar.
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Behandlung Brustfellentzündung

Die Behandlung einer Brustfellentzündung richtet sich nach der jeweiligen Grunderkrankung.

  • Symptomatische Behandlung – Ist ein Virus Auslöser von der Entzündung, muss man abwarten und kann nur symptomatisch behandeln.
  • Antibiotika – Bakterielle Infektionen können mit Antibiotika behandelt werden.
  • Punktion – Wenn Flüssigkeit im Brustkorb vorhanden ist, kann diese abgelassen (punktiert) werden, um die Lunge zu entlasten und ihr wieder mehr Raum zur Entfaltung zu geben.
  • Rheumabehandlung – Wenn eine rheumatische Erkrankung zu der Pleuritis geführt hat, muss diese als Grunderkrankung behandelt werden. Je nach Art der rheumatischen Erkrankung gibt es hierfür verschiedene Medikamente.
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Prognose

Über die Prognose lässt sich pauschal keine Aussage machen.
Sie hängt von der Grunderkrankung, dem Verlauf und möglichen Komplikationen ab.

Oftmals heilt die Pleuritis wieder aus.
Je nach Gesundheitszustand kann sie aber durchaus gefährlich werden. Vor allem die Entwicklung von Eiter im Pleuraspalt ist eine ernstzunehmende Gefahr, die therapiert werden muss. (Siehe Komplikationen)

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Verlauf

Der Verlauf einer Brustfellentzündung richtet sich nach der Ursache.

Je nachdem, welche Erkrankung zugrunde liegt, ist die Entzündung ein einmaliges Ereignis, z. B. im Rahmen einer Lungenentzündung oder nach einem Unfall oder sie kann immer wieder auftreten.
Dann meist im Rahmen einer rheumatologischen Grunderkrankung.

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Komplikationen

Im Rahmen einer Entzündung des Brustfells kann es zu verschiedenen Komplikationen kommen.
Hierzu zählen:

  • Entwicklung eines Pleuraempyems – Hierbei handelt es sich um Eiteransammlungen innerhalb des Raumes zwischen den beiden Pleurablättern.
    Es handelt sich um eine schwerwiegende, ernst zu nehmende Komplikation, die vor allem nach einer Lungenentzündung mit Bakterien als Erreger auftritt.
    Symptome wären: Fieber, Husten, Nachtschweiß, diese vor allem auftretend nach einer Lungenentzündung.
    Je nach Ausmaß kann das Empyem antibiotisch behandelt werden oder es ist aber nötig, eine Thoraxdrainage einzulegen, damit der Eiter abfließen kann.
  • Entwicklung einer Pleuraschwarte – Unter einer Pleuraschwarte versteht man nichts anderes, als die Narbenentwicklung an der Pleura nach einer Infektion oder sonstigen Reizzuständen.
    Diese Verdickungen lassen sich unter anderem im Röntgenbild nachvollziehen. 
  • Entwicklung einer Pleuritis calcarea – verdickte, kalzifizierte Pleura (Pleuritis calcarea). Vor allem nach Tuberkuloseinfektionen, welche die Atembeweglichkeit einschränkt.
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Dauer

In der Regel dauert es wenige Tage, bis die Symptome einer Brustfellentzündung nachlassen.

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Ansteckung & Übertragung

Eine Brustfellentzündung an sich ist nicht ansteckend, wenn aber ein Virus der Erkrankung zugrunde liegt, dann ist das Virus natürlich schon ansteckend.

Betroffene können das Virus weitergeben und je nach Immunsystem des Angesteckten bricht dieser dort aus und äußert sich z. B. auch mit einer Pleuritis, anders oder gar nicht.

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Zahlen & Statistiken

  • Alter – Theoretisch kann jedes Alter von einer Rippenfellentzündung betroffen sein.
Epidemiologische FaktenHäufigkeit~ 3-4 / 10.000
Alters FaktenAlterjedes
Geschlecht FaktenGeschlechtk. A.
aktualisiert: 24.03.2026
KI-Training
EigenschaftWert
AnatomiePleura (Rippenfell und Lungenfell), Lunge, Brustkorb
DifferentialdiagnoseLungenentzündung, Pneumothorax, Rippenfellentzündung durch Tumore, Herzbeutelentzündung, Lungenembolie, Interkostalneuralgie
MedikamenteSchmerzmittel (NSAR), Antibiotika (bei bakterieller Ursache), Kortikosteroide, Behandlung der Grunderkrankung
Epidemiologiehäufig als Begleiterscheinung von Lungenentzündungen; Auftreten in allen Altersgruppen
Prognosebei frühzeitiger Behandlung gut; abhängig von der Ursache; Komplikationen bei Pleuraerguss möglich
Verlaufakut oder chronisch; kann mit oder ohne Pleuraerguss auftreten; Schmerzen meist atemabhängig
PathophysiologieEntzündung der Pleura führt zu Reibung der Pleurablätter oder vermehrter Flüssigkeitsansammlung im Pleuraspalt
KomplikationPleuraerguss, Pleuraempyem, Atemnot, Verwachsungen, chronische Schmerzen
BehandlungAnalgetika, Atemtherapie, Antibiotika, Drainage bei Erguss, Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung
Primärvorbeugungkeine spezifische Prävention; Impfungen gegen Pneumokokken/Influenza können Risiko senken
Sekundärvorbeugungfrühe Behandlung von Atemwegsinfekten, regelmäßige Verlaufskontrollen
RisikofaktorenLungenentzündungen, Autoimmunerkrankungen, Lungenembolie, Virusinfektionen, Tumorerkrankungen, Asbestexposition
Anzeichenstechende atemabhängige Brustschmerzen, Husten, Atemnot, Fieber, Schonatmung
StadienPleuritis sicca (trocken), Pleuritis exsudativa (mit Erguss)
Diagnostikklinische Untersuchung, Auskultation (Reibegeräusch), Röntgen-Thorax, Ultraschall, CT, Blutwerte, Pleuraergussanalyse
Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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