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pfeilWas ist das?

Die Angina pectoris - auch Herzenge genannt - ist das Hauptsymptom der koronaren Herzkrankheit. Bei dieser Krankheit kommt es zu einem Verschluss der Herzkranzgefäße, also jenen Gefäßen, die unseren Herzmuskel "ernähren". Dadurch wird das Herz weniger durchblutet und bekommt nicht die Menge an Sauerstoff, die es bedarf. Diese Minderversorgung führt dazu, dass sich auf lange Sicht schwere Herzerkrankungen ausbilden. Es gibt zwei Arten der Angina pectoris, stabil und instabil. Die instabile Angina pectoris wird zum akuten Koronarsyndrom gezählt und ist ein absoluter Notfall. Die stabile Angina pectoris ist belastungsabhängig, sensibel auf Medikamente und lässt bei Ruhe wieder nach. Im Folgenden befassen wir uns mit der stabilen Form.

Zusammenfassung Angina pectoris

  • Es handelt sich bei der instabilen Angina pectoris um einen medizinischen Notfall.
  • Ursache der Angina Pectoris ist oftmals eine koronare Herzkrankheit.
  • Es kommt zu anfallsartigen, starken Schmerzen in der Brust.
  • Ein gesunder Lebensstil beugt vor.
Epidemiologische FaktenHäufigkeitoft
Alters FaktenAlter~ ab 50
Geschlecht FaktenGeschlechtw < m
pfeilIst das gefährlich?
Gefahrenhinweis Angina pectoris
Achtung!

Bei dieser Erkrankung kann es unter Umständen zu einem sehr gefährlichen Verlauf kommen. Bei folgenden Anzeichen solltes Du einen Notarzt verständigen!

Brustschmerzen, Engegefühl in der Brust, ausstrahlende Schmerzen in den Arm, Taubheitsgefühle.

potentiell Lebensgefährliche Erkrankung

Eine Angina pectoris ist gefährlich und kann zu einem Herzinfarkt führen. Es handelt sich damit um eine medizinische Notfallsituation.

pfeilWann zum Arzt?

Bemerkst Du starke, akute Schmerzen in der Brust, die z. T. ausstrahlen, bzw. ein Engegefühl in der Herzgegend, muss sofort ein Notarzt verständigt werden.

Die Fachrichtung, die sich mit der Angina pectoris befasst, ist die Kardiologie, ein Teil der inneren Medizin.
Eine Angina pectoris erkennen und eventuell behandeln können viele Hausärzte aber auch.

Tritt eine Angina pectoris zum ersten Mal auf (De-novo-Angina), gilt sie bis zur Ursachenabklärung als instabil und ist ein absoluter Notfall!

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Der Angina pectoris Anfall

Für einen stabilen Angina pectoris Anfall ist typisch, dass die Beschwerden für kurze Zeit - meist nur Minuten - anhalten und eine Belastung als Ursachen haben.

Diese Belastung kann körperlich oder emotional sein, aber auch durch große Mahlzeiten oder schlichtweg Kälte ausgelöst werden.

Die Schmerzen in der Brust sind bei einem Anfall zwar unangenehm, es ist jedoch kein Vernichtungsschmerz.
Nichtsdestotrotz senken sie bei häufigem Auftreten unweigerlich die Lebensqualität.

Man kann beobachten, dass sich die Beschwerden von Anfall zu Anfall relativ gleich manifestieren und spricht daher eben von der stabilen Angina pectoris.

Bei körperlicher Ruhe oder Einnahme von Nitro-Präparaten bessern sich die Beschwerden innerhalb weniger Minuten.

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Anatomie

Das Herz (cor) ist ein muskulöses Hohlorgan und liegt in etwa in der Mitte des Brustkorbs und besteht aus 4 Hohlräumen.

Es versorgt unsere Organe kontinuierlich mit sauerstoffangereichertem Blut und ist somit lebenswichtig.

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Einteilung & Formen

Bei einer Angina pectoris kann unterschieden werden zwischen:

  • Stabiler Angina pectoris – die Symptome treten nur unter Belastung auf.
  • Instabiler Angina pectoris – die Symptome treten bereits bei geringster Belastung oder in Ruhe auf.
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Ursachen Angina pectoris

  • Koronare Herzkrankheit – Hauptursache für Angina pectoris ist die Koronare Herzkrankheit, kurz KHK.
    • Durch eine chronische Degeneration der Gefäße des Herzens wird der Herzmuskel zunächst bei Belastung, später auch in Ruhe, zu wenig durchblutet und geht schrittweise zugrunde.
  • Arteriosklerose – Gefäßverengung der Blutgefäße, die das Herz versorgen, infolge einer Arterienverkalkung.
  • Risikofaktoren für die Entstehung einer Angina Pectoris. Im Folgenden sind die wichtigsten Risikofaktoren aufgezählt:
    • Rauchen
    • Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
    • Übergewicht (Adipositas)
    • Körperliche Inaktivität
    • Genetische Prädisposition: Es besteht ein erhöhtes Risiko, wenn ein naher Verwandter auch betroffen ist
    • Hohes Alter und männliches Geschlecht
    • Diabetes
    • Hypercholesterinämie (erhöhte Blutfettwerte)

Was sind die Ursachen einer Angina pectoris?

Die Ursache einer Angina pectoris ist die Verengung der Gefäße, die die Herzmuskeln versorgen.
Dies kann durch verschiedenste Risikofaktoren begünstigt werden und diese sollten beim Bestätigten vorliegen einer Angina pectoris kontrolliert und - soweit möglich - komplett eliminiert werden.

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Symptome Angina pectoris

  • Schmerzen in der Brust – Druckgefühl bzw. Schmerz hinter dem Brustbein, der in den linken Arm, in den Bauch oder Rücken oder zum Hals bis in den Unterkiefer ausstrahlen kann.
  • Taubheit – Betroffene berichten oft über Taubheitsgefühle in linker Schulter, Arm und Hand.
  • Weitere Anzeichen – auch Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Atemnot, Schweißausbrüche und Gefühle der Todesangst können auftreten.
  • Anzeichen bei Frauen – kommt es eher selten zu Brustschmerzen, hier dominieren Anzeichen von Müdigkeit, Magenbeschwerden und Kurzatmigkeit.
  • Stabile Angina pectoris – Bei einer stabilen Angina pectoris lassen die Schmerzen in der Regel nach einigen Minuten der Ruhe nach.
  • Instabile Angina Pecoris – Treten die Beschwerden jedoch nicht mehr nur bei Belastung, sondern auch in Ruhe auf, verschlimmern sich, werden häufiger oder dauern länger, spricht man einer instabilen Angina pectoris.

Was sind die Anzeichen einer Angina pectoris?

Umgangssprachlich bezeichnet man die Angina pectoris auch als "Herzenge".
Gemeint ist ein dumpfer oder drückender Schmerz hinter dem Brustbein.

Typisch ist auch eine Ausstrahlung dieses Schmerzes vom Brustbereich in die Arme, den Hals oder den Oberbauch.
Selten sind auch einschnürende oder brennende Schmerzen, die sich im Brustkorb eher einseitig oder sogar nur im Oberbauch befinden möglich.

Oft treten diese Beschwerden bei körperlicher oder emotionaler Belastung auf und bessern sich bei Ruher oder durch die Einnahme helfender Medikamente.
Sie sind also reproduzierbar und treten häufig situationsabhängig auf. 

An dieser Stelle ist eine Sonderform der stabilen Angina pectoris zu nennen, die "Walk-through-Angina".
Bei dieser Form treten auch belastungsabhängig Schmerzen auf. Diese lassen aber trotz weiterer Belastung nach, treten also nur am Anfang der körperlichen Belastung auf und verschwinden dann ohne, dass der Körper erst zu Ruhe kommt.

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Diagnose Angina pectoris

  • Anamnese – Der Arzt erfragt die typischen Symptome einer Angina pectoris.
  • EKG – Mittels Elektrokardiogramm werden die Herzströme gemessen (Auftreten bei Belastung-> Belastungs-EKG).
  • Echokardiografie (Herzultraschall)
  • Herzkatheteruntersuchung – bei unklaren Ergebnissen

Wie wird eine Angina pectoris diagnostiziert?

Um eine richtige und genaue Diagnose zu stellen sind ein ausführliches Gespräch (Anamnesegesräch) und eine körperliche Untersuchung sehr wichtig, aber auch andere Untersuchungen spielen eine große Rolle, sodass eine definitive Diagnose nur in Zusammenschau all dieser Dinge gestellt werden kann.
Bei der Anamnese werden genaue Fragen zu den Beschwerden und der Art der Schmerzen gestellt und das Vorhandensein von Risikofaktoren abgeklärt.
Daraufhin folgt eine körperliche Untersuchung mit Fokus auf das Herz.

Eine laborchemische Untersuchung sollte angeschlossen werden.
Dabei werden die Blutfette und der Blutzucker untersucht und eine Untersuchung des kleinen Blutbildes oder anderen individuell relevanten Werten durchgeführt.

Ergänzend zum Ruhe-EKG kann auch ein Belastungs-EKG und eine Echokardiographie angeschlossen werden.

Auch andere Diagnostik ist möglich und wird vom Arzt immer abhängig vom Gesamtbild des Patienten als nötig erachtet.

Wie verändert sich das EKG bei einer Angina pectoris?

Bei einer stabilen Angina pectoris sind in der Regel keine EKG-Veränderungen sichtbar, es sei denn es liegen andere Erkrankungen zusätzlich vor, die zu Veränderungen führen. 

Es gibt eine seltene Spezialform der instabilen Angina pectoris, bei der ST-Strecken-Hebungen zu sehen sind, die sich während des Anfalls ausbilden und anschließend wieder verschwinden.

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Behandlung Angina pectoris

  • Gesunder Lebensstil – Änderung hin zu einem gesünderen Lebensstil kann viel bewirken: Diät halten, das Gewicht verringern, mit dem Rauchen aufhören, Ausdauersport betreiben
  • Medikamente – z. B. Nitrospray → siehe Abschnitt Medikamnete
  • Stent – Therapeutische Intervention im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung, etwa durch Einsetzen eines Stents in ein verengtes Herzgefäß (bei ausbleibender Symptomlinderung durch Medikamentengabe)

Wie wird eine Angina pectoris behandelt?

Wichtig ist es bei einer diagnostizierten stabilen Angina pectoris die vorhandenen Risikofaktoren zu senken, sodass es langfristig nicht zu schlimmeren Herzerkrankungen kommt.
Dabei werden auch gerne unterstützende Medikamente eingesetzt.

Beim akuten Anfall kommt ein Nitro-Präparat zum Einsatz. 

Sollten Medikamente zu keiner Linderung führen kann der Arzt eine elektive Koronarangiographie anraten, bei der genau geschaut wird, wo die Verengungen vorliegen.
Dies ist aber nur in schweren Verläufen angedacht.

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Medikamente

Bei den Medikamenten bei einer Angina pectoris kann zwischen Medikamente bei Anfällen und Medikamenten zur Dauertherapie unterschieden werden.

  • Bei einem Angina pectoris Anfall
    • schnell wirksame Nitropräparate – als Spray oder Kapseln
  • Zur Dauertherapie von Angina pectoris
    • Acetylsalicylsäure
    • Clopidogrel
    • Betablocker – senken den Blutdruck unter Belastung und verringern die Herzfrequenz.
    • Blutdrucksenker und Cholesterinsenker – je nach Grunderkrankung zur Vorbeugung.

Welche Medikamente helfen bei einer Angina pectoris?

Beim akuten Anfall kommt ein Nitro-Präparat zum Einsatz, das entweder als Sprayform mit 1-2 Hüben oder als Zerbeißkapsel eingenommen wird.
Dadurch werden die Gefäße weit gestellt und die Arbeit, die das Herz aufbringen muss um zu pumpen sinkt.
Durch diese Wirkung benötigt das Herz auch weniger Sauerstoff und somit gehen dann die Beschwerden zurück. 

Wichtig ist zu beachten, dass es zu Interaktionen zwischen einzelnen Medikamenten kommen kann.
Daher ist es unbedingt notwendig dem behandelnden Arzt immer alle Medikamente mitzuteilen, die eingenommen werden. Die Kombination von Nitro-Präparaten mit PDE-5-Hemmern, wie beispielsweise ViagraⓇ, kann zu einer starken, lebensbedrohlichen Senkung des Blutdrucks führen.

Als Dauertherapie zur Verhinderung eines Herzinfarktes werden gerne ASS zur Vermeidung von Thrombenbildung, Betablocker zur Senkung des Sauerstoffbedarfs des Herzens und Statine zur Senkung der Blutfette gegeben, natürlich sind andere Präparate auch eine Option.
Auch beispielsweise ACE-Hemmer können angedacht werden, um andere Grunderkrankungen wir den Bluthochdruck falls vorhanden mit zu therapieren. 

Wichtig dabei ist die Medikamente als unterstützende Maßnahmen zu sehen und seine Lebensweise trotzdem anzupassen, so wird der größte Erfolg erzielt!

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Medikamente solltest Du niemals ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker einnehmen!
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Prognose

  • Je schlimmer das Herz betroffen ist, desto schlechter wird die Prognose.
  • Treten Beschwerden bereits bei Ruhe auf, ist das Risiko für einen Herzinfarkt deutlich erhöht.
  • Eine Angina pectoris ist medikamentös gut behandelbar, jedoch nicht heilbar.
  • Bei einer stabilen Angina pectoris beträgt die jährliche Sterblichkeitsrate etwa 5 %, das Risiko für einen Herzinfarkt innerhalb der nächsten 5 Jahre beträgt 25 %.

Wie ist die Prognose bei einer Angina pectoris?

Den Verlauf der koronaren Herzerkrankung und damit auch ob sich eine Angina pectoris in eine schlimmere Symptomatik entwickeln kann ist von den Faktoren abhängig, die den Verlauf einer koronaren Herzkrankheit bestimmen:

  • Häufigkeit und Schwere der Angina pectoris Anfälle
  • Vorhandensein von Gefäßrisikofaktoren
  • Lokalisation der Stenosen: abhängig davon ob die Verengung ein Haupt- oder ein Nebengefäß betrifft
  • Ausmaß der Herzmuskelschädigung: sobald eine Muskelschädigung durch Minderversorgung festgestellt wurde ist der Verlauf dadurch beeinflusst
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Verlauf

Eine stabile Angina pectoris verläuft wie der Name schon vermuten lässt relativ stabil.

Es ist aber immer möglich, dass bei unzureichender verminderung der Risikofaktoren, sich die Schwere der Erkrankung erhöht und die Beschwerden dann schon bei noch geringerer Belastung auftreten.

Auch die Entstehung von schwerwiegenden Herzerkrankungen bei immer weiter voranschreitender Angina pectoris ist eine gefürchtete Komplikation.

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Komplikationen

Komplikationen einer Angina pectoris sind:

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Dauer

Eine Angina pectoris beginnt meist sehr plötzlich. Die Beschwerden halten meist einige Minuten (ca. 20 Minuten) an, selten über eine Stunde.

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Vorbeugung

  • Gesunder Lebensstil – einer Angina pectoris vorbeugen kann man vor allem durch einen gesunden Lebensstil.
    • Ausgewogene Ernährung
    • eine halbe Stunde Sport am Tag, den BMI zwischen 20 und 25 halten
    • ein Blutdruck unter 140/90 mmHg
    • nicht rauchen
    • wenig Stress. 
  • Medikamente – diese Maßnahmen können durch Cholesterin und blutdrucksenkende Medikamente unterstützt werden.

Wie kann man einer Angina pectoris vorbeugen?

Zur Vorbeugung einer Angina pectoris kann man seinen Lebensstil anpassen.
Das ist die wichtigste und essentiellste Maßnahme, die jeder selber ergreifen kann. Dazu gehört eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichende und richtige Bewegung und Aufhören zu Rauchen.

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Stadien

Eine Angina pectoris kann nach CCS Klassifikation eingeteilt werden in:

  • Grad 0 – keine Symptomatik
  • Grad I – leichte Anzeichen bei schwerer körperlicher Belastung
  • Grad II – leichte Anzeichen bei normaler körperlicher Aktivität
  • Grad III – erhebliche Beschwerden bei normaler körperlicher Aktivität
  • Grad IV – Beschwerden bereits bei geringer Belastung
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Heilung

Heilbar ist eine Angina pectoris nicht, da die Schäden an den Gefäßen nicht rückgängig gemacht werden können.

Eine Linderung der Beschwerden und Senkung der Häufigkeit des Auftretens ist aber durch Medikamente in Kombination mit einem gesunden Lebensstil jedoch möglich.

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Lebenserwartung

Kommt es zu einer erfolgreichen Behandlung der Grunderkrankung und Eliminierung der Risikofaktoren, sowie einem gesunden Lebensstil durch ausgewogene Ernährung und regelmäßiger Bewegung ist eine nahezu normale Lebenserwartung zu erwarten.

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Aussagen über eine mögliche Lebenserwartung sind immer abhängig vom individuellen Verlauf der Erkrankung. Pauschale Aussagen müssen daher immer kritisch betrachtet werden.
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Zahlen & Statistiken

  • Die Angina pectoris zählt zu der koronaren Herzerkrankung, die in Industrieländern die häufigste Todesursache ausmacht.
    In Deutschland macht dies etwa 14% aus, wobei ältere Menschen und Männer am häufigsten betroffen sind.
  • In über der Hälfte der Fälle ist das erste Symptom der koronaren Herzerkrankung die Angina pectoris, die sich bis zum Herzinfarkt entwickeln kann.
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Für einen stabilen Angina pectoris Anfall ist typisch, dass die Beschwerden für kurze Zeit - meist nur Minuten - anhalten und eine Belastung als Ursachen haben.

Diese Belastung kann körperlich oder emotional sein, aber auch durch große Mahlzeiten oder schlichtweg Kälte ausgelöst werden.

Die Schmerzen in der Brust sind bei einem Anfall zwar unangenehm, es ist jedoch kein Vernichtungsschmerz.
Nichtsdestotrotz senken sie bei häufigem Auftreten unweigerlich die Lebensqualität.

Man kann beobachten, dass sich die Beschwerden von Anfall zu Anfall relativ gleich manifestieren und spricht daher eben von der stabilen Angina pectoris.

Bei körperlicher Ruhe oder Einnahme von Nitro-Präparaten bessern sich die Beschwerden innerhalb weniger Minuten.

Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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aktualisiert: 29.09.2025
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    In Deutschland macht dies etwa 14% aus, wobei ältere Menschen und Männer am häufigsten betroffen sind.
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