Hüftschnupfen, wenn es zu einer plötzlichen Entzündung im Hüftgelenk kommt. Schmerzen und Wassereinlagerungen sind die Folgen.

Der Hüftschnupfen, auch Coxitis fugax genannt, ist eine vorübergehende, nicht-bakterielle Entzündung des Hüftgelenks und tritt vor allem bei Kindern im Grundschulalter auf. Meist geht dem Hüftschnupfen eine Infektion der oberen Atemwege oder des Darmes voraus.
Ein Hüftschnupfen (Coxitis fugax) ist in aller Regel harmlos und heilt folgenlos wieder ab.
Bestehen beim Kind Beschwerden in der Hüfte oder hinkt Dein Kind, sollte ein Arzt (Orthopäde) aufgesucht werden.
Auch wenn der Hüftschnupfen ungefährlich ist und von selbst wieder abheilt, sollten Hüftschmerzen beim Kind immer abgeklärt werden, da es schwerwiegende Differenzialdiagnosen gibt, die man sicherheitshalber ausschließen sollte.
Hinweis! Beim Hüftschnupfen entzündet sich die Gelenkinnenhaut der Hüftgelenkkapsel und schwillt an.
Hinweis! Die Schmerzen bei einem Hüftschnupfen sind individuell unterschiedlich und fallen unterschiedlich stark aus.
Der Hüftschnupfen heilt von selbst aus und erfordert keine spezielle Therapie.
Ein Hüftschnupfen heilt in den meisten Fällen komplett und folgenlos wieder aus.
Die Prognose ist daher sehr gut.
Sobald die Schmerzen abgeklungen sind, ist eine allmähliche Wiederaufnahme des Sports möglich.
Ein Wiederauftreten (Rezidiv) des Hüftschnupfens ist möglich, jedoch eher selten.
Die Beschwerden bei einem Hüftschnupfen können bis zu 2 Wochen anhalten.
Sobald die Kinder keine Beschwerden mehr haben, können die Kinder wieder langsam Sport treiben.
Ein Hüftschnupfen tritt zwar als Folge eines vorangegangenen Infektes auf, allerdings ist der Hüftschnupfen an sich nicht ansteckend.
Bei Hüftschnupfen ist die Gelenkinnenhaut der Hüftgelenkkapsel betroffen.
Ein Hüftschnupfen (Coxitis fugax) betrifft vor allem Kinder im Alter von 5–6 Jahren.