Bursitis trochanterica, wenn es zu einer Entzündung des Schleimbeutels am äußeren Bereich der Hüfte kommt.


Bei einer Bursitis trochanterica, auch Schleimbeutelentzündung in der Hüfte genannt, handelt es sich um eine Entzündung eines mit Gelenkflüssigkeit gefüllten Gewebepolsters. Dieser Schleimbeutel befindet sich am sog. Trochanter major (großer Rollhügel), dem Knochenvorsprung am Oberschenkelknochen. Ganz allgemein: Schleimbeutel (Bursa) liegen zwischen Knochen und Muskeln/ Sehnen und verringern die Reibung zwischen diesen Strukturen und ermöglichen ein reibungsloses Gleiten. Schleimbeutel können sich jedoch entzünden, man spricht dann von einer Bursitis.
Die Bursitis trochanterica ist in der Regel nicht gefährlich und heilt bei Schonung des Hüftgelenks oftmals nach kurzer Zeit von alleine.
Gefährlich kann es werden, wenn Bakterien als Ursache zugrunde liegen. Dies ist jedoch nur ein seltener Fall.
Bestehen die Beschwerden einer Bursitis trochanterica über mehrere Tage ohne Besserung, sollte ein Arzt (Orthopäde) aufgesucht werden.
Über den großen Rollhügel (Trochanter major, Kopf des Oberschenkelknochens) im Hüftgelenk verläuft der sog. Tractus iliotibialis. Ein starkes Band auf der Oberschenkelaußenseite.
Das Band entspringt aus drei Muskeln
Zwischen diesem Band und dem Knochenvorsprung liegt die Bursa trochanterica.
Diese verringert bei Belastung die Reibung zwischen Band und Knochen und ermöglicht ein reibungsloses Gleiten dieser beweglichen Strukturen.
Im aufrechten Stand drückt das Körpergewicht den Oberschenkelknochen nach außen.
Der Tractus iliotibilis wirkt wie eine Art Zuggurtprinzip und zieht den Oberschenkel "zurück" nach innen.
Dadurch ist der Schleimbeutel zwischen Oberschenkelkopf und Tractus iliotibialis jedoch sehr anfällig für Entzündungen.
Je nach Lokalisierung der Schleimbeutelentzündung der Hüfte wird unterschieden zwischen:
Risikofaktoren

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Die Schwellung/ Rötung aufgrund der Bursitis trochanterica ist von außen in der Regel nicht zu erkennen, da viele große Muskeln das Hüftgelenk umgeben.
Neben der Behandlung der Symptome ist es wichtig, den möglichen Auslöser (z. B. Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand) zu identifizieren und zu behandeln.
Hinweis! Egal, welches Gelenk betroffen ist, die Behandlung einer Schleimbeutelentzündung ist immer ähnlich.
In den meisten Fällen heilt eine Bursitis trochanterica mit Schonung innerhalb einiger Tage oder Wochen von selbst aus.
Wenn der Verdacht auf eine bakterielle Ursache vorliegt, ist die Prognose weniger gut.
Komplikationen sind bei einer Bursitis trochanterica eher selten.
Die Dauer einer Bursitis trochantericaist abhängig von der Ursache und dem Ausmaß der Entzündung.
Bei entsprechender Schonung und adäquater Therapie ist die Schleimbeutelentzündung innerhalb von vier bis sechs Wochen folgenlos abgeheilt.
Die Schmerzen der bursitis trochanterica befindet sich am großen Rollhügel (trochanter major) des Hüftgelenks.
Es handelt sich dabei um die Fortsätze des Oberschenkelknochens (Femur)
Die Empfehlungen unterscheiden sich nicht von denen für sonstige Patientengruppen.
Die Empfehlungen unterscheiden sich nicht von denen für sonstige Patientengruppen.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.