Schleimbeutelentzündung der Hüfte, wenn es aufgrund einer Überbeanspruchung zu einer Entzündung des Schleimbeutels kommt.


Erfahrungs Berichte
Übungen
Schleimbeutel sind kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Säckchen, welche sich im Körper verteilt meist in Gelenknähe befinden und als „Stoßdämpfer“ fungieren. Kommt es, meist durch eine zu starke Beanspruchung, zu einer Entzündung der Schleimbeutel (Bursitis), löst dies Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aus. Bei Schleimbeutelentzündungen an der Hüfte unterscheidet man zwischen der Bursitis trochanterica, an der Außenseite der Hüfte und der Bursitis iliopectinea in der Leiste.
An sich ist eine Schleimbeutelentzündung an der Hüfte zunächst nicht gefährlich.
Wird die Entzündung jedoch nicht behandelt, erhöht sich das Risiko einer Chronifizierung und somit einer stetig fortschreitenden Zerstörung des Hüftgelenks.
Liegt eine sehr seltene, bakterielle Entzündung der Hüfte vor, handelt es sich um eine gefährliche Erkrankung, welche mit Antibiotikum behandelt werden muss.
Bessert sich die Entzündung nach einigen Tagen Schonung des Hüftgelenks zu Hause nicht von alleine, solltest du einen Arzt aufsuchen.
Auch wenn die Schmerzen im Hüftgelenk sehr plötzlich und akut auftreten, solltest du zeitnah einen Orthopäden aufsuchen.
Kommt es neben der Entzündung in der Hüfte zu allgemeinen Krankheitszeichen mit wie Fieber, Abgeschlagenheit oder Schüttelfrost, musst du umgehend zum Arzt.
Der Schleimbeutel dient als eine Art Stoßdämpfer zwischen harten und weichen Körperstrukturen. Bei Bewegung reduziert der Schleimbeutel den Druck und die Reibung zwischen den Strukturen (Haut, Sehnen, Knochen, Muskeln).
Die Schleimbeutel bestehen aus Bindegewebe und Schleimhaut und bilden eine Art Gleitschicht.
Die Hüfte besitzt mehrere Schleimbeutel.
Hinweis! Schleimbeutel sind dort im Körper vorhanden, wo Gewebe aneinander reibt und hoher Druck entsteht.
Die Schleimbeutelentzündung im Hüftgelenk kann eingeteilt werden in:
Hinweis! Schleimbeutel befinden sich zwischen Muskeln, Sehnen und Knochen und dienen als eine Art Puffer. Bei ständig wiederholter Bewegung kann sich der Schleimbeutel entzünden.
Hinweis! Die Diagnose einer Schleimbeutelentzündung der Hüfte ist häufig schwierig, da prinzipiell mehrere Erkrankungen als Auslöser infrage kommen. Oftmals werden zunächst differentialdiagnostisch andere Ursachen ausgeschlossen.

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Bei einer Schleimbeutelentzündung an der Außenseite der Hüfte geht die Entzündung aufgrund der Nähe zur Hautoberfäche oftmals mit einer sichtbaren Rötung und Schwellung einher.
Die Prognose ist bei einer Schleimbeutelentzündung der Hüfte in aller Regel gut.
Bei entsprechender Therapie kommt es zu einer vollständigen, komplikationslosen Heilung.
In der Regel kommt es bei einer Schleimbeutelentzündung zu einem Abklingen der Beschwerden nach ca. 2 Wochen.
Dehnungs- und Kräftigungsübung zur Stärkung der Hüftmuskulatur.
Das Hüftgelenk besitzt 3 Schleimbeutel:
Zu einer Entzündung kommt es in den meisten Fällen im Leistenschleimbeutel (Bursitis trochanterica)
Da im Laufe der Schwangerschaft die Hüfte immer mehr belastet wird, kommt es während der Schwangerschaft gehäuft zu Schleimbeutelentzündungen am Hüftgelenk.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
Solange noch Schmerzen vorhanden sind, muss auf Sport verzichtet werden, um das Hüftgelenk zu schonen.
Ignoriert man die Schmerzen, verzögert sich die Heilung und die Behandlung wird langwieriger.
In den meisten Fällen reicht eine Sportpause von etwa 4 bis 6 Wochen.
Indikator für den Wiedereinstieg in den Sport ist die schmerzfreie Belastung der Hüfte.
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