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pfeilWas ist das?

Bei der Endometriose treten Gebärmutterschleimhaut-ähnliche Zellen an anderen Orten im Körper als in der Gebärmutterhöhle auf. Dabei unterliegt dieses Gewebe, genauso wie das Endometrium (innerste Schicht der Gebärmutterschleimhaut), hormonellen Einflüssen und Schwankungen. Bei einer Endometriose kommt es oftmals zu Schmerzen im Unterleib.

Zusammenfassung Endometriose

  • Gebärmutterschleimhaut Zellen siedeln sich außerhalb der Gebärmutter an.
  • Es kommt oft zu starken Menstruationsbeschwerden.
  • Die Diagnose erfolgt in vielen Fällen als Zufallsbefund.
  • Die Behandlung erfolgt medikamentöse/ operativ.
  • Oft kommt es zu einer Besserung nach der Menopause.
Epidemiologische FaktenHäufigkeit~ 2%
Alters FaktenAlter~ 35 - 45
Geschlecht FaktenGeschlechtw
pfeilIst das gefährlich?

Bei der Endometriose handelt es sich um eine gutartige Erkrankung, eine akute Gefahr besteht nicht.

Die Erkrankung verursacht jedoch bei Betroffenen sehr starke Beschwerden.

Gefährlichkeit - 2.3 /10
pfeilWann zum Arzt?

Oft suchen betroffene Frauen erst einen Frauenarzt auf, wenn eine Schwangerschaft ausbleibt, oder die Schmerzen eine gewisse Intensität überschreiten.

Starke Regelschmerzen oder sonstige Unterleibschmerzen solltest Du jedoch immer von einem Arzt abklären lassen.

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Kinderwunsch

Eine Schwangerschaft ist trotz Endometriose möglich.

Die Fruchtbarkeit der Frau ist allerdings um ca. 50% reduziert.

Es ist ratsam, eine Kinderwunschbehandlung durchzuführen.

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Einteilung & Formen

Man unterscheidet 3 Gruppen der Endometriose.

  1. Endometriosis genitalis externa – im Genitalbereich außerhalb der Gebärmutter (als häufigste Form)
  2. Endometriosis genitalis interna – innerhalb der Muskelschicht der Gebärmutter
  3. Endometriosis extragenitalis – außerhalb des Beckens
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Ursachen Endometriose

  • Ursache unklar – Die genaue Ursache für die Entstehung einer Endometriose ist noch ungeklärt, es gibt jedoch unterschiedliche Theorien zur Entstehung.
    Am wahrscheinlichsten liegt der Krankheit eine multifaktorielle Genese (mehrere Ursachen) zugrunde. Es ist eine familiäre Häufung erkennbar.
  • Transplantationstheorie – Verschleppung von Endometriumzellen über die Eileiter in den Bauchraum im Rahmen der Menstruation (retrograde Menstruation).
  • Vaskuläre oder lymphatische Streuung – Verschleppung über die Blut- oder Lymphbahn.
  • Tissue-Injury-and-Repair-Theorie – Mikrotraumata im Endometrium bewirken die Ablösung und Verschleppung von Zellen.
  • Iatrogene Theorie – Verschleppung im Rahmen von Operationen.
  • Metaplasietheorie – Neuentstehung von Endometriumzellen aus embryonalem Gewebe.

Unklarheit
Die Ursachen einer Endometriose sind bis dato nicht geklärt.

Als Risikofaktoren werden mitunter ein kurzer Periodenzyklus von weniger als 27 Tagen und/oder eine verlängerte Dauer der Regelblutung betrachtet.
Zudem wird eine späte erste Schwangerschaft oder auch gar keine Schwangerschaft zu den Faktoren gezählt, die das Risiko einer Endometriose begünstigen können.

Weiterhin können der Kontakt mit bestimmten Stoffen, wie polychlorierten Biphenylen oder Bisphenol A das Risiko, an einer Endometriose zu erkranken, erhöhen.

 

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Symptome Endometriose

  • Unterschiedliche Ausprägung – die auftretenden Beschwerden können in ihrer Ausprägung sehr variabel sein, reichen also von kompletter Symptomfreiheit bis hin zu schweren Verläufen.
  • Zyklusabhängige Schmerzen – da das Gewebe abhängig vom Östrogen-Einfluss ist, sind auch die Beschwerden in der Regel zyklusabhängig.
    • Starke Unterleibsschmerzen
    • Starke Regelschmerzen
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
    • Schmerzen beim Wasserlassen
    • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Müdigkeit – Abgeschlagenheit sowie psychische Beeinträchtigung
  • Beeinträchtigungen der Ovulation (Eisprungs)
  • Evtl. Verwachsungen – mit erhöhtem Risiko für extrauterine Schwangerschaften

Zyklusabhängigkeit
Die Endometriumzellen, die sich fälschlicherweise außerhalb der Gebärmutter befinden, unterliegen, wie alle anderen Endometriumzellen auch, dem weiblichen Hormonzyklus.
Das heißt, die Beschwerden, die bei einer Endometriose auftreten können, sind in aller Regel eng mit dem Zyklus verknüpft.

Zu den Leitsymptomen der Endometriose zählen Schmerzen im Unterleib, bzw. Schmerzen im Bereich des Eierstocks
Diese sind häufig mit der Periode verknüpft bzw. beginnen kurz vor der Periode und nehmen dann an Intensität zu.
Weiterhin kann es zu Beschwerden beim Wasserlassen oder auch zu Problemen beim Stuhlgang kommen.
Auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr zählen zu den möglichen Symptomen einer Endometriose.
Weiterhin können sich unspezifische Beschwerden, wie Unterbauchschmerzen, Schmierblutungen, Rücken oder Kopfschmerzen zeigen.
Eine verlängerte und / oder starke Blutung kann ebenfalls als Symptom einer Endometriose auftreten.

Abhängig der Lokalisation
Abhängig von der Lokalisation können sich zudem noch weitere Symptome zeigen.
Bei Vorkommen von Endometriumzellen im Darm, kann es zu Blutbeimengungen im Stuhl kommen.
Ein Befall der Blase kann mit Schmerzen im Bereich der Blase verbunden sein.
Zudem kann es zu einem vermehrten Harndrang und zu schmerzhaften Wasserlassen kommen.
Endometriumzellen im Bereich der Lunge beziehungsweise im umgebenden Gewebe können blutigen Husten oder ausstrahlende Schmerzen in die Schulter verursachen.

In einigen Fällen stellt sich eine Endometriose aber auch ganz frei von Symptomen dar.
Diese Endometriose wird dann als asymptomatisch bezeichnet und wird meistens zufällig im Rahmen eines operativen Eingriffs entdeckt.

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Diagnose Endometriose

  • Zufallsbefund – Eine Endometriose wird oft als Zufallsbefund beim Frauenarzt bei einem unerfüllten Kinderwunsch diagnostiziert.
  • Anamnese – Patientengespräch zur Erfassung der Vorgeschichte.
  • Gynäkologische Untersuchung
  • Ultraschall – Transvaginale Ultraschalluntersuchung.
  • Biopsie – Probenentnahme über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) zur histologischen Sicherung.
  • MRT – Magnetresonanztomografie als Zusatzdiagnostik.

Jahre bis zur Diagnose
Leider dauert es auch heutzutage noch sehr lang, bis eine Endometriose diagnostiziert wird.
Im Schnitt vergehen mehrere Jahre, bis eine Diagnose gestellt wird.

Ablauf der Diagnose
Am Anfang steht in der Regel die Anamnese, in der die Patientinnen ihre Beschwerden und Symptome schildern.
Es folgt anschließend eine körperliche Untersuchung, die sich je nach Lokalisation der Endometriose unterschiedlich gestalten kann.
Weiterhin werden bildgebende Verfahren, wie etwas ein Ultraschall oder in bestimmten Fällen auch ein MRT angewendet.
Darüber hinaus kann eine minimalinvasive Operation erforderlich sein. Dabei werden kleine Gewebeproben entnommen, die daraufhin untersucht werden und zur Sicherung der Diagnose beitragen.

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Differenzialdiagnose

Als Differentialdiagnosen der Endometriose kommen im Allgemeinen (entzündliche) Erkrankungen oder Veränderungen von Organen oder Gewebestrukturen des Bauch- und Beckenraums infrage.
Dazu zählen zum Beispiel

  • Ovarialzysten
  • Myome in der Gebärmutter
  • Entzündung der Eierstöcke
  • Blinddarmentzündung
  • Tumor der Eierstöcke
  • Tumor der Gebärmutter
  • Verwachsungen des Gewebes nach Operationen
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Behandlung Endometriose

Die Behandlung der Endometriose ist abhängig von den Symptomen und Schwere der Erkrankung.

  • Zyklus Normalisierung – Ziel der Behandlung ist die Eindämmung der Erkrankung im Sinne einer Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung) und eines Entzugs ovarieller Östrogene. Eine Heilung ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht möglich.
  • Medikamente – Medikamentös setzt man auf unterschiedliche Arten von Hormonpräparaten, welche das Wachstum der Endometrioseherde verhindern sollen.
  • Schmerzmittel – gegen die Schmerzen können nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Aspirin, Ibuprofen oder Diclofenac eingenommen werden. 
  • Operation – es gibt auch die Möglichkeit der laparoskopischen Abtragung der Endometrioseherde. Wenn kein Kinderwunsch besteht, entscheiden sich viele Frauen für die Entfernung der kompletten Gebärmutter (Hysterektomie).

Konservative vs. operative Verfahren
Eine Endometriose kann sowohl mit Medikamenten als auch operativ therapiert werden.
Leider ist bis dato kein Therapieverfahren im Stande, die Erkrankung zu heilen.

Operation
Eine Operation wird meistens bei ausbleibender Verbesserung unter einer Medikamententherapie, oder auch bei bestehenden Kinderwunsch angewendet.
Je nach Lokalisation der sogenannten Endometrioseherde kommen unterschiedliche operative Verfahren beziehungsweise operative Behandlungsansätze infrage.

Medikamente
Die medikamentöse Therapie besteht aus mehreren Komponenten.
Häufig nehmen Endometriose Betroffene zur Linderung der Beschwerden Schmerzmittel wie etwa Ibuprofen ein.
Weiterhin wird die Endometriose mit speziellen Hormonpräparaten, dazu zählen sogenannte Gestagene oder auch GnRH-Analoga behandelt, die sich auf das Wachstum der Endometriumzellen auswirken.
Normalerweise kommt es unter einer Hormontherapie zum Ausbleiben der Regelblutung.

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Medikamente

Bei der medikamentösen Behandlung der Endometriose wird unterschieden in Präparate gegen die Schmerzen und Hormon-Präparate, die das Wachstum der Endometrose - herde ausbremsen.

  • Schmerzmittel – oft kommen dabei NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) wie Ibuprofen, Diclofenac oder ASS zum Einsatz.
  • Hormon-Präparate – Hormonpräparate kommen bei Patientinnen zum Einsatz, die keinen Kinderwunsch haben. Diese Medikamente unterdrücken die Hormproduktion.
  • Anit-Baby-Pille – Die Pille ist nicht offiziell zur Behandlung der Endometriose zugelassen. Es handelt sich demnach um ein „off-label-use“.

Symptombehandlung
Zur Behandlung der Symptome werden von den betroffenen Frauen häufig gängige Schmerzmittel wie Ibuprofen oder ASS eingenommen.

Weiterhin kommen spezielle Hormonpräparate zum Einsatz.
Dazu zählen die Gestagene und die GnRH Analoga.

Gestagene
Gestagene wirken auf spezielle Prozesse der Hormonproduktion ein und verringern letztlich die Konzentration von bestimmten Hormonen wie Östrogen.
Es kommt zu einer Rückbildung von endometrialen Gewebeherden und zur verminderten Ausbildung der Endometriumzellen in der Gebärmutter selbst.
Die Therapie mit Gestagenen wird in der Regel als erstes Verfahren in der medikamentösen Behandlung von Endometriose mit Hormonen angewandt.

GnRH Analoga
Sollte die Therapie mit Gestagenen nicht ausreichen, kann auch auf eine Therapie mit GnRH Analoga zurückgegriffen werden.
Diese wirkt ebenfalls auf die Östrogenkonzentration ein bzw. führt zu einer Reduktion von Östrogen.
Durch die veränderte Östrogenrate kommt es zum Aussetzen der Regelblutung.

Aromatasehemmern
Bei sehr ausgeprägten Symptomen einer Endometriose oder auch einem nicht-Ansprechen auf die Behandlung mit Gestagenen oder GNRH-Analoga können zudem auch sogenannte Aromatasehemmern zur Anwendung kommen.
Sie verhindern die Umwandlung von Androgenen, dabei handelt es sich sozusagen um Vorläufer von Hormonen wie Östrogen.

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Medikamente solltest Du niemals ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker einnehmen!
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Operation

Wenn eine Behandlung mit Hormonpräparaten nicht den gewünschten Therapieerfolg erzielt, kommt eine Operation infrage. Auch bei starken Beschwerden oder einer Unfruchtbarkeit raten Ärzte oftmals zu einer operativen Behandlung der Endometriose.

Ziel der Operation ist die komplette Entfernung der Gebärmutterschleimhaut-Inseln. Die Operation wird im Rahmen einer Bauchspiegelung durchgeführt.

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Operationen sind immer mit allgemeinen Risiken verbunden. Erfahre allgemeine Informationen zum Ablauf und Risiken einer Operation. Mehr Infos
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Prognose

  • Die Endometriose kann nicht geheilt, sondern lediglich in ihrer Ausprägung und ihrem Verlauf eingedämmt werden. 
  • Die Rezidivwahrscheinlichkeit (erneutes Auftreten der Erkrankung) ist mit circa 80% recht hoch.
  • Häufig tritt mit der Menopause eine Besserung ein, da der kontinuierliche hormonelle Einfluss wegfällt.
  • Es gibt einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen der Endometriose und dem Auftreten verschiedener Arten von Eierstockkrebs.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Wiederauftreten einer Endometriose nach einer operativen oder hormonellen Therapie kommt, liegt bei 20–80 Prozent.
Die Beschwerden der Endometriose bessern sich meistens mit dem Eintritt in die Menopause.

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Verlauf

Der exakte Verlauf der Endometriose lässt sich nicht exakt bestimmen.

Bei der Endometriose kommt es zu oftmals einem zyklusabhängigem chronisch-wiederkehrenden Verlauf.

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Vorbeugung

Eine Endometriose lässt sich nach heutigem Kenntnisstand nicht vorbeugen.

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Stadien

Eine oft verwendete Stadieneinteilung der Schweregrad erfolgt anhand der AFS-Stadien der American Society for Reproductive Medicine.

  • Minimal
  • Mild
  • Moderat
  • Schwer
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Zahlen & Statistiken

  • 40.000 Neuerkrankungen pro Jahr – Die Endometriose ist somit eine häufige Erkrankung.
  • 2 Millionen Frauen sind in Deutschland schätzungsweise betroffen. Das sind etwa 2 % aller Frauen.
  • 270 Millionen Frauen sind weltweit betroffen.
  • 35 - 45 Jahre ist in etwa der Altersgipfel bei der Endometriose. Die Erkrankung bildet sich oft nach den Wechseljahren zurück.
AQ`sFAQ`s

Wie werden die Schmerzen bei einer Endometriose beschrieben?

Die Schmerzen bei einer Endometriose beginnen zumeist mit dem Einsetzen der Periode und verstärken sich im Verlauf der Regelblutung zunehmend.

Mit den Jahren kann eine Endometriose aber auch zu Schmerzen vor, nach oder während der Periode führen.

Zu welchem Arzt muss man mit einer Endometriose?

Es gibt mittlerweile spezielle Endometriosezentren, die von Betroffenen beim Verdacht auf eine Endometriose aufgesucht werden können.

Hier werden alle notwendigen körperlichen oder apparativen Untersuchungen vorgenommen, um eine Endometriose als solche zu erkennen und dann ein geeignetes Therapieverfahren gemeinsam mit den Betroffenen auszuwählen.

Bei Beschwerden im Beckenraum, die auf eine Endometriose hinweisen könnten, ist oft der Frauenarzt (Facharzt für Gynäkologie) der erste Ansprechpartner.

Gibt es einen Test auf Endometriose?

Es gibt keine speziellen Tests, um eine Endometriose zu diagnostizieren.

Vielmehr setzt sich die Diagnose einer Endometriose aus einer Anamnese, einer körperlichen Untersuchung, bildgebenden Verfahren und gegebenenfalls einem kleinen operativen Eingriff zusammen.

Wie sollte man sich bei einer Endometriose ernähren?

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, wie sie auch von der deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V empfohlen wird, ist Endometriose Patienten anzuraten.

Besonders magnesiumhaltige Lebensmittel sollen sich günstig auf eine Endometriose auswirken.

Dazu zählen:

  • Haferflocken
  • Reis
  • Weizenkeime
  • Mais

Gibt es homöopathische Mittel gegen eine Endometriose?

Es gibt homöopathische Mittel, die vor allem eine Schmerzlinderung im Rahmen einer Endometriose herbeiführen sollen.

Dazu zählen unter anderem potenzierte Östrogene oder auch Kalium Carbonium oder Nux Vomica.

Zu der Gabe von potenzierten Östrogenen soll es Studien geben, die deren Wirksamkeit in Bezug auf die Schmerzlinderung unterstreichen.

Die anderen genannten homöopathischen Mittel wurden in Bezug auf ihre Wirksamkeit bei einer Endometriose nicht ausreichend untersucht.

Die Endometriose in der Schwangerschaft, was sollte man beachten?

Frauen mit Endometriose haben eine erhöhte Komplikationsgefahr in der Schwangerschaft.

  • Eileiterschwangerschaften zum Beispiel kommen bei betroffenen Frauen 3-mal häufiger vor als bei Frauen, die nicht von einer Endometriose betroffen sind.
  • Schwangerschaftsabbrüche treten bei Frauen mit Endometriose ebenso häufiger auf.
  • Plazenta praevia - Zudem zeigen Frauen mit Endometriose öfter eine sogenannte Plazenta praevia. Dabei handelt es sich um den Mutterkuchen, der sich ungünstigerweise in der Gebärmutter so platziert hat, dass er den Geburtskanal verdeckt. 

Für Schwangere mit Endometriose ist es daher umso wichtiger, die Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt termingerecht wahrzunehmen, um Risiken oder Komplikationen rechtzeitig zu begegnen.

Kinderwunsch bei bestehender Endometriose, was gibt es zu beachten?

Gerade bei Frauen, die nur leichtgradige Beschwerden oder gegebenenfalls gar keine Symptome aufweisen, kann es mitunter vorkommen, dass eine Endometriose erst bei einem unerfüllten Kinderwunsch beziehungsweise dem Ausbleiben einer Schwangerschaft diagnostiziert wird.

Eingeschränkte Fruchtbarkeit
Frauen mit Endometriose sind leider viel häufiger mit Unfruchtbarkeit konfrontiert als gesunde Frauen.
Das kann mitunter an Zyklusstörungen liegen oder auch an „fehlplatzierten“ Endometriumzellen in den Eileitern, die dadurch eine Passage der Eileiter und somit den regulären Prozess der Befruchtung verhindern.
Ebenso können Endometriumzellen an den Eierstöcken den Eisprung behindern und somit eine Schwangerschaft erschweren oder gänzlich verhindern.

Operation
Für Frauen mit Kinderwunsch kann eine operative Entfernung der Endometriumzellen vonnöten sein, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen.

Künstliche Befruchtung
Weiterhin kann eine künstliche Befruchtung in Betracht gezogen werden, insbesondere dann, wenn es nach einer Operation zu Rezidiven (Wiederauftreten von Endometrioseherden) von Endometriumzellen kommen sollte.

Hilfe suchen
Für betroffene Frauen oder Paare im allgemeinen, ist es ratsam, sich bei einer Endometriose und einem bestehenden Kinderwunsch an eine Kinderwunschklinik beziehungsweise ein spezielles Endometriosezentrum zu wenden.

Dort können alle wichtigen Aspekte im Hinblick auf eine Schwangerschaft mit Endometriose besprochen werden.

aktualisiert: 27.05.2025
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Eine Schwangerschaft ist trotz Endometriose möglich.

Die Fruchtbarkeit der Frau ist allerdings um ca. 50% reduziert.

Es ist ratsam, eine Kinderwunschbehandlung durchzuführen.

Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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  • 40.000 Neuerkrankungen pro Jahr – Die Endometriose ist somit eine häufige Erkrankung.
  • 2 Millionen Frauen sind in Deutschland schätzungsweise betroffen. Das sind etwa 2 % aller Frauen.
  • 270 Millionen Frauen sind weltweit betroffen.
  • 35 - 45 Jahre ist in etwa der Altersgipfel bei der Endometriose. Die Erkrankung bildet sich oft nach den Wechseljahren zurück.
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