Myofasziales Schmerzsyndrom (MMS), wenn es zu einer schmerzhaften Funktionsstörung im Muskel und Faszienapparat kommt.


Erfahrungs Berichte
Unter einem Myofaszialem Schmerzsyndrom, kurz MMS versteht man eine chronische Schmerzstörung des Körpers mit anhaltenden, lokalisierten Schmerzen des Bewegungsapparates, ohne dass eine rheumatische, neurologische oder entzündliche Ursache zugrunde liegt. Besonders betroffen sind Menschen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Es ist die häufigste Ursache von lokal begrenzten Muskelbeschwerden.
Ein myofasziales Schmerzsyndrom ist nicht gefährlich, führt aber zu einer erheblichen Belastung der Betroffenen.
Wenn es immer wieder zu Muskelschmerzen in einer bestimmten Region oder zu anhaltenden Schmerzen kommt, sollte man ärztliches Personal aufsuchen.
Besonders wenn kein richtiger Auslöser (z. B. Muskelkater nach dem Sport) eruierbar ist.
Auch bei sehr druckempfindlichen, harten Muskeln, besonders wenn einzelne Muskeln oder Muskelgruppen betroffen sind, lohnt sich der Gang zum Arzt, da es eins der Symptome des myofaszialen Schmerzsyndroms ist und hier gilt: je früher behandelt wird, desto besser.
Die Prognose bei einem myofaszialen Schmerzsyndrom ist gut, wenn das Syndrom frühzeitig erkannt und behandelt wird und es gelingt, die Schmerzentstehung sowie die -aufrechterhaltung frühzeitig zu unterbrechen.
Teilweise sind dafür vor allem Änderungen am Arbeitsplatz nötig.
Die meisten Betroffenen werden gesund, die Erkrankung ist ungefährlich.
Der Verlauf und auch die Dauer eines myofaszialen Schmerzsyndroms sind individuell verschieden und auch vom Therapiezeitpunkt abhängig.
Es gilt, je früher behandelt wird, desto besser, da man so früher und hoffentlich nachhaltiger den „Teufelskreis“ unterbrechen kann.
Oftmals halten die Beschwerden eine bestimmte Zeit an (meist Monate, teils Jahre, besonders, wenn man nichts dagegen tut), verschwinden unter regelmäßiger Therapie (Eigenübungen, Entspannungstechniken, dem zeitlich beschränkten Einsatz von Schmerzmitteln, etc.) aber wieder.
Die meisten Betroffenen werden wieder gesund.
Über die Dauer lässt sich allerdings leider keine pauschale Aussage treffen.
Regelmäßige Bewegung, das Achten auf einen ergonomischen Arbeitsplatz, aber auch regelmäßige gezielte Entspannung besonders der Schulter- und Nackenmuskulatur kann helfen, ein myofasziales Schmerzsyndrom in diesem Bereich vorzubeugen.
Die Vermeidung von immer wieder der gleichen Bewegung (monotonen Bewegungsabläufen, z. B. bei Fließbandarbeit) und Krafttraining zur Stärkung der Muskulatur helfen ebenfalls.
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