Polymyalgia rheumatica, eine entzündlich-rheumatische Autoimmunerkrankung mit starken Schmerzen und steifem Nacken.


Erfahrungs Bericht
Die Polymyalgia rheumatica ist die zweithäufigste entzündlich- rheumatische Erkrankung und betrifft überwiegend ältere Frauen. Es kommt zu Schulter- und Hüftschmerzen.
In der Regel besteht bei PMR-Patienten bei adäquater Behandlung keine erhöhte Sterblichkeit.
Grundsätzlich kann die Krankheit aber die Lebensqualität stark einschränken, durch die erschwerte Ausführung alltäglicher Aktivitäten (z.B. Aufstehen aus dem Bett, Haare kämmen, Anziehen)
Einen Arzt solltest Du bei folgenden Anzeichen aufsuchen.
Risikofaktoren – es scheint begünstigende Faktoren zu geben
Die Dosierung bei der medikamentösen Behandlung der polymyalgia rheumatica sollte immer individuell angepasst werden.
Die polymyalgia rheumatica wird meist innerhalb weniger Tage bis Wochen erfolgreich mit Glukokortikoiden behandelt.
Es kommt allerdings nicht selten zu einem Rezidiv (Wiederauftreten), Patienten, die weniger als 12 Monate mit Kortison behandelt worden sind hierfür nochmal anfälliger.
Es sind keine eindeutigen Vorbeugemaßnahmen bekannt, nur generelle gesundheitsfördernde Maßnahmen.
Die polymyalgia rheumatica ist nach derzeitigem Wissensstand nicht ansteckend und wird auch nicht vererbt, auch, wenn vereinzelt familiäre Häufungen registriert werden.
Grundsätzlich können bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen der Wirbelsäule und/oder der Gelenke Grade der Behinderung eingeteilt werden.
Die Polymyalgia rheumatica ist eine Erkrankung, die fast ausschließlich Patienten im Alter von über 50 Jahren betrifft.
Betroffene Kinder sind somit so gut wie ausgeschlossen.
Da die Krankheit fast ausschließlich ältere Menschen betrifft und somit in der Regel jenseits des gebärfähigen Alters einer Frau auftritt, sind Überschneidungen mit einer Schwangerschaft unwahrscheinlich
Polymyalgia rheumatica tritt somit nur sehr unwahrscheinlich während einer Schwangerschaft auf.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.